Nach der Einlangung von insgesamt 124 (!) Projekten von HTL SchülerInnen aus ganz Österreich, sowie nach der Vorauswahl der Jury und dem Publikumsvoting stehen die Preisträger nun fest! Die Jury bestehend aus Walter Unterrainer, Reinhold Tschabitscher, Kurt Pock und Peter Nigst hat aus den 19 Projekten, die am 8. 3. 2012 durch die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden HTLs präsentiert wurden, die Preise und Sonderpreise wie folgt entschieden.
Das Projekt steht für eine räumliche Vielfalt, es bietet zugleich ein Unten + Oben, ein Innen + Außen, ein Offen- sowie Geschlossensein. Es ist bereits ein vollständiges Projekt ohne Widersprüche mit doppelseitig nutzbaren Raumformen.
Mit klarer, unaufgeregter Konstruktion, mit einer fast „archaischen Dimension“, die in der Natur zur Wirkung kommt, ist es robust, zugleich einladend zum Verweilen, regt die Sinne an und bietet sich zugleich als Rastplatz an.
Idealer Aufstellungsort wäre über der Baumgrenze bzw. freigestellt – als gewisser „Widerpart“ zur Kraft der Natur.
Das Projekt weist einladende, raumbildende Rahmenelemente, mit gut abgestimmten Proportionen auf, kann zeichenhaft in Landschaft wirken, ist vielseitig addierbar und gruppierbar. Seine einfache und zugleich elegante Konstruktion kann es zu einem „Landschaftsmöbel“ machen, mit einem vielseitigen Aufstellungsort. Fern- und Nahwirkung ist dabei zu beachten.
Dem Projekt liegt eine interessante Idee zu Grunde – es weist einladende Plattformen auf. In seinem minimalistischen Raumkonzept definieren Boden und verschiedene Rahmen den Raum in mitten der umgebenden Landschaft.
Die vorgeschlagenen Möbel sind unangemessen und stehen im Widerspruch zum Anspruch ´Natur wiederzuerkennen´.
Die Konstruktion müsste deutlich überarbeitet werden.
Das Projekt bietet eine spannende und zugleich dynamische Raumlösung mit verschiedensten Lichtwirkungen. Mit einfachen Mitteln wird ein komplexer Raum erzeugt. Gute Proportionen der Balken und guter konstruktiver Ansatz, aber Konstruktion weist einige Schwachstellen an den Rändern auf, die Möblierung ist nicht nachvollziehbar
Das Projekt bietet eine gute Idee und interessante Raumwirkungen, seiner sehr guten Ausarbeitung steht jedoch eine überkomplizierte konstruktive Lösung mit vielen Schwachstellen gegenüber. Das Glasdach ist der Gesamtlösung unangemessen, die Sitzmöbel sind fragwürdig
Grafisch durchgestyltes, eher objekthaftes Projekt, interessante Lichtwirkung im Innenraum, große konstruktive Probleme, die eine grundsätzliche Überarbeitung erfordern würden. Mit dem Altern würde die grafische Wirkung verflachen.
Weiter zum TV-Bericht auf KULT1