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122 architektur FACHMAGAZIN Produkt News Das macht Schule! Tradition und Moderne aufs Feinste vereint – diesen Spagat schaffte die Gemeinde Marbach an der Donau bei der Sanierung und Erweiterung der Volksschule. Dazu beigetragen haben auch zwei Produkte aus Perg: Hanf für die Fassade und eine Silikat Innenfarbe mit Umweltzeichen. Ausgangspunkt der Sanierung war das 1914 errichtete Bestandsgebäude, ein Erstlingswerk von Clemens Holzmeister (1886 - 1983). 2013 startete das Bauunternehmen Brachinger (Persenbeug) mit der zeitgemäßen Adaptierung und Sanierung des alten Gebäudes und mit dem Bau des angeschlossenen Erweiterungstraktes. Die Planung und Bauaufsicht erfolgte durch Bauer-Brandhofer Architekten/Purgstall. Die Erweiterung auf dem benachbarten Grundstück stellte sich als die sinnvollste Lösung dar, um auch den Vorgaben des Denkmalschutzes gerecht zu werden. Auf dem knapp 10 m breiten und 20 m langen Streifen wurde ein dreigeschossiger Neubau errichtet, der auf jeder Etage barrierefrei an das Hauptgebäude angeschlossen ist. Der Übergang zwischen alten und neuen Gebäudeteilen war eine architektonisch anspruchsvolle Aufgabe und wurde durch einen bauwerkshohen verglasten Körper gelöst. Die Renovierung des bestehenden Gebäudes fand in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt statt. Hier kam das Synthesa Produkt Silitol Objekt für die Innenwand Gestaltung zur Anwendung. Das mit dem Umweltzeichen prämierte Einkomponenten Silikat-Produkt für innen ist eine mineralische Farbe, die sich für historische Objekte besonders gut eignet. Silikate sind alkalisch und diffusionsoffen. Sie bewirken einen natürlichen Schimmelschutz und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Diese emissionsarmen Farben sind allergiegeprüft, schadstoffgeprüft, physiologisch unbedenklich und deshalb für öffentliche Bereiche wie Amtsgebäude, Schulen und Kindergärten besonders gut geeignet. Besonders beim Erweiterungsbau wurde hohes Augenmerk auf die Verwendung ökologischer Baustoffe gelegt. Das Obergeschoss ist zur Gänze in Holzbauweise ausgeführt. Die massiven Außenwände (Beton, Ziegel) in den unteren Geschossen wurden mit Hanfdämmplatten (WDVS) verkleidet. Die Capatect Hanfdämmplatte weist nach einer Berechnung des Instituts für Baubiologie eine deutlich bessere Dämmwirkung auf als andere vergleichbare Naturstoffe auf. Zusätzlich bringt die Dämmung je nach Aufbau eine Verbesserung des Schalldämmmaßes von 8dB bis zu 13dB. Das ist besonders in Schulgebäuden von großer Bedeutung. Fotos: Andreas Buchberger Synthesa Chemie Gesellschaft m. b. H. T +43 (0)7262 560-0 F +43 (0)7262 560-1500 office@synthesa.at www.synthesa.at


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