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Ein Gespräch mit Robert Venturi und Denise Scott Brown |
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Während des UIA-Weltkongresses der Architektur im Juli 2005 in Istanbul führte Katharina Tielsch ein interessantes Gespräch mit Robert Venturi und Denise Scott Brown über Ihre Meinung zum Kongress, zu Möglichkeiten der Architekturvermittlung und ihre Denkweise. |
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VSBA
steht für „Venturi, Scott Brown and Associates, Inc.“ und stellt ein
Architekturbüro mit 38 Personen mit zwölf registrierten Architekten dar.
Die Begründer sind zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten, die nicht
nur durch Architektur miteinander verbunden werden. Das Ehepaar Robert
Venturi und Denise Scott Brown hat mit seinen Schriften das Denken und die
Sichtweise auf Architektur mitverändert und einen wesentlichen Beitrag
zur Architekturtheorie geleistet. Unter ihren Architekturbüchern von
weltweiter Bedeutung wird in dem 1966 publizierten Buch „Complexity and
Contradiction in Architecture“ eine Hymne auf die Mischung historischer
Stile, so wie sie in Rom zu finden sind, gesungen. Das bekanntere Buch
„Learning from Las Vegas“ mit dem Untertitel „Der vergessene
Symbolismus der architektonischen Form“ öffnet jedem Leser die Augen für
neue Wege des Sehens. Robert Venturi wird gerne als „der Vater der
Postmoderne“ bezeichnet. In einer Zeit der minimalistischen Kunst, wo
„form follows function“ und „less is more“ als dominante Ideen der
Architektur galten, entwickelte Venturi den Slogan „less is a bore“.
Denise Scott Brown stand immer im Schatten des Pritzker-Preisträgers
Robert Venturi. Die zahlreichen Projekte, in den letzten Jahren hauptsächlich
Universitätsbauten, zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich gegen die
Strenge der Moderne aussprechen und stets sehr menschlich bleiben. Die
beiden Architekten sind bekannt für eine Architektursprache, die von
populären Symbolen gekennzeichnet wird. Kitsch wird bei ihnen zu
Designkunst. Die Projekte reichen von reiner dekorativer Kunst bis hin zu
städteplanerischen Aufgaben. Aber in all ihrer Unterschiedlichkeit weisen
die Projekte doch alle ein gemeinsames Attribut auf: Sie zeigen eine
frische Herangehensweise an komplexe und widersprüchliche Probleme. Die
gebauten Resultate wirken alle „gesprächig“ und „beredet“. |
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architektur:
Zunächst möchte ich Sie zu ihrer Meinung über den UIA-Kongress „The grand
Bazaar of Architectures“ fragen. Wie verarbeiten Sie die Fülle von gebotenen
Vorträgen und Workshops und die Dichte der Informationen? Robert Venturi: (R.B.) Diese Frage soll Denise beantworten, aber ich möchte nur bemerken, dass wir von dem Kongress gar nicht so viel mitbekommen haben, weil wir ständig interviewt wurden. Ich habe den Vortrag von Denise gehört und war natürlich bei meinem eigenen, und dann haben wir noch Correas(1) Vortrag gehört. Dann waren wir natürlich auch viel unterwegs auf Seightseeing Tour und das war sehr anstrengend. So gesehen habe ich nicht so einen großen Eindruck über den Kongress. Und die formalen Veranstaltungen waren alle ein wenig zu lang.
Denise
Scott Brown: (D.S.B.) In meinem Vortrag habe ich über Afrika gesprochen.
Darin habe ich versucht, Verbindungen zwischen meinem Leben und meiner Art zu
denken zu ziehen. Speziell hier in Istanbul sollte man die internationalen
Qualitäten nutzen. In
meinem Vortrag habe ich auch über den „Grand Bazaar of the mind“
gesprochen, über das Teilen des Verstandes, weil ich die Tatsache gemocht habe,
dass sie über „architectures“ mit diesem S gesprochen haben, womit natürlich
die Unterschiedlichkeit gemeint ist. Die große Frage ist, wie bringt man in die
Architektur diesen großen Bazar des Verstandes, nämlich die gesamte Diversität
des Lebens? Man darf nicht nur gezielt sein, sondern muss auch weit offen sein.
