Hagelschutz mit besten Dämmwerten

26. Juni 2015 Mehr

 

Schwere Unwetter mit starkem Hagelschlag zerstören jeden Sommer tausende Dächer, mit dem nachfolgenden Starkregen dringt Wasser in die Häuser und schädigt Decken, Wände und Böden. Es entstehen Schäden in Milliardenhöhe.

Das muss nicht sein: Hageltests am Süddeutschen Kunststoffzentrum haben gezeigt, dass eine Aufsparrendämmung mit Polyurethan-Hartschaum-Wärmedämmplatten nicht nur vor Hitze und Kälte, sondern auch vor Hagel und Wasser zuverlässig schützt. Dabei wurden Dämmplatten simuliertem, schwerstem Hagelschlag ungeschützt ausgesetzt. Da die Größe der Hagelkörner stark variiert, fällt eine Hagelbelastung unterschiedlich stark aus. Je nach Durchmesser liegt das Gewicht zwischen 0,1 g bis zu mehr als 0,5 kg pro Hagelkorn. Zu Schäden an Autos, Scheiben und Bedachungsmaterialien kommt es ab einem Durchmesser von etwa 2 cm und mehr. Hagelkörner dieser Größe erreichen Fallgeschwindigkeiten von etwa 70 km/h, außergewöhnlich große Körner können dagegen Geschwindigkeiten von über 150 km/h erreichen. In Anlehnung an die Prüfnorm DIN EN 13583 und abweichend von der realen Hagelbelastung, wurden Dämmplatten ohne Bedachung in der Prüfanordnung direkt mit einer Kunststoffkugel von 40 mm Durchmesser und 38,5 Gramm Gewicht beschossen. Das Ergebnis war hervorragend: Selbst direktem Beschuss mit unwahrscheinlichen 200 km/h hielten die Wärmedämmelemente stand.

 

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Da es im Steildachbereich kaum Alternativen zum Ziegel- oder Metalldach gibt, bietet sich eine Hagelschutzschicht unterhalb der Bedachung geradezu an. Hierfür kommt eine Aufsparrendämmung, als ohnehin bauphysikalisch beste Dämmmethode infrage. Eine Dämmschicht also, die als Paket auf den Sparren angeordnet wird. Hier begann man auch bei der Bauder GmbH & Co. KG, Hersteller von Dachmaterialien, mit der Suche nach dem hagelsicheren Dach. Man unterzog die Wärmedämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum, BauderPIR einem Hageltest. Das Ergebnis übertraf selbst die kühnsten Erwartungen. Die Fallgeschwindigkeiten der Hagelgeschosse wurden nach und nach gesteigert. Eine nur 80 mm dünne Wärmedämmplatte bietet der Kugel bis 54 km/h ausreichend Widerstand. Es kommt zu keinerlei Verformung oder gar Beschädigung. Ab einer Fallgeschwindigkeit von 61 km/h kommt es zu einer leichten Verformung im oberen Bereich, ohne jedoch die Dichtigkeitsfunktion zu beeinträchtigen. Das ist besonders wichtig, da einem Hagelschlag meist Regen folgt, der im Inneren des Gebäudes Wasserschäden, die weit schlimmer ausfallen als der Dachschaden an sich, verursacht. Auch bei 162 km/h kam es trotz Beschädigungen der Oberseite und des Dämmkerns zu keinem Durchschuss.

Das im Vergleich ebenfalls gemessene 200 mm dicke Wärmedämmelement zeigte bei den unteren Belastungen vergleichbare Ergebnisse, hielt aber der höchstmöglichen Belastung von mehr als 200 km/h problemlos stand. Die Möglichkeit eines Hagelschadens sollte bei Neubau und Sanierung von Gebäuden in Betracht gezogen und ein entsprechender Schutz geplant werden. Eine Aufsparrendämmung mit Polyurethan-Hartschaum-Wärmedämmplatten bietet nicht nur optimale Dämmung, sondern schützt das Gebäude auch absolut zuverlässig gegen Hagelschlag und mögliche, nachfolgende Wasserschäden.

 

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Kategorie: Dach, Produktnews