Das Fünf-Sterne-Ressort liegt auf 1.500 Meter Höhe in
der Nähe von Meran/Lana in Südtirol.
Es wurde im September 2003 eröffnet. Von dem in Mailand tätigen Architekten Matteo Thun
geplant, vollzieht sich in diesem Hotelprojekt auf spannende Weise eine gekonnt
inszenierte Synthese zwischen Natur und Design. Es ist nicht nur für Menschen, die davon
träumen, wenn sie es in der Stadt nicht mehr aushalten, sondern für alle, die sich etwas
Besonderes gönnen wollen.
Der Berg „Vigiljoch“ ist seit jeher ein magischer Ort,
voller Zauber und reich an Legenden. Diese besondere Umgebung bietet einen optimalen
Hintergrund für Erholung und Entspannung. Nur mit der Seilbahn oder zu Fuß gelangt man bis
zum Hotel. Neben absoluter Ruhe findet der Gast hier auch sogleich ein wunderbares
Panorama vor, welches er auf Wegen rund um das Gebäude genießen kann, aber auch im
Innenraum sind gezielte Ausblicke in die Ferne ins Konzept integriert. Das aus natürlichen
Materialien bestehende Gebäude liegt scheinbar wie ein großer „Baumstamm“ inmitten des
Lärchenwaldes. An der Fassade angebrachte Sonnenschutz-Lamellen aus Holz betonen die
strikte Längsausrichtung. Im Innenraum setzt sich die außergewöhnliche, durchwegs
ökologische Gestaltung fort. Holz steht für Wärme und stellt somit einen Gegensatz zum
kalten Gebirgsklima dar. Dieses Gefühl von Wärme wird auch durch das Element Feuer
vermittelt, das überall im Hotel zu finden ist. Als Gegensatz dazu steht das Element
Wasser, das im Hotel ebenfalls allgegenwärtig ist. Das vigilius-Wasser ist Quellwasser und
ist daher von einer ganz besonders positiven Energie geladen.
Als Gesamtkonzept ist es bis zum letzten Teil auf die Zukunft ausgerichtet. So wird das
Energiekonzept als ein hervorragendes Beispiel für ökologische Architektur im Tourismus
gesehen. Denn beheizt wird das „vigilius mountain resort“ mit einer Hackschnitzelanlage,
die CO2-neutral und damit absolut umweltfreundlich ist. Das Rohmaterial wird aus den
umliegenden Wäldern direkt von den Landwirten bezogen. So stellt es als eine lokale und
nachwachsende Ressource eine optimale alternative Energiequelle zum Erdöl dar und bietet
den Landwirten zudem einen interessanten Nebenerwerb.
Das Hotel verfügt über 35 Zimmer und 6 Suiten aus Holz, mit Wänden aus wärmendem Stein und
Lehm, durch Panorama-Glasfassaden wird die Umgebung ins Innere geholt, auch im Badezimmer.
Beheizte Lehmwände trennen den Schlafbereich vom Bad und tragen gleichzeitig zur Erwärmung
des Raumes bei. Die 12 m2 große Terrasse lädt zu einer entspannenden Lektüre ein, zudem
kann man von hier aus auch die Sonnenuntergänge mit Blick auf die Südtiroler Bergwelt
genießen.
An das Hauptgebäude schließt das Gourmetrestaurant „1.500“ und die Stube „Ida“ an, mit
dem Charakter einer traditionellen Bauernstube. In diesen beiden Hotelrestaurants verwöhnt
das erfahrene Küchenteam die anspruchsvollen Gäste mit leichten, kalorienarmen Speisen,
mit mediterranen Köstlichkeiten, mit Tiroler Spezialitäten und mit all dem, was die Saison
und die Natur gerade bieten. Die Stube, welche samt Sonnenterrasse auch öffentlich
zugänglich ist, besteht aus altem Holz und bietet eine angenehme Ergänzung zum restlichen
modernen Teil. Erst ab der Eingangslounge, welche die „klassische“ Rezeption durch eine
Art modernes Wohnzimmer ersetzt, gelangt der Gast in die separate Hotelzone, wo die
„piazza vigilius“ als zentraler Platz mit bequemen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einlädt.
Vor allem hier in der „piazza vigilius“ ist das Element Feuer wieder präsent. Ganz zentral
befindet sich hier nämlich eine Feuerstelle, welche den warmen Kontrast zur kühlen Bergluft
darstellt. Ein Treffpunkt mit Lounge und hauseigener Bibliothek, wo die Gäste ihre
Aktivitäten planen, sich mit einem Buch oder einem Glas Lagrein an den auf allen vier
Seiten offenen Kamin setzen oder ganz einfach die Atmosphäre genießen.
Ein gesunder Lebensstil ist eines der besonderen Merkmale im „vigilius mountain resort“.
Sobald man das Ressort betritt, beschreitet man eine neue Dimension. Individuelle
Diätpläne, eine Vielzahl von körperlichen Aktivitäten und entspannende Behandlungen
gehören zu dem umfangreichen Angebot. Der SPA-Bereich als Ort der Erfahrung des
Eigentlichen, Ursprünglichen bietet auf einer Fläche von 240 m2 neun Behandlungsräume,
einen Friseursalon, einen Endlos-Pool, ein In- und Outdoor-Whirlpool, eine Sauna, ein
Dampfbad und ein Solarium. In der ersten Etage befindet sich ein Meditations- und
Bewegungsraum sowie der Paradiesgarten und dessen großzügige, einzigartige Sonnenterrasse
mit 360°-Panoramablick. Hier finden auch Meditationsübungen, Yoga, Pilates, Thai Chi und
dergleichen statt. Das Quellwasser, das es im vigilius gibt, hilft bei der Entschlackung
und fördert das körperliche Wohlbefinden. Sich treiben lassen im Endlos-Pool mit Blick auf
die Bergwelt, Tannenzapfen zur Fußreflexzonenmassage, ein Kneippbad inmitten herrlicher
Bergluft. Natürliche und hochwertige Produkte in Verbindung mit ausgesuchten Anwendungen
aus Ost und West steigern die Sinne und das Wohlbefinden.
Die Quelle des gesunden körperlichen Zustands ist ein ausgewogener Geist.
Es geht also in erster Linie darum, die Seele zu pflegen, von Unnötigem loszulassen. Dann
hat auch der Körper die Möglichkeit, sich in die erhoffte Balance zu begeben. Und dies
basiert auf einer Architektur, die für all das ein adäquates Ambiente zu schaffen im
Stande ist.