Die Linzer Lokal-Szene soll in den letzten Jahren zur
vollen Blüte gewachsen sein. Das Nachtleben der Stadt ist spannender als je zuvor. Mitten
in der Altsstadt am Graben findet man das dunkle Juwel. Im Erdgeschoß eines Neubaus macht
es durch sein geniales Lichtspiel aus leuchtendem Pink auf sich aufmerksam. Die
zurückgesetzte Fassade mit Säulen lässt es geheimnisvoll erscheinen, denn was es bietet
lässt sich nicht erahnen. Raumhohe Fenster an den zwei Fronten, geteilt durch schmale
Pilaster, charakterisieren den 300 m2 großen Raum.
Die Geschäftsführerin des Szene-Lokals, Noémi Sikó,
war zuvor einige Jahre in der Gastronomie tätig und fand dann den geeigneten
Geschäftspartner, um sich den lange gehegten Traum einer Luxusbar zu verwirklichen. Sie
erstellte das Konzept - die Inspiration dazu lieferten zahlreiche Lokale und Bars in Wien -
und die Umsetzung wurde einmalig. Die Idee, mehrere Funktionen zu vereinen, wird vom
Publikum sehr gut angenommen und soll allen Bedürfnissen gerecht werden. Der Club mit einer
Raumhöhe von fünf Meter ist in fünf offene Zonen geteilt, die sich durch die
unterschiedliche Ausformulierung der Möbel unterscheiden.
Um 16 Uhr öffnet der Club, um die Gäste mit Café in der dafür vorgesehenen Zone zu
verwöhnen. Ab 18.00 Uhr kommen die Geschäftsleute, um in der Lounge bei einem Drink auf
ihrem Laptop zu arbeiten oder im Internet zu surfen. Danach finden sich die Leute an der
Bar bei einem Cocktail oder im Restaurant zum Abendessen ein. Um 24 Uhr schließt der Club
an Wochentagen. Am Wochenende ist aber Partytime angesagt, wo der Bar-Bereich mit
gegenüber liegendem DJ Pult auch eine Fläche zum Tanzen bietet und ausgelassene Gäste bis 4
Uhr früh feiern können.
Die Ausstattung und die Technik, wie Musikanlage und Beleuchtung, des Bluu-Club sind nur
vom Feinsten und von höchster Qualität. So sind die Tische, Stühle, die Bar und Garderobe,
die Anrichte des Restaurants, das DJ-Pult und auch die Holztäfelungen an der Wand aus
hochwertigen heimischem Nussholz furniert. Entworfen wurde die Einrichtung gemeinsam von
der Geschäftsführung und der Tischlerei Hartl, wobei die Einrichtungsspezialisten von Hartl
die Entwürfe dann sorgsam umsetzten.
Das „Cafe“ gleich neben dem Eingangsbereich wirkt durch die großen rund geschwungenen
Sitzbänke einladend. Diese Zone liegt an der vordersten Fensterfront und ist am Nachmittag
mit Licht durchflutet. Das Restaurant hat durch seine Accessoires, wie der Lampen, des
Paravents und der großen Pflanze, einen japanischen Hauch zurückhaltender Eleganz. Die
Stühle sind mit schwarzem Leder bezogen. Die Tischplatten sind aus massivem Nussholz. Die
große im Halbkreis geschwungene Bar mutet wie die eines Luxusdampfers an, und die sehr
unterhaltsamen Kellner haben genügend Platz, um geschäftig zu sein. Trotzdem steht den
Besuchern eine große Fläche zu Verfügung, um zu bestellen oder sich an die Bar zu setzen.
Die Glasvitrine - mit einer sehr großen Auswahl an Whiskys und Scotch sowie natürlich der
anderen Getränke, die in einer edlen Bar nicht fehlen dürfen - besteht aus transparenten
Stellflächen, und die Rückwand aus Milchglas ist indirekt beleuchtet. Der Lounge-Bereich
unterscheidet sich durch die Materialwahl und das Farbkonzept zu den restlichen Zonen. Die
große fensterlose Rückwand hat das Aussehen von Naturschieferplatten, ist jedoch aus
hoch-qualitativem Porenbeton. Die kleinen Hocker und Fauteuils sind bezogen mit
beigefarbenem und rotem Leder. Die warmen Farben und weichen Sitzmöbel erzeugen eine
gemütliche Atmosphäre, genau das Richtige nach einem anstrengenden Arbeitstag. Und um das
Internet mit eigenem Laptop zu benützen wird kostenlos eine Weka-Funkkarte zur Verfügung
gestellt.
Der DJ-Bereich befindet sich vor der Bar an der langen Fensterfront. Eine niedrige Wand
trennt diesen Bereich vom angrenzenden Restaurant ab. Eine Wandtäfelung mit eingelassenem
Screen und Videoleinwand rundet das Supersoundsystem mit seinen 25 Lautsprecher-Boxen ab.
Zudem lassen sich die hohen Tische mit Barhockern leicht verschieben, um so die Tanzfläche
für das Wochenende zu schaffen.
Das Lichtsystem besteht aus quadratischen in der Wand eingelassen Leuchten, die mit 260
verschiedenen Farben variiert werden können. Drei große Laser sind an der Decke über dem
DJ angebracht und erzeugen die richtige Clubbing-Atmosphäre.
Bis zu 600 Leute besuchen diesen einmaligen Club am Wochenende. Unter der Woche ist das
Restaurant mit 200 Leuten gut ausgelastet.