Hommage an die Pop-Art in Rom

28. Januar 2019 Mehr

In den 60er Jahren war in Rom die Scuola di Piazza del Popolo sehr populär. Es war eine künstlerische Bewegung, welche die amerikanischen Einflüsse der Pop-Art (in Rom lebten damals Robert Rauschenberg oder Cy Twombly) in einer italienischen Umsetzung verarbeiteten. Der neue Flagshipstore von Marni nimmt diese Farbigkeit und ikonografische Sprache auf und gestaltete damit eine opulente Raumfolge in der Via del Babuino im Zentrum der ewigen Stadt.

 

Marni Pop Art

 

Die römische Boutique ist ein Teil eines größeren, 2018 begonnenen Konzeptes mit Stores in Florenz, Paris und New York. Jeder dieser Shops steht in einem Dialog mit der Welt der Kunst. Hier in Rom endet die Sequenz verschiedenster, auf die jeweilige Kundengruppe angepasster Räume mit individueller Gestaltung nach 230 Quadratmetern mit einem Ausblick in die Via Margutta.

Der Nachhall dieser Pop-Art-Bewegung zieht sich durch die gesamte Boutique: eine Fülle verschiedenster Farben, Teppiche und Marmor an den Böden, runde Bögen in gedämpften Tönen und typische 60er Jahre Sitzmöbel in Kreisbogenformen. Von der Eingangstüre gelangt man in einen hohen, kreuzförmig gewölbten raum in Lilatönen. Am Boden Marmor mit einem ovalen Inlet und Betonregale mit polierten Stahlauflagen an den Wänden für die diversen Taschen und Lederartikel. Durch einen Bogen geht es weiter in die Männerabteilung. Holzregale dienen als Displays und der Boden ist aus Marmor mit den, für die italienische Hauptstadt so typischen, grafischen Mustern eines Pop-Symbolismus der damaligen Zeit. Im dritten Raum sind Schmuck und Brillen auf satinierten Messingdisplays ausgestellt und im nächsten befindet sich die Damenabteilung. Hier werden die Kleider auf gebogenen, polierten Stahlbügeln ausgestellt und ein schwarzer Marmorkreis am Boden bildet das Zentrum. Durch einen weiteren Bogendurchgang gelangt man in die Abteilung der Schuhe. Runde Regale in Pinktönen, ebenso zylindrische Sitzgelegenheiten und in den Teppichboden eingeschnittene Kreissymbole kennzeichnen ihn. Der letzte Raum gehört den Kindern. Er öffnet sich in einen hellen Hof als Open Air-Lounge, in der man eine limitierte Edition von Möbeln des Labels sehen kann.

 

 

Fotos: Davide Lovatti

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Kategorie: Magazin

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