Treppe als (Wohn)Raumskulptur

14. Juni 2017 Mehr

 

2013 gingen die smartvoll Architekten als Sieger aus dem international ausgeschriebenen Wettbewerb für das Loft in der Panzerhalle, Salzburg hervor. Auch dieses Loft in der Panzerhalle zeigt den Raum eindeutig, doch im Gegensatz zu den schmalen (schiffsähnlichen) Stiegen von Loos haben die smartvoll Architekten hier eine Treppe als Raumskulptur erdacht.

 

Das „Raumerlebnis“ stand im Vordergrund. Auf 350 Quadratmetern und zwei Geschossen wird die klassische Idee vom Loft als Wohnraum materialisiert. Geschliffener und gewachster Beton sind neben Ziegel und weiß lackiertem Stahl die maßgebenden Materialien in der Innenraumgestaltung. Um überall eine gleichmäßige Helligkeit zu gewährleisten, verzichtete man auf typische Galerien und hielt das obere Fensterband der Halle praktisch frei. Schlafzimmer, Bad und Gästezimmer sind als Körper verteilt in den Raum gestellt. Im Mittelpunkt steht die Küche – als sieben Meter langer Block. Bespielt wird das Ganze von einer Betonskulptur, oder Treppenskulptur, die nicht nur alle Räume erschließt, sondern sie auch zu tragen scheint. Hier ist die Treppe eine Architektur in der Architektur. Ein zartes Objekt mit minimalsten Dimensionierungen aber gewaltiger Raumwirkung – welche auch keine Konkurrenz verträgt: Neben dem Beton kommen im Loft nur feine, semitransparente Materialien, wie Profilit als Abtrennung des Gästebereichs, Vorhänge für das Schlafzimmer oder integrierte Möbel, wie ein hängendes Stahlregal zum Einsatz.

 

Fotos: ©smartvoll

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Kategorie: Magazin

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