Sind
Sie schon „drin“? Viele, die jetzt „Na klar!“ sagen, denken an den
eigenen Internet-Anschluss. Doch der ist nicht gemeint, vielmehr der
eigene Web-Auftritt – und hier lichten sich die Reihen jener, welche die
Frage klar mit „Ja“ beantworten können.
Gerade
mal ein Viertel aller Planer präsentiert aktuellen Untersuchungen zufolge das
eigene Büro im Internet. Wenn Sie nicht länger zur Mehrheit gehören wollen,
finden Sie hier alle notwendigen Informationen, um das zu ändern. Warum
Sie Ihr Büro im Internet präsentieren sollten? Ganz einfach – weil es gegenüber
konventionellen Methoden, andere auf sich aufmerksam zu machen, klare Vorteile
bietet: Zunächst ist eine Web-Präsenz (der häufig falsch verwendete Begriff
„Homepage“ bezeichnet übrigens nur die Startseite eines Web-Auftritts)
Publikations- und Verteilungsmedium zugleich. Während konventionelle
Printprodukte verteilt werden müssen, sorgt das Internet fast von selbst dafür.
Printpublikationen haben ferner ein „Mindest-Haltbarkeitsdatum“: Neue
Referenzprojekte, Wettbewerbserfolge oder Auszeichnungen, eine geänderte
Telefon- und Faxnummer oder eine neue Büroadresse machen teure Kleinauflagen
einer Image-Broschüre oder eines Werkverzeichnisses schnell zur Makulatur. Auch
hier kann das Internet punkten, denn Änderungen und Ergänzungen lassen sich in
Sekundenschnelle ohne Kosten durchführen. Im Web hat Ihr Büro zudem rund um
die Uhr geöffnet: Interessenten können selbst bestimmen, wann und von wo aus
sie bei Ihnen „reinschnuppern“. Wem das gefällt, was Sie planen und bauen,
kann sich per E-Mail oder Anfragemaske bei Ihnen melden. Diese unkomplizierte
und unverbindliche Kontaktmöglichkeit, die keine Schwellenängste kennt, hat
kein anderes Medium. Hinzu kommen Synergie-Effekte: Wird beispielsweise in der
Presse über eine Einweihung Ihres Bauobjektes berichtet, genügt ein Hinweis
oder ein direkter Link auf Ihre Seiten, und Ihre Web-Präsenz wird frequentiert,
ohne dass Sie zusätzlich Zeit und Geld investieren müssen. Umgekehrt können
Sie auf Ihrer Visitenkarte, Ihrem Geschäftspapier, Ihren Anzeigen, Prospekten
oder auf Ihrem Geschäftsfahrzeug Werbung für Ihren Internet-Auftritt
machen.
Auch
online lässt sich die Werbetrommel kräftig rühren: So bieten die Bundeskammer
und die Länderkammern der Architekten und Ingenieurkonsulenten und andere
Vertreter der planenden Zunft die Möglichkeit einer kostenlosen Verlinkung mit
der eigenen Web-Adresse im Mitgliederverzeichnis, ebenso wie viele Bauportale,
Organisationen, Interessensvertretungen oder Verbände.
Mit
einer eigenen Web-Präsenz lässt es sich nicht nur trefflich werben – Sie können
beispielsweise Projektpartnern wie Fachplanern oder Handwerkern einen
passwortgeschützten Bereich schaffen, wo Projektdokumente heruntergeladen,
aktuelle Projektinformationen abgestellt oder die nächsten Baustellentermine
notiert werden können. Oder Sie machen aus Ihren Web-Seiten ein
Informationsportal für Ihre (potenziellen) Kunden: Wer nützliche
Zusatzinformationen wie aktuelle Bau-News, Tipps zur Baufinanzierung, einen
Baukostenrechner, Download-Möglichkeiten oder nützliche Links auf seinen
Seiten abstellt und das auch publik macht, lockt zusätzlich potenzielle Kunden.