Und wie geht man dann in seiner Profession mit dieser Offenheit um? Offen zu
sein und dann eine enge Architektur hervorzubringen, das kann es nicht sein. Der
Wert einer solchen Konferenz ist es, den ausgedehnten Verstand anzusprechen und
zu zeigen, welche Möglichkeiten man mit Architektur hat. Das ist wichtig, auch
aufgrund der Tatsache, dass Architekten immer internationaler und globaler
agieren. Was mich auch sehr interessiert und was ich auch immer wieder
beobachte, ist, dass wenn man eine Leidenschaft teilt, dann vergisst man alle
Unterschiede. Alle Architekten, die da an Themen ihres Interesses
zusammenarbeiten, vergessen, dass sie von unterschiedlichen Nationen sind und
bemerken plötzlich, welchen Reichtum das Teilen darstellt. Wenn man sich
mitteilt, dann ist der Output sehr reich und vielfältig. Diese Menschen fühlen
sich wie ein Teil einer Familie. Für mich ist das ein sehr guter Weg, über die
Welt und über den Frieden zu denken. Wenn Menschen eine Sorge oder eine Freude
oder auch eine Neigung teilen, dann können sie auch über die
Unterschiedlichkeiten hinwegsehen. Das ist für mich der Wert solch einer
Konferenz. Speziell
dieser Kongress hier war warmherzig und wunderbar, und die Leute, die uns
betreut haben, waren sehr faszinierend. Aber was geschehen ist, war, dass man
uns nur abfotografiert hat und mehr nicht. Es sind keine Diskussionen über die
Themen zustande gekommen. Es gab natürlich auch keine Zeit, um sich
auszutauschen. Aus dieser Sicht könnte dieser Kongress auch als Beispiel für
Feindschaft und Unverbundenheit stehen. Ich denke, dass die Sponsoren daran noch
arbeiten müssen. Und weiter glaube ich, dass die großen Stars, die da
reinkommen, ihre Arbeit zeigen, über die hergefallen wird, nicht wirklich etwas
bewirken können. Was wirklich weiter hilft sind Workshops mit Themen, wo
Menschen aus aller Welt teilnehmen, sich einbringen und gemeinsam diskutieren. R.B.:
Die Leute aus Kenia zum Beispiel, die waren großartig. D.S.B:
So kann man Freundschaften knüpfen und anschließend rund um die Welt reisen
und diese Menschen treffen. Das ist wundervoll, wenn man die Welt auf diese
Weise kennen lernt. Diese Verbindungen
machen Konferenzen aus. Es gab ja sehr viele solcher kleinen Vortragsreihen,
aber die waren eher schlecht organisiert. Wir hatten leider kaum Zeit solche zu
besuchen. Es haben mich einige Leute auf meinen Vortrag angesprochen und mir
gesagt, dass sie diesen sehr wertgeschätzt hätten, weil er ein Verhältnis
zwischen Denken und Architektur hergestellt hat. Und mir wurde oftmals gesagt,
dass die großen Stars das so nicht gemacht haben. Aber wir würden unsere
„Familie“ nicht gut behandeln, wenn wir ihnen nicht helfen würden, bessere
Professionisten zu sein, indem sie ihren Verstand einsetzen. Türkische
Architekten haben uns erzählt, dass in ihrem Land das Thema Architektur in den
Köpfen der Bürger nicht oder nur kaum vorhanden ist. Wie könnte man
Architektur präsenter machen? D.S.B.:
Dieses Phänomen ist in der ganzen Welt zu finden. Ich denke, es gibt mehrere Möglichkeiten.
Zunächst einmal muss in den Medien über Architektur und Design gesprochen
werden und auch Kritik geübt werden. Und selbstverständlich sollte es auch
Fernsehberichte über Architektur geben. Natürlich hilft uns heutzutage auch
das Web. Hier ergeben sich natürlich die meisten Ebenen für die Kommunikation.
Aber natürlich muss für all das Geld zur Verfügung gestellt werden.
Wahrscheinlich sind Architekten generell keine guten Marketingleute, da muss man
sich an Profis wenden. In Philadelphia gibt es jetzt ein Projekt, das sich
„Penns landing“ nennt und an dem Ort stattfindet, wo William Penn(2) zuerst
landete. Es gibt da einen sehr ambitionierten jungen Architekten an der
Universität, der ein städtebauliches Projekt namens „Penns practice“
initiiert hat. Um die Leute mit einzubeziehen wurde eine Reihe von öffentlichen
Foren gestartet. Man involvierte auch einen Journalisten und einen Experten in
Öffentlichkeitsarbeit in dieses Projekt. Und siehe da, das interessiert
wirklich jedermann. Unser Büro in Philadelphia ist auf der Hauptstraße, und
wir haben dort ein Schaufenster, wo wir immer Architektur ausstellen. So haben
wir auch zu „Penns landing“ einen Beitrag in unserem Schaufenster
ausgestellt, und es sind mehr Leute als gewöhnlich stehen geblieben. Die Medien
sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Workshops „Penns practice“ haben
sicherlich dieses Phänomen ausgelöst. Dies
ist ein schönes Beispiel für Architekturvermittlung, da mehrere Komponenten
zusammentreffen: Lesen, Erleben, Erfahren, Mittendrinsein, Betroffen sein,
Mitwirken... Aber eigentlich ist das Projekt ja mehr eine soziale Debatte? D.S.B.:
Es ist der Nexus zwischen Sozialem und Physischem. Konzeptionelle Ideen werden
übersetzt und ins Physische gebracht. Das interessiert mich sehr. Und ich
glaube, das ist die Weise, wie die Öffentlichkeit Architektur verstehen kann.
