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Nomen est omen – Liquid Frontiers

Nomen est omen – Liquid Frontiers

Um auf diese spannenden, dramatischen Veränderungen zu reagieren, gründeten im Jahr 2000 Sabine Dreher und Christian Muhr das Label „Liquid Frontiers“. Sie wollten nicht nur reagieren, sondern auch im Rahmen ihrer Kompetenzen aktiv mitgestalten. Ihr Selbstverständnis ist das eines „Produktionsbüros für Ausstellungen, Publikationen, Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Architektur, Design“. Einige der hier beschriebenen Projekte stehen in ihrer Maßstäblichkeit, in der Unterschiedlichkeit der Aufgabenstellung und des Kontextes stellvertretend für das breite Spektrum und die Programmatik des Labels.

21. Juni 2011 Mehr
Wohnen mit Design – Polka

Wohnen mit Design – Polka

Es gibt in der Theorie viele Zugänge zum Themenkreis Design: Aber alle – und seien sie noch so unterschiedlich – beinhalten auch eine ästhetische Komponente des Designs. Und wenn man den Begriff „Ästhetik“ als die Lehre vom Erscheinen der Dinge erklärt (und das ist eigentlich heute so üblich), dann befindet man sich sogleich in der Welt von POLKA. Die Dinge erscheinen, haben einen ihnen eigenen Glanz und eine Ausstrahlung. Sie wirken durch und auf die Sinne der Menschen.

5. Mai 2011 Mehr
Paper Crease oder der gefaltete Raum – Tobias Eglauer

Paper Crease oder der gefaltete Raum – Tobias Eglauer

Tobias Eglauer ist in Eichstätt in Bayern geboren, und war schon früh von Architektur fasziniert. Dies äußerte sich mit zehn Jahren in vielen Zeichnungen und ‚Plänen’ und etwas später in dem Wunsch Architekt zu werden. Nach seinem Schulabschluss begann er zunächst in Karlsruhe Architektur zu studieren.

12. April 2011 Mehr
Die Raummacherin – Nin Prantner

Die Raummacherin – Nin Prantner

„Mein Vater war ‚bausüchtig‘, er hat überall, wo er konnte und sobald Geld da war, Räume gebaut, verändert, weggerissen, neu dazu gestaltet. Zum Schluss waren es statt der ursprünglich kleinen Mühle, in der wir angefangen haben, mehrere Häuser, in denen wir ständig um- und herumgezogen sind. Es war immer eine Unmenge von Baumaterial vorhanden, und ich hab gesehen, wie Räume entstehen.“Und so war sie dann eigentlich vom Architekturstudium enttäuscht, ihr Bild vom Architekten war das einer Bautätigkeit und nicht nur der Theorie. Sie wollte Räume vor Ort entwickeln, nicht nur vorzeichnen und dann von jemand anderen bauen lassen.

9. März 2011 Mehr
„Caravans are cool again!“ – Mehrzeller

„Caravans are cool again!“ – Mehrzeller

Caravans are cool again! Dieses Statement prangt verwegen auf der Website des Projektes „Mehrzeller“. In allen IndividualistInnen unter uns schreit sogleich ein lautes „Nein“ auf. Die Ursprungsidee der Wohnwagen hingegen rührt gerade von individuellen Unabhängigkeitswünschen, beispielsweise nach zeitlicher Ortsungebundenheit, her.Die sommerlichen Bilder auf den überfüllten Reisetransitrouten mit all den gleich anmutenden Wohnwagen wiederum sprechen eine andere Sprache hinsichtlich Individualität und Gestaltungsvielfalt. Der Thematik der guten alten „Caravans“ scheint von jeher eine gewisse Widersprüchlichkeit innezuwohnen.

9. März 2011 Mehr
Ein Tischtuch an der Wand – Ball-Nogues Studio

Ein Tischtuch an der Wand – Ball-Nogues Studio

Es dauert einige Zeit, bis man begreift, was da zu sehen ist: Am Anfang oder aus größerer Entfernung scheint es sich um eine stoffliche Struktur zu handeln, die da die Wand eines Innenhofes in der Schönberg Hall am Campus in Los Angeles verändert. Bei näherer Betrachtung erst werden Tische und Tischbeine in merkwürdigen Positionen und „Verrenkungen“ sichtbar. Eine Installation aus lauter unterschiedlichen, aber doch einheitlich wirkenden Tischen, dunklen Tischplatten, hellen Tischbeinen aus Holz, erstreckt sich aus ca. 10 Meter Höhe wie ein Vorhang in den Hof hinunter und läuft in einigen einzelnen Tischgruppen sanft aus.