Web-Seiten taugen sogar als Analyseinstrument: Die automatische Auswertung von
Zugriffsstatistiken hilft, die eigenen Seiten zu optimieren und erlaubt, in
begrenztem Umfang Marktanalysen durchzuführen. Anhand einer Besucheranalyse lässt
sich auf die Anzahl der Besucher, deren Herkunftsadresse, und -land, deren Firma
etc. schließen. Die Navigationsanalyse bietet eine Übersicht über das
Besucherverhalten auf der Web-Site. Damit lässt sich der Weg und die
Verweildauer eines Besuchers exakt zurückverfolgen. Dies erlaubt beispielsweise
Rückschlüsse darauf, welche Referenzobjekte bzw. Leistungen von besonderem
Interesse sind und ermöglicht so eine Optimierung des eigenen Angebotes.
Web-Auftritt
als Marketing-Baustein
Damit
kein Missverständnis aufkommt: Der eigene Web-Auftritt ist kein Allheilmittel
und stellt im Gesamtkontext „Marketing“ – also aller auf die
Selbstdarstellung und Akquisition ausgerichteten Maßnahmen – nur ein
Instrument unter vielen dar. Gutes Marketing ist stets ein Zusammenspiel
sinnvoll aufeinander abgestimmter Werkzeuge, Medien und Aktivitäten. Dazu zählen
Image-Broschüren oder Werkverzeichnisse ebenso wie Anzeigen, Kunden-Mailings
oder eine kontinuierliche Pressearbeit. Printpublikationen haben auch im
Internet-Zeitalter ihre Berechtigung, denn sie sind auch ohne PC immer präsentabel,
können weitergereicht oder versandt werden. Ansprechend gestaltete Broschüren
kommen gerade bei älteren Zielgruppen, die mit dem Medium Internet eher wenig
anfangen können, immer noch gut an. Ein guter Druck auf hochwertigem Papier
strahlt eine Wertigkeit aus, die kein elektronisches Medium bieten kann. Welches
Medium für den Zugang den einzelnen Gruppen (Privatpersonen, kommunale Entscheidungsträger,
Behörden, politische Gremien, Verbände, Vereine und Organisationen) gewählt
wird, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Obwohl ein Internet-Auftritt
eher selten ganz von alleine zu einer Auftragvergabe führt – die meisten
Aufträge resultieren immer noch aus Beziehungsnetzwerken – ist er dennoch ein
ideales Medium, um die Akquisitionsaktivitäten eines Architekturbüros über
Vergabeverfahren, die Vorstellung bei Bauherren und öffentlichen Auftritten zu
unterstützen.
So
kommen Sie „rein“
Voraussetzung
für eine eigene Web-Präsenz ist ein technisch halbwegs aktueller PC (sinnvoll
ab Pentium III mit mindestens 128 MB Arbeitsspeicher) mit Internet-Zugang. Das
geht hardwareseitig heute analog per Modem, ISDN oder DSL. Analog- und ISDN-Zugänge
sind zwar überall verfügbar, aber vergleichsweise langsam (maximal 56 KBit/s
bzw. 128 KBit/s). Wer einen DSL-Zugang besitzt, ist mit ganzen 1–8 MBit/s im
Internet unterwegs, also mit einer x-fachen Datentransfer-Geschwindigkeit. Je höher
der Datentransfer, desto eher wird beim Surfen eine Web-Seite aufgebaut und
desto schneller können Daten heruntergeladen werden, was Zeit und Kosten spart.
Zwar ist DSL noch nicht flächendeckend verfügbar, in den meisten Regionen gehört
DSL aber inzwischen zum Standard. Die Wahl des Internet-Providers
(Zugangsvermittler) ist da schon schwieriger. Er versorgt Sie mit einer persönlichen
Zugangskennung und einem Passwort, damit Sie mit dieser „Eintrittskarte“ den
Zugang zum Internet erhalten. Bei rund 80 Anbietern in Österreich ist es nicht
einfach, den günstigsten Provider herauszufinden, zumal die Tarifmodelle
untereinander kaum vergleichbar sind. Wichtig ist, dass genügend Speicherplatz
für eine professionelle eigene Web-Präsenz auf dem Server des Providers
angeboten wird und mehrere E-Mail-Adressen eingerichtet werden können. Ferner
sollte der Provider genügend Anschlüsse, eine ausreichende Bandbreite für
schnelles Surfen, guten und kostengünstigen Support bei Problemen und eine
nahezu 100%ige Verfügbarkeit bieten. Erzeugt Ihre Seite durch viele Besucher
oder Downloads viel Datenverkehr (Traffic), dann sollten Sie dafür nicht zusätzlich
zur Kasse gebeten werden. Seriöse Provider bieten nur Tarife mit unbegrenztem
Traffic an.
