Fahrschule im Gitterkäfig

29. April 2015 Mehr

 

Die Schüler dieser LKW-Fahrschule in der Nähe von Paris nehmen ihre Unterrichtsstunden in einem Gebäude, das von einer riesigen, aus perforiertem Aluminium hergestellten Kappe bedeckt ist. Der Eindruck ist eher der einer Tankstelle oder einer Mautstation auf der Autobahn. 

 

 

Dieser Unterrichtspavillon ist eine der beiden architektonischen Interventionen, die die O-S architectes auf dem Campus und Gelände einer technischen Mittelschule vorgenommen haben. Die Zweite ist die Reparaturwerkstätte und für LKWs und schwere Maschinen, die eine der Spezialitäten der Schule sind. Beide Bauten sind an unterschiedlichen Orten des Campus, der 1969 von Architekt Émile Aillaud errichtet und mit grünen und blauen Mosaiken verziert wurde, untergebracht. Beide neuen Architekturen referieren nun in ihrer Optik an die gepixelten Mosaikoberflächen der Fassaden Aillauds. Ein langer Schutzschild aus eben diesen perforierten Paneelen dehnt sich an der Vorderseite des Werkstattgebäudes aus und verbindet den Bau mit den danebenliegenden Freibereichen zu einem Ganzen. Er verdeckt die Bereiche und lässt dennoch Durchblicke – wie ein Filter – zu. Die Verwendung von Aluminiumpaneelen komplettiert den industriellen Charakter des restlichen Campus und stellt auch eine Referenz zu dem Material, mit dem die Studenten die Autokarosserien behandeln und reparieren, dar.

Fotos: Vincent Baur

 

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Kategorie: Projekte

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