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Für eine fürstlich-großzügige Erholung


Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin
Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin
Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin Hotel Fürstenhaus / Bilder: © Eichholzer [TIROLERIN] und Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin

Der Achensee ist als größter natürlicher See in Tirol Anziehungspunkt für den Tourismus, eingebettet in das Rofan- und Karwendelgebirge, umgeben von einer einzigartigen Gebirgskulisse. In dieser fast schon klischeehaft anmutenden Landschaft entstand mit dem Um- und Zubau des „Hotel Fürstenhaus“ ein großzügiges Refugium für Menschen, die das Besondere suchen.

Aus dem geschichtsträchtigen „alten“ Fürstenhaus, in dem auch schon Kaiser Maximilian I. seine Erholung gefunden hat, wurde innerhalb von einem Jahr und 4 Monaten ein 4-Sterne-plus-Hotel mit insgesamt 120 Zimmern und Suiten zwischen 25 und 81 Quadratmetern. Hier trifft Tradition auf den unverzichtbaren, in großen Dimensionen verwirklichten Komfort der Moderne. Die Architekten Pedrini-Aufschnaiter haben ihr Konzept, das Hotel der Natur, und damit vor allem dem See, näher zu bringen, vielfältig umgesetzt. So endet der langgestreckte 3-geschoßige Bau direkt über dem Wasser. Zahlreiche Zimmer orientieren sich zum See, allesamt mit Balkon ausgestattet, von wo aus der Gast die wohltuende Bergluft genießen kann. Holz dominiert dabei die Struktur der Balkonkonstruktionen und Geländer, als Pendant dazu geben im Erdgeschoß raumhohe Verglasungen dem ganzen einen leichten Charakter. In diesem überhöhten Bereich sind die allgemeinen Räumlichkeiten untergebracht: Rezeption, Lobby, Restaurant, Lounge, Wellness. Die Zimmer verteilen sich über drei Geschoße und sind beidseitig entlang eines Mittelganges angeordnet, sie zeichnen sich in ihrer Ausstattung durch eine harmonische Zurückhaltung aus. Generell wurde bei der Innenausstattung zwischen dem Bestandshaus und dem Neubau differenziert, und doch lässt sich eine farblich abgestimmte Linie verfolgen, die beides zu einem Gesamtkonzept vereint. Im renovierten Altbau stehen drei Veranstaltungsräume für bis zu 120 Personen zur Verfügung, die Feierlichkeiten, Tagungen und Bankette in einem gediegenen Ambiente bieten. Der angrenzende Restaurantbereich erweitert sich über eine Terrasse hin zum See. Überall im Hotel verteilt laden Ruheräume mit offenen Kaminen zum Verweilen ein.
Im Mittelpunkt der Anlage steht jedoch die im Neubau untergebrachte 3.000 Quadratmeter große, lichtdurchflutete Wellness-Oase. Hier wird dem Gast jeglicher Erholungskomfort durch ein reichliches und zugleich auch vielfältiges Ambiente geboten. Neben dem beheizten Innen- und Außenpool gibt es auch ein Außenwhirlpool mit Blick auf den Achensee, einen Tropical-Rain-Wasserfall, eine Finnische Sauna, Tiroler Schwitzstube, Bio-Sauna und eine Sole-Grotte. Dabei findet der Werkstoff Holz (Hemlock geölt) des Öfteren Einsatz als Wandverkleidung, abwechslungsreich gestaltet mittels horizontaler Ausrichtung, dazwischen befinden sich Streifen aus Mahagoni-Holz.
Durch Licht inszenierte Einzelbecken des Trinkwasser- bzw. Eisbrunnens sind - mit dunklem Kunststein verkleidet -Blickfang innerhalb der im Gesamten hellen Gestaltung des Saunabereiches, der mit rein künstlichen Lichtquellen auskommen muss, da er im Untergeschoß liegt. Die Fußbecken stehen von allem anderen abgesetzt in der Raummitte, bilden neben den Brunnen ein Ensemble zur Differenzierung.
Integriert in das Ganze ist der Ruhebereich mit 1.000 Quadratmeter, der durch seine Raumhöhe zum genussvollen Blick auf den See und dem Bergpanorama ringsum einlädt. Um eine positive Akustik zu erreichen sind dafür an der Decke Elemente aus „Heraklith“ angebracht. Innerhalb des Ruhebereiches gibt es neben den Standardliegen auch, räumlich etwas abgetrennt, Wasserliegen zur Entspannung.
Ein anspruchsvolles Programm für Beauty und Seele mit Massagen, Bädern, Körperpackungen, Ayurveda-Anwendungen und Thalasso komplettiert das Verwöhnangebot. Auch der Fitnessbereich lädt zur aktiven Entspannung ein. Ein mit einem Schwingboden versehener Kursraum dient eigens für Aktivitäten wie zum Beispiel Yoga, Stretch und Relax, Qi Gong. Daneben gibt es einen Cardio- und Fitnessraum, Fitness-Check-Raum, Solarium und Personal-Training.
Für die kreative Wandgestaltung vor allem im Wellnessbereich ist die Künstlerin Patricia Karg verantwortlich. Die von ihr gesetzten Farbakzente bilden gemeinsam mit in Orange gefärbte Stützen einen warmen Kontrast zu den ansonsten in Sandtönen einheitlich gehaltenen Fliesen des Fußbodens.
Das Gesamtkonzept des Hotels verspricht viel Erholung in einer einmaligen Umgebung. Bei der Auswahl des Betreibers wurde besonders darauf geachtet, ein professionelles Management mit der Führung des Hotels zu betrauen, um in der alpenländischen Erholungs- und Sportregion frische Impulse zu setzen und deren Image zu fördern. Mit dem Team der renommierten deutschen Tourismusgruppe Travel Charme ist dies gelungen. Ein Bild von all dem kann sich nun der Gast selbst machen.