Das
sollten Sie beachten
Wichtig
ist auch die Wahl der Domain, d. h. der Web-Adresse, unter der Ihre Web-Site
aufrufbar ist. Hier gilt: je einfacher und eindeutiger, desto besser. Heißt Ihr
Architekturbüro beispielsweise Hofmann wäre www.hofmann.at sicher nicht
sinnvoll, weil dieser Name einfach zu häufig vorkommt und außerdem nichts über
Ihre Profession verrät. Optimal wäre www.architekt-hofmann.at. Da auch diese
Domain sicher schon belegt ist, müssen Sie sich etwas einfallen lassen. Gehören
beispielsweise Passivhäuser zu Ihrer Spezialität ist www.passivhaus-hofmann.at
eine Möglichkeit. Stellen Sie sich einfach vor, wonach Ihre potenziellen Kunden
suchen würden, um Sie zu finden. Dann fällt die Namenswahl relativ leicht –
nur möglichst kurz sollte sie sein! Übrigens: Finger weg von Subdomains, die
einige Provider bzw. Online-Dienste anbieten. Die Adressen sind häufig viel zu
lang und sehen einfach unprofessionell aus, denn wer will schon auf seiner
Visitenkarte beispielsweise mit www.t-online.at/architekt-hofmann werben? Ein
besonderes Augenmerk sollten Sie auch der Startseite widmen, denn sie bestimmt
den ersten Eindruck des Besuchers und trägt viel dazu bei, ob er weiterklickt
oder bei Ihnen verweilt. Häufige Fehler sind animierte Intro-Seiten, ohne jeden
Informationsgehalt oder grafisch überladene, aufwändige Startseiten, die den
Besucher auf eine Geduldsprobe stellen, weil der Bildschirmaufbau 10 Sekunden
und mehr dauert. Besser ist eine klar gegliederte Aufmachung mit wenigen
attraktiven Bildern, die sofort erkennen lässt, dass es um Architektur geht und
es sich hier konkret um das Architekturbüro Hofmann handelt.
Inhalte
– mehr als nur Selbstdarstellung
Üblicherweise
enthalten Architekten-Seiten Rubriken wie „Büroprofil“,
„Leistungsbereiche“, „Referenzobjekte“, „Projekte/Wettbewerbe“,
„Kontakt“ und „Impressum (unbedingt inklusive druckbarer
Anfahrtsbeschreibung!)“. Seltener, aber mindestens genauso sinnvoll sind
Rubriken wie „Presse“, „Publikationen“ oder „Ausstellungen“.Dienen die Inhalte ausschließlich der Selbstdarstellung, wird der
Anreiz, Ihre Seite zu besuchen, eher gering sein. Orientieren sich Ihre Seiten
dagegen am Bedürfnis des potenziellen Bauherren und bieten Sie echten Nutzen,
locken Sie nicht nur Besucher an, die Ihr Büro bisher gar nicht gekannt haben,
Sie sind darüber hinaus in der Lage, PR für Ihre Seiten zu machen und durch
geschickte Verlinkung potenzielle Kunden ganz automatisch auf Ihre Web-Site zu
locken. Mögliche Rubrik-Themen sind aktuelle Nachrichten aus der Bauwelt, Tipps
zur Baufinanzierung, ein interaktiver Baukostenrechner, Download-Möglichkeiten
(Grundrissbeispiele, Fachartikel zu aktuellen Bauthemen etc.) oder nützliche,
kommentierte Links für Bauinteressierte. Bieten Sie dabei Dinge an, die im
Rahmen Ihrer Tätigkeit ohnehin „abfallen“ oder verlinken Sie einfach auf
entsprechende Anbieter im Internet. Nehmen Sie immer wieder die Perspektive
eines Besuchers und potenziellen Bauherren ein und orientieren Sie sich daran,
was ein Besucher wirklich wissen will: Hat der Architekt schon ähnliche
Projekte geplant? Wie lange ist er schon „im Geschäft“? Wie zufrieden sind
seine Bauherren mit ihm? Ist er für mich da, wenn ich ihn brauche? Und immer
wichtiger: Kann er Kosten und Termine einhalten? Wer diese Fragen online überzeugend
beantworten kann, hat mit seiner Web-Präsenz schon viel erreicht. Wollen Sie,
dass Ihre Besucher wiederkommen, sollten Sie etwa 14-tägig Neuigkeiten bieten.