Wenn wir Projekte präsentieren, so zeigen wir schon Lagepläne, wo man die
Gesamtplanung erkennen kann, sowie die Gründe, warum wir so organisiert haben
wie auf der Planung zu sehen, dann verstehen das die Leute und sie mögen es.
Wenn man natürlich gleich ins Detail, beispielsweise mit Erklärungen bezüglich
der gewählten Proportionen geht, dann verliert man die Leute – damit verlässt
man das Verständigungsfeld und forciert eher Desinteresse. R.V.:
Ich denke, es taucht in den letzten Jahren und besonders heutzutage immer mehr
die Gefahr auf, wie über Architektur gedacht und gesprochen wird –
Architektur wird esoterisch, theoretisch, intellektuell und abstrakt
beschrieben, was schwer zu verstehen ist. Das kann dann nur jemand begreifen,
der besonders gescheit und intelligent ist. Denise und ich meinen, dass
Architektur Kommunikation und Leitsysteme mit sich bringt. („architecture
and communication“ und „architercture and signage“ (Beschilderung,
Leitsystem)(3). Architektur ist auf keinen Fall nur abstrakt. Durch
Zeichen ist sie dann gleich auch viel lesbarer und verständlicher – auch für
Nicht-Architekten. Diese einfach zu lesenden Zeichen hat es schon immer gegeben
– nehmen wir zum Beispiel eine gotische Kathedrale. Natürlich wurden die
damaligen Baumeister inspiriert, aber überall sind Zeichen versteckt. Diese
Architektur kommuniziert und sie verbindet. Sie
haben 1977 das Buch „Learning from Las Vegas“ geschrieben, ein Buch, das
jeden seiner Leser prägte. Für unsere heutige Zeit schlagen Sie jedoch vor,
dass man von Tokio lernen sollte. Wie aber kann man von Tokio lernen, als
jemand, der nicht in diese Kultur hineingeboren wurde und damit die Gesellschaft
gar nicht verstehen kann? R.V.:
Wenn man nach Tokio kommt, dann spürt man natürlich sehr stark die historische
Kultur Japans, aber gleichzeitig sind die Menschen in Tokio auch sehr westlich,
und mit westlich meine ich unsere Kultur, also die europäische oder die
amerikanische. Vielleicht sind sie sogar noch westlicher als wir selbst? In
Tokio kommen viele Kulturen zusammen. Tokio ist sozusagen das Konstantinopel
unserer Zeit, wo Kulturen aufeinanderprallen und wo sich alles unheimlich
schnell verändert. D.S.B.:
Wir haben von der Kultur Tokios und von der japanischen Kultur gelernt, denn wir
haben stets trainiert, von den Kulturen zu lernen und sind damit schon recht
erfahren. Wir hatten einen Mentor in Japan, der sehr an uns und unserer
Architektur interessiert war und uns half. Er sagte uns, dass er gerade die
Tatsache, dass wir eben nicht viel über die japanische Geschichte und
Architektur wussten, sehr mochte. Denn so konnten wir auf die Gegebenheiten
intuitiv reagieren. Diese ersten Reaktionen haben unseren Mentor sehr
interessiert. Sein besonderes Interesse galt vor allem dem Verhältnis von West
und Ost, im Besonderen der Einfluss der Moderne auf die japanische Architektur
und umgekehrt der japanische Einfluss auf die Moderne. Wir sind mit sehr offenen
Augen durch die Gegend gegangen und haben einfach die Eindrücke in uns
aufgenommen und in uns sprechen lassen. Aber in unseren Entwürfen haben wir
schon versucht, japanische Kultur einfließen zu lassen. Daraufhin gründeten
die Japaner gleich ein Komitee, um zu kontrollieren, ob wir ehrlich bleiben,
ehrlich im Sinne von mit offenen, frischen Augen agierend. Denn sie wollten
einen unbedarften Entwurf. R.V.:
Als wir unserem Kunden das Hotel erklärt haben und zeigten, dass wir kein
„abstraktes“ Hotel entwerfen werden, sondern dass wir auf jeden Fall die
lokale Kultur mit einfließen lassen wollen, meinte er, dass wir sehr vorsichtig
dabei sein sollten und warnte uns, nicht noch eine „Madame Butterfly“ zu
erstellen. Das hat uns sehr amüsiert. Aber,
um auf die Frage zu antworten: Mies van der Rohe sagte den berühmten Satz
„Less is more“, woraus ich „Less is a bore“ gemacht habe, und eine