28. Februar 2011 Mehr
Design und Wiener Schnitzel – breadedEscalope Design Studio

Design und Wiener Schnitzel – breadedEscalope Design Studio

breadedEscalope, das sind Sascha Mikel, Michael Tatschl und Martin Schnabl. Gemeinsam haben sie 2008 ihr Design-Studio mit Basis in Wien gegründet. Man könnte aber auch sagen „breaded escalope“ ist ein Wiener Schnitzel. Oder korrekter: die englische Übersetzung für Wiener Schnitzel. Den wenigsten ist diese Bezeichnung vertraut, gibt es doch diese österreichische Spezialität in der uns bekannten Form im Ausland kaum. Zum ersten Mal begegnet ist dieses Wort den drei Kreativen aus Kärnten in einem deutschen Restaurant auf einer internationalen Speisekarte.

28. Februar 2011 Mehr
Visionäres Denken mit Verantwortung – Architecture and Vision

Visionäres Denken mit Verantwortung – Architecture and Vision

„Wir entwerfen mit einem Bewusstsein für die Vergangenheit, für die Gegenwart mit einer Vision für die zu erwartende Zukunft. Wir glauben, auf diese Weise wird Architektur kein formaler Trend mehr sein, sondern eine Antwort auf die Bedürfnisse der Gesellschaft, für heute und die zukünftigen Jahre. Ein neues Verständnis unseres Planeten als zerbrechliches, ökologisches System entwickelt sich.“ Gedanken dieser Art findet man unter dem Menüpunkt „Vision“ und „Statement“ auf der Website des internationalen Design- und Architekturteams AV Architecture and Vision. AV sind auch die Initialen der zwei Bürogründer: Arturo Vittori und Andreas Vogler.

28. Februar 2011 Mehr
Mit GERald helfen

Mit GERald helfen

Erst vor ca. 100 Jahren begannen sich in der dünn besiedelten Mongolei kleinere Städte mit stationären Gebäuden zu entwickeln.Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts lebte die Bevölkerung aufgrund des unwirtlichen Klimas noch fast ausschließlich als nomadische Viehzüchter in Jurten. Eine eigene mongolische Baukultur für sesshaftes Wohnen konnte sich somit noch nicht entwickeln. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR und des Ostblocks zogen Hunderttausende Nomaden auf der Suche nach Arbeit und einer Lebensgrundlage nach Ulan Bator in die kälteste Hauptstadt der Welt, was die Lebensumstände dort aufgrund der überforderten Infrastruktur immens verschlechterte.Es entstanden riesige informelle Siedlungen aus Jurten, Baracken und einfachsten Häusern an den Stadträndern – sogenannte Ger Districts, in denen von einem menschenwürdigen Leben nicht die Rede sein kann.

27. Februar 2011 Mehr
Hope of Glory – HoG architektur

Hope of Glory – HoG architektur

Das junge Architekturbüro HoG gehört zu den absoluten Schnellstartern. Bereits während des Studiums an der TU Graz begannen Martin Emmerer und Clemens Luser, Mitglieder desselben Zeichensaals (AZ3), gemeinsam Projekte bei Wettbewerben einzureichen.Wie eine Reihe namhafter Architekturbüros beweist, beginnen Erfolgsgeschichten nicht selten in solchen selbstverwalteten Ateliers, wo wichtige Kompetenzen erworben werden können, die im Lehrplan keinen Platz finden. So war es der besondere Teamgeist, der es möglich machte, dass die zwei jungen Architekten kurz nach ihrem Studium bereits die Generalplanung eines Großprojektes, wie der Erweiterung des Schlossmuseum Linz, bewältigen konnten.

26. Februar 2011 Mehr
Perfekt in Szene gesetzt – Majda Krivograd

Perfekt in Szene gesetzt – Majda Krivograd

„Mura scenario design“ nennt sich das junge Eventdesign-Büro von Majda Krivograd. Während mit Szenario auf Deutsch, bzw. mit scenario auf Italienisch, so viel wie „Entwurf der Situation, des Rahmens“ gemeint ist, bedeutet das Wort auf Französisch so viel wie „Drehbuch“. In gewisser Weise kreiert Majda Krivograd auch gebaute Drehbücher für Veranstaltungen.

25. Februar 2011 Mehr
Public Space³ – Michael Wallraff

Public Space³ – Michael Wallraff

Auf das breite Spektrum, welches Michael Wallraffs Projekte abdecken, lässt bereits sein Werdegang schließen. Er studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste und Architektur an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, sowie am Southern California Institute of Architecture, Los Angeles. Entsprechend seiner umfassenden Ausbildung reicht sein Schaffensbereich von Stadtplanungen über Umnutzungen, Zu- und Neubauten, Bühnenräume und Ausstellungskonzepte bis hin zu Möbeln und Objekten der Alltagskultur.

24. Februar 2011 Mehr

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