Das können aktuelle Nachrichten (ggf. News-Servicedienste beauftragen) oder
wechselnde, aus einer Datenbank gespeiste Bauherren-Tipps sein.
Selber
„basteln“ oder Profis beauftragen?
Gerade
Architekten fühlen sich aufgrund ihrer Ausbildung, die auch (typo-)grafische
Grundkenntnisse vermittelt, dazu berufen, Ihre Seite in Eigenregie zu gestalten.
Doch das geht häufig daneben. Nicht weil es am nötigen Know-how mangelt –
das kann man sich relativ schnell aneignen – sondern weil neben dem Tagesgeschäft
einfach die Zeit fehlt, eine Web-Präsenz nicht nur zu gestalten, sondern auch
bekannt zu machen und zu pflegen. Kann kein entsprechend engagierter Mitarbeiter
für die Konzeption und Realisierung mehrere Tage abgestellt werden, sollten Sie
in jedem Fall einen Multimedia-Profi engagieren. Die Investition lohnt sich,
denn die Tricks und Kniffe, den Bildschirmaufbau einer Seite zu beschleunigen,
die Seite auf allen Systemen und Bildschirmen gleich aussehen zu lassen und Ihre
Seite auch publik zu machen, damit möglichst viele Ihre Seite besuchen, kennt
er im Detail, weil er Erfahrung hat. Dieses langjährige, mit viel Lehrgeld
erkaufte Praxis-Wissen eines Grafikers, Mediengestalters und Programmierers in
Personalunion kann man nicht mal schnell nebenbei erwerben. Doch bevor Sie zu
einer Agentur gehen, sollten Sie sich gründlich vorbereiten, d. h. die Struktur
und die Inhalte der Seite sollten Sie sich schon im Vorfeld überlegen. Nachteil
des „Outsourcing“: Werden Änderungen fällig – und das kann bereits mit
dem nächsten fertig gestellten Projekt der Fall sein – muss wieder die
Agentur ran. Es geht aber auch einfacher, schneller und preiswerter…
Content-Management-Systeme
...
(CMS) trennen Gestaltung und Inhalt einer Web-Site konsequent voneinander und
ermöglichen dadurch auch Benutzern ohne HTML-Kenntnisse (Hypertext Markup
Language, Programmiersprache zur Gestaltung von Web-Seiten) eine einfache
Aktualisierung oder Erweiterung ihres Web-Auftritts. Damit wird er unabhängig
gegenüber Dienstleistern, spart sich umständliche Agentur-Briefings, gewinnt
dadurch Zeit und vermeidet Fehler in der Darstellung oder Benutzerführung, denn
das CMS kümmert sich selbstständig um Layout und Navigation einer Website. Und
so geht´s: Zunächst wird die Struktur und Aufmachung des Web-Auftritts mit
Hilfe von Formatierungsschablonen (so genannten Templates) festgelegt.