andere wundervolle Person hat etwas gesagt, was besonders treffend für diese
asiatischen Städte ist: „Mess is more“. D.S.B.:
Es gibt noch etwas zu Tokio zu sagen: Tokio war zu 80 Prozent zerstört und
wurde dann innerhalb von 10 Jahren wieder aufgebaut, und zwar im selben Raster
der Eigentümerparzellierung. So finden sich heute mehrstöckige Häuser auf
Grundstücken, die einstmals nur Platz für ein Einfamilienhaus boten. Diese Häuser
sind dann 4 Meter breit und 10 Stöcke hoch, sie werden „Bleistifthäuser“
genannt. So stehen dann auf einem solchen Grundstück einerseits diese
gigantischen Hochhäuser, die schrecklich langweilig sind, und andererseits
naive Interpretation der westlichen Architektur. Wir mögen diese Art der
japanischen Architektur, die beinahe als unhöfliche Fehlinterpretation gesehen
werden kann. Teilweise findet man Schilder mit Geschäftsnamen auf Englisch, die
wirklich lustig sind. Da gab es zum Beispiel eine Bäckerei namens „Bake my
day“ oder ein Babygeschäft namens „Ups“. Das ist die Art von Sprache für
Architektur, die wir mögen und in Tokio finden. Heutzutage
ist es üblich, dass man sich zu Gruppen und Teams zusammenschließt, Sie haben
dies bereits schon sehr früh getan. Welche Ratschläge würden Sie jungen
Architekten geben, die gerade ihre Karriere starten? R.V.:
Eine gewisse Gefahr liegt darin, wenn man sich heiratet! Wenn man sich als
Architekten zusammentut, dann sollten zwei Faktoren gegeben sein: einerseits
muss der grundsätzliche Zugang zur Architektur ähnlich sein, woraus ein
neutrales Verständnis resultiert, und gleichzeitig braucht es auch Kontrast.
Diese beiden Faktoren stimulieren ungemein. Denise und ich haben viele Kontraste
aufzuweisen, das ist gut. D.S.B.:
Auch zu unserer Zeit hat es schon viel Teamwork gegeben, aber viele diese
Gruppierungen haben sich dann auch wieder aufgelöst, und zumeist sind es die
Frauen, die gänzlich verschwinden. Das ist fast wie bei einer Scheidung. Wenn
man ein Büro führt und verheiratet ist, dann ist das für den Rest des Büros
gar nicht so einfach, denn da gibt es neben dem Beruf eben noch die eigene,
private Geschichte. Schon bei Mies van der Rohe war das so, im Büro hasste man
die Frau, die einerseits seine Frau oder Geliebte war und gleichzeitig auch im Büro
arbeitete. Die Mitarbeiter wollen, fast wie im Krieg, ein Stück von diesem berühmten
Architekten aufessen, um stärker zu werden. Was macht da also eine Ehefrau, die
sich zwischen dieses „Mahl“ stellt. Das ist ziemlich primitiv. So etwas
kommt auch bei uns im Büro vor, dass die Mitarbeiter sich nichts von mir sagen
lassen wollen, schließlich wollen sie doch bei Robert Venturi arbeiten, und sie
können und wollen nicht verstehen, dass ich auch mitrede oder dass ich Bob
sage, was zu tun ist. Das ist oft wirklich schwierig. R.V.:
Architektur expandiert immer mehr, früher brauchte man vielleicht nur einen
Architekten und einen Tragwerksplaner, aber heute hat man aufgrund der enormen
Komplexität eine unheimliche Anzahl an Beratern – gesetzliche, psychologische
Berater usw. Deswegen ist Teamwork natürlich auch immer gefragter. D.S.B.:
Die Leute glauben immer, dass es nur ein Genie geben kann, dass also Kreativität
nur einem Gehirn entspringen kann. Sie verneinen die Tatsache, dass
beispielsweise Gedichte ja auch von mehreren gemeinsam geschrieben werden, Gemälde
von zwei Menschen gemalt oder auch Filme im Teamwork entstehen. Wenn wir gut
zusammenarbeiten, dann ist das einfach wunderbar und befruchtend. Ich kann
besser denken weil Bob da ist, und er kann besser denken wegen meiner Präsenz,
und so wächst die Idee. Ich
bedanke mich ganz herzlich für dieses Gespräch.
Den gesamten Artikel mit weiteren Bildern finden Sie im Heft 8/05.
Text: Katharina Tielsch Bilder: Archiv Architekten |
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