Eingebettet in die idyllische, hügelige Landschaft des
Südburgenlandes liegt das Design-Hotel „Das Gogers“ auf einer Anhöhe mit Blick auf den
größten Golfplatz Europas, der auch im Winter auf 9 Löchern bespielbar ist.
Das ökologische Designhotel hat die Form einer Spirale.
Den Mittelpunkt bilden das Restaurant und die Bar. Der gesamte Gebäudekomplex beeindruckt
durch die mit Licht durchfluteten Räume und wirkt sogar an einem nebeligen Novembertag
außerordentlich hell und freundlich. Das Licht wird im Empfangsbereich und in den Gängen
durch Dachflächenfenster eingebracht, Restaurant und Bar öffnen sich südseitig durch eine
geschwungene Glasfront der Natur. Dem Restaurant ist eine Terrasse mit einer großen
Wasserfläche vorgelagert, die scheinbar ohne Grenze in die Landschaft übergeht. Die
Terrasse erstreckt sich über mehrere Decks, die von den jeweiligen Bereichen aus erreichbar
und miteinander vernetzt sind.
Die Wellness-Zone ist ausgestattet mit Massageräumen
und einem Fitnessbereich mit Blick auf das beheizte Freischwimmbecken mit Gegenstromanlage.
Der große Whirlpool liegt im Außenbereich am höchsten Deck der Terrasse und bietet einen
herrlichen Ausblick rundherum. Gleich anschließend befinden sich in freistehenden Holzkuben
zwei finnische Saunen mit großen Panoramafenstern - die Transparenz und der ständige Bezug
zur Umwelt lassen den Innenraum mit dem Außenraum verschmelzen. Die Terrassen mit Möbeln
und Bodenflächen aus Teakholz, die Dachflächen mit grünlichen Marmorkies und die
Wasserflächen bewirken eine beruhigende, meditative Stimmung und vermitteln zwischen dem
Gebäude und dem Grün der Natur.
Die Einrichtung des Restaurants und der Bar ist
zurückhaltend. Das Holz der Sitzmöbel ist schwarz lackiert mit grünen Lederbezügen in der
Bar und weißen Bezügen im Restaurant. Das braun leuchtende Parkett aus Akazienholz und die
dunklen Sitzmöbel geben dem hellen Raum eine Gemütlichkeit und gediegene Eleganz. Das
kulinarische Angebot, zubereitet von dem Haubenkoch Franz Wirt, ist fein, international,
und auch gute Schmanckerl aus der Region kommen auf den Tisch. Auch im Gedeck steckt viel
Überlegung: So ist das Porzellan fast nicht kaputt zu schlagen, da es einen höheren
Metallanteil hat, und die mundgeblasenen Gläser sind sehr dünn und trotzdem stabil.
Die geräumigen Hotelzimmer mit ca. 40 m2 befinden sich in den Ausläufern der Spirale nach
Osten und Westen gehend. Diese terrassierten Zimmertrakte fügen sich sanft in die
Landschaft ein, da sie in „Grashügel“ gebaut sind. In die so geschaffene Hügelfalte sind
direkt hinter dem Gebäudeteil die PKW-Parkplätze integriert, wobei es für Golfcarts noch
eine zusätzliche Parkgarage mit Caddyraum gibt, die unterhalb vom Empfangsbereich liegt und
direkt auf den Golfplatz führt.
Die breiten Erschließungsgänge in den Zimmertrakten sind dem Gefälle des Hügels angepasst
und als sanft geneigte Rampen behindertengerecht gebaut. Die Gänge verbreitern sich
rhythmisch zu den Stiegenaufgängen in das darüber liegende Stockwerk. Diese Erweiterungen
werden als Ausstellungsfläche für Kunstwerke genutzt und spiegeln die Großzügigkeit wider,
die das gesamte Hotel ausstrahlt.
Den Gästen bietet sich in allen Zimmern gleich ein begehbarer Schrankraum, ein Bad und ein
Extra-WC. Die Zimmer öffnen sich durch ein großes Fenster der Golflandschaft auf eine
Terrasse, die zwar einen herrlichen Ausblick, jedoch keinen Einblick von anderen Gästen
gewährt: Man kann sich der herrlichen Natur oder den Gedanken an das kommende Golfspiel
beruhigt und ungestört hingeben.
Die Badezimmer verfügen über ein raumhohes Fenster zur Terrasse hinaus, ein von innen
beleuchtetes Waschbecken und eine große Dusche mit Sitzbank. Das Bett aus dunklem Holz, vom
ortsansässigen Tischler maßgerecht gearbeitet, ist eingelassen in ein erhöhtes Podest, um
schon am Morgen den wohltuenden Anblick der Landschaft genießen zu können. Der Wohnbereich
mit Couch ist farblich abgestimmt mit dem Kunstwerk an der Wand, und der Gesamteindruck der
Hotelräume, mit ihrer schlichten Eleganz, ist beruhigend und anregend zugleich.
Zum Wohlbefinden tragen nicht zuletzt auch die technischen Anlagen und Einrichtungen bei,
wie die Raumtemperaturregelung, die jeder Hotelgast für sich selbst regulieren kann, der
High-Speed-Internetzugang, Kabel-TV mit Flachbildschirm und der große Kühlschrank, der im
Wandschrank versteckt untergebracht ist. Auch Zimmerschlüssel und Bargeld sind im Gogers
passé: Das wird alles mit dem hoteleigenen Chip-Armband erledigt und erleichtert den
Sicherheits-Check. Man kann auf die Minute genau sagen, wann die Hotelzimmer betreten und
verlassen wurden.
Auch im Haustechnikkonzept zeigt sich klar, dass „Das Gogers“ ein Ökohotel ist: Mit
Warmwasserkollektoren am Dach und Erdkollektoren zur Wärmegewinnung werden die
Energiekosten niedrig gehalten, Fußbodenheizung und Lüftungsanlage sorgen für ein
herrliches Wohnklima und für genügend frischen Sauerstoff in allen Hotelzimmern.
Obwohl das Hotel 40 Doppelzimmer bietet, wirkt es durch seine teils in die Hügel gebauten
Gebäudeteile und mit Gras bepflanzten Dächer nicht wuchtig, sondern fügt sich harmonisch in
die Landschaft ein. Humus und Gras tragen zur Klimatisierung der Räume bei. Die sichtbaren
Gebäudeteile wie das Restaurant, Bar und Wellnesszone sind aus Holz errichtet.
Das Hotel wurde im Mai dieses Jahres eröffnet und ist seitdem voll ausgebucht. Nicht nur
heimische Gäste sind vom Gogers begeistert: 35 Prozent Auslastung bringen ausländische
Gäste, wie etwa Mitglieder der Königsfamilie aus Bangkok oder der Bürgermeister aus Taipeh.
Und natürlich profitiert das Desighotel auch von der Region und den in der Umgebung
liegenden Thermen (z. B. Loipersdorf und Blumau). So ist „Das Gogers“ nicht nur für Golfer
interessant.