„Steht“ diese Hülle, muss sie nur noch mit Inhalten (Texte und/oder Bilder)
gefüllt werden. Ruft ein Besucher die Web-Site auf, wird zunächst die
Seitenschablone gestartet, im Hintergrund mit den jeweils aktuellen Inhalten der
Datenbank „befüllt“ und im Web-Browser angezeigt. Sollen die Inhalte vom Büromitarbeiter
geändert werden, ist zunächst eine Anmeldung in den passwortgeschützten
Bereich erforderlich. Danach kann er innerhalb von Bearbeitungsschablonen Texte
verändern, ergänzen oder neue Texte oder Bilder einstellen bzw. entfernen.
Alle Änderungen werden anschließend in der Datenbank gespeichert. Nachteil von
CMS: Die Gestaltung und Struktur der Webseite sollte nur vom Profi konzipiert
bzw. geändert werden, auch sind die Gestaltungsspielräume von CMS-basierenden
Web-Auftritten durch die Möglichkeiten des jeweiligen Systems begrenzt.
Web-Auftritt
publik machen
Ist
Ihre Web-Site online, haben Sie erst die Hälfte geschafft, denn jetzt gilt es,
Ihre Adresse bekannt zu machen. Nur so werden möglichst viele potenzielle
Kunden Ihre Seiten besuchen. Neben der Offline-Werbung (Abdruck der Adresse auf
Visitenkarten, dem Geschäftspapier, dem Büroprospekt etc.) besteht die Möglichkeit
der manuellen, meistkostenlosen
Eintragung in andere Internet-Auftritte (Architektenkammern, Bauportale,
Organisationen, Verbände etc.). Besonders effizient ist die Optimierung des
eigenen Web-Auftritts im Hinblick auf Suchmaschinen. Sucht ein Interessent
beispielsweise einen Architekten in Graz, der Passivhäuser plant, reicht der
Eintrag „Architekt Graz Passivhaus“ aus, um rund 525 passende Adressen zu
finden. Je weiter oben Ihr Büro in dieser Liste erscheint, desto besser. Die
Optimierung zielt also darauf ab, im Ranking der Suchergebnisse möglichst auf
den ersten Plätzen zu erscheinen. Um das zu erreichen gilt es, so genannte Schlüsselbegriffe
– das sind für den Besucher nicht sichtbare Einträge auf Ihrer Web-Site –
einzutragen. Je umfassender diese Schlüsselbegriffe Ihre Tätigkeit
umschreiben, desto besser. Als Passivhausplaner kennen Sie sich sicherlich mit
Solarthermie oder Fotovoltaik aus – zwei Begriffe, die zusätzlich versteckt
im so genannten Header Ihrer Web-Site erscheinen sollten. Weitere Begriffe
ergeben sich automatisch, wenn Sie überlegen, wonach ein Interessent suchen würde,
wenn er Sie finden wollte.
Kosten
und Nutzen
Wer
seinen Internet-Auftritt selber „baut“ und seine Arbeitszeit nicht rechnet,
erhält schon mit rund 500 EUR für die nötigen Software-Werkzeuge einen
Basis-Auftritt. Wird ein Content-Management-System eingesetzt, kommen nochmals
rund 1.000 EUR hinzu. Die Agentur-Honorarkosten für einfache Internet-Präsentationen
beginnen dagegen bei rund 2.000 EUR, wobei die Honorare teilweise erheblich
differieren, sodass in jedem Fall Angebote eingeholt werden sollten.
Aktualisierungen werden häufig auf Stundenbasis abgerechnet, langfristig
sinnvoller sind Rahmenverträge. Für welche Variante – ob in Eigenregie oder
„outgesourced“ – Sie sich auch immer entscheiden: Die eigene Web-Präsenz
lediglich als Mittel zum Zweck der Auftragsbeschaffung anzusehen ist ebenso
falsch wie die Vorstellung, jeden investierten Euro könne man in gleichem Verhältnis
in Form von Aufträgen zurückbekommen. Jede PR-Aktivität, wozu auch ein
Web-Auftritt gehört, ist auch mittel- und langfristige Imagebildung für das
eigene Büro. Und die lässt sich nicht in Euro und Cent aufwiegen.
Text:
Marion Behaneck
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