Drei Jahre sind verstrichen, seit sich das Atelier Architekt Bernhard Bügelmayer ZT GmbH „Panorama“ zum Thema machte und die ersten Skizzen für einen skulpturalen Solitärbau neben dem Messegelände zu Papier gebracht wurden. Sowohl im Zusammenhang zur Stadt, zur Natur und zu den Menschen stehend, stellt der Baukörper ein zweiteiliges Volumen dar. Ein zweigeschoßiger, sich in der Waagerechten ausdehnender, kantiger Baukörper dient als Empfangsbau und steht im Bezug zum umliegenden Stadt- und Straßenraum, während ein elliptisches, gläsernes Volumen hoch in den Himmel ragt. Im elliptischen Baukörper befindet sich das 4-Stern-Hotel Four Points by Sheraton, dem Gert Prantner, einer der wohl bekanntesten Hoteliers der Branche(*), als geschäftsführender Gesellschafter voransteht.

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Hotel „Fürstenhaus“

A-6213, Pertisau 63

Eigentümer und Bauherr: TIWAG - Tiroler Wasserkraft AG
Planung: Pedrini-Aufschnaiter
Christian Böck, Tina Hörmann,
Massimo Gardetto
Statik: Hydro Engineering
Grundstücksfläche: 13.646,32m²
Bebaute Fläche: 3.388,27m²
Umbauter Raum: 26.784,10m³
Planungsbeginn: Herbst 2003
Bauzeit: 16 Monate
Fertigstellung: 31. 7. 2005
© Eichholzer [TIROLERIN] und
Travel Charme Hotels & Resorts/Berlin
Text: Michaela Haller

Ausstattung:

FiFex G.m.b.H.
Erfurth Spezialbau G.m.b.H.
Bodenbeläge, Teppiche: Home
Hugin Sweda
Bautischler Innentüren: Johann Huter & Söhne

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