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archdiploma2005 |
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Im Rahmen der AbsolventInnen-Ausstellung “archdiploma2005” präsentiert die Architekturfakultät der Technischen Universität Wien vom 6. bis 28. Oktober die 35 besten Diplomarbeiten der Studienjahre 2003 und 2004 im project space der Kunsthalle Wien am Karlsplatz.
Die Auswahl in den Kategorien “Entwurf” und “Theorie” erfolgte am 5. und 6. April durch zwei hochkarätig besetzte Jurys, die sich aus fünf externen Architektur und KunstexpertInnen, zwei archdiploma2003-TeilnehmerInnen und 15 Architektur-ProfessorInnen der TU Wien zusammensetzten. Klaus Semsroth, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung, über die Projektziele: “Eines der wichtigsten Anliegen war von Anfang an, den künftigen ArchitektInnen zu einem optimalen Start ins Berufsleben zu verhelfen. Hinzu kam unser Wunsch, sowohl den Dialog mit einer an Architektur interessierten breiten Öffentlichkeit als auch mit Unternehmen aus der Bauwirtschaft anzuregen und zu fördern. Dass wir unsere Ziele so erfolgreich umsetzen, verdanken wir dem steigenden Bekanntheitsgrad der Ausstellung, die bereits zu den Fixsternen am Wiener “Architekturhimmel” gehört. Überdies bietet die Ausstellung der Fakultät die Möglichkeit, sich in der internationalen Ausbildungslandschaft als eine Architekturschule zu profilieren, die sich durch Pluralismus, Vielseitigkeit und methodische wie perspektivische Vielfalt auszeichnet.” Von insgesamt 131 eingereichten Projekten (39 theoretische Arbeiten, 92 Entwürfe) werden 35 bei der “archdiploma2005” ausgestellt, und es wurden in der Kategorie “Theorie” 10 und in der Kategorie “Entwurf” 25 Projekte ausgewählt. Beobachtet man die Diplomarbeiten der letzten Jahre, so macht sich ein Wandel in der Wahrnehmung architektonischer Notwendigkeit von Seiten der StudentInnen bemerkbar. Noch vor 10 Jahren dominierten detail- und formenverliebte Projekte, mittlerweile ist eine Hinwendung zu zukunfts-, sozial- und entwurfstheoretischen Arbeiten erkennbar.
Einige Beispiele der 35 hervorragenden Projekte: Jochen Hoog setzte sich mit dem architektonischen Entwurf als solchen auseinander, und generierte das Architektenentwurfsspiel
Matthias Brandstetter wiederum analysierte Wohnbau – Selbstbaustrategien in Mexiko City und entwickelte daraus eine Selbstbausimulation einer leer stehenden Industriehalle. Ziel dieses Projektes ist es, eine Anleitung für eine mögliche Aktivierung der Industriehalle zu schaffen und außerdem städtischen Mehrwert im sozial verträglichen Kontext zu ermöglichen.
Utopischer erarbeitete Sandra Häuplik ihr Projekt “Moonwalker – First mobile Lunar Base”. Ihr Entwurf basiert auf intensiver Forschung und Kooperation in den Bereichen der Weltraumfahrt wie Technik, Soziologie und Psychologie.
Mathematisch entwickelte Alexander Janowsky sein Hochhaus im Medienhafen Düsseldorf: Architektonische Kategorien wie Form, Funktion und Konstruktion werden durch die Fibonacci-Reihe und die daraus entwickelte geometrische Struktur beschrieben und in ein Verhältnis gesetzt.
Und Robert Vörös fragte grundsätzlich was denn Architektur sei, und Thema seiner Arbeit ist das Infragestellen eines Wahrnehmungseindruckes und das Reinterpretieren dieser Wahrnehmung zu einem Architekturobjekt.
Information: Dekanat der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien; Karlsplatz 13, A-1040 Wien T +43-1-58801-25002
Text: Sandra Knöbl |
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