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15 www.architektur-online.com Magazin Aluminium Architekturpreis Der Aluminium-Architektur-Preis der Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster wird seit 1998 alle zwei Jahre vom Aluminium-Fenster-Institut in Kooperation mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben. Ausgezeichnet werden innovative, herausragende architektonische Leistungen, die die gestalterischen sowie technischen Möglichkeiten von Aluminiumprofilen aufzeigen und die Dauerhaftigkeit sowie Wertbeständigkeit von Aluminiumanwendungen dokumentieren. Eingereicht werden konnten für den mit Euro 10.000 dotierten Aluminium-Architektur Preis 2016 Bauten in Österreich, die seit 2013 von Metallbaubetrieben – die die Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster führen – realisiert wurden. Über die 35 eingereichten Projekte befand eine prominent besetzte Fachjury, bestehend aus Ingrid Domenig Meisinger (Arch+More), Marion Gruber (IG Architektur), Johann Traupmann (Pichler & Traupmann Architekten, Preisträger Aluminium-Architektur-Preis 2014), Much Untertrifaller (Architekturstiftung Österreich), sowie Andreas Renner und Gottfried Öller (beide Aluminium-Fenster-Institut). Als Sieger konnte sich pool Architektur mit dem Projekt Wohn- und Bürohaus Hernalser durchsetzen. Das Gebäude überzeugte die Fachjury mit seiner städtebaulichen Situierung, seiner Formensprache sowie dem gelungenen Materialeinsatz. Am stark befahrenen Wiener Gürtel, gut sichtbar direkt gegenüber einer U-Bahn-Station in Hochlage, setzt es einen starken städtebaulichen Akzent. Der Gebäudegrundriss ist vielfältig, wobei sich in den unteren Geschossen Büros befinden und in den oberen drei Stockwerken Wohnungen. Unter anderem beherbergt das Gebäude die Zentralen der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Neue Heimat, Gewog sowie des Bauträgers At Home. Die äußere Haut der Fassade ist mit bronzefarbenen, gelochten Aluminiumblechen verkleidet, die mit dunkel und matt eloxierten Alu-Paneelen hinterlegt sind. Je nach Blickpunkt ergeben sich unterschiedlichste optische Effekte. Die Verarbeitung überzeugt in ihrer Präzision und Gestaltung. Das Niveau der österreichweiten Einreichungen war dieses Jahr besonders hoch. Neben dem Siegerprojekt aus Wien wurden auch drei weitere Bauwerke vor den Vorhang geholt: Große Anerkennung gab es für das Wohn- und Geschäftshaus M 11 in Innsbruck der Ohnmacht-Flamm Architekten, für den DC-Tower 1 in Wien von Dominique Perrault Architecture und Hoffmann-Janz Architekten und für das Bürogebäude Püspök in Parndorf/Burgenland der ad2 Architekten. www.alufenster.at/aap2016 Wohn- und Bürohaus Hernalser pool Architektur © www.alufenster.at | Hertha Hurnaus Bürogebäude Püspök ad2 Architekten © www.alufenster.at | Hertha Hurnaus Wohn- und Geschäftshaus M11 Ohnmacht-Flamm Architekten © www.alufenster.at | Henning Koepke DC Tower 1 Dominique Perrault Architecture Hoffmann-Janz Architekten © www.alufenster.at | Image Industry


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