Das Passivhaus als Modulbau

16. Mai 2017 Mehr

High-Tech-Fenster im modularen Passiv-Holzbau

Für ihr neues Verwaltungsgebäude im britischen Birmingham hat sich die gemeinnützige Organisation Almshouse Charity für ein modulares Passivhaus entschieden. „The Green Unit“ überzeugt mit einer außergewöhnlichen Holzkonstruktion, flexibler Raumgestaltung und viel Tageslicht.

Seit vielen Jahren hat die Almshouse Charity eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Unterkünften für Bedürftige in ganz England inne. Für die zentrale Verwaltung wurde nun ein Ensemble aus mehreren „The Green Unit“-Einheiten gewählt.

 

 

Green Unit Fakro

Die neuen Büroräume der Organisation Almhouse Charity bestehen aus rundlichen, vorgefertigten Holzmodulen und erfüllen Passivhausstandard.

 

Die mobilen Gebäudemodule werden in ökologischer Massivholzbauweise errichtet und können beliebig oft aneinandergereiht werden. So ergeben sich aus den flexiblen Einheiten optimale Lösungen für anforderungsgerechte Gebäude. Zugleich erfüllt das Konzept einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch, der auf ökologischen und ethischen Prinzipien basiert. Die Einheiten werden vorgefertigt, was eine schnellere Umsetzung und Fertigstellung ermöglicht. Die Baustoffe und das Energieversorgungssystem sind vollständig CO2-neutral und unabhängig von fossilen Energieträgern.

Durch die Anordnung von zehn vorgefertigten Modulen ergibt sich nun ein 130 m² großes, modulares Passivhaus, das insgesamt 32 m lang ist und in einem offenen und hellen Raum Wohnkomfort mit Energieeffizienz vereint.

 

 

Green Unit Fakro

 

Umgesetzt wurde das Projekt von den Architekten Heath Avery, die sich nicht nur der Energieeffizienz des Gebäudes annahmen, sondern auch der Begrünung des Daches. Die Gebäudeästhetik der „The Green Unit“-Einheiten hat einen atemberaubenden Einfluss auf die unmittelbare Umgebung, vor allem auf die angrenzenden mehrstöckigen Gebäude, und wurde so auch den strengen Anforderungen des Planungsausschusses problemlos gerecht.

 

Um diesen hohen Anforderungen zu entsprechen, muss aber auch jeder Baustoff und jedes Produkt höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Die Dachflächenfenster wurden von FAKRO, dem weltweit zweitgrößten Hersteller von Dachflächenfenstern, geliefert. Die Dachflächen-Schwingfenster FTP P2 sorgen für maximalen Wohnkomfort und viel Tageslicht in den Innenräumen. Sie sind standardmäßig mit einer Isolierverglasung ausgestattet und bieten optimale Wärmedämmeigenschaften sowie verlässliche Luftdichtheit.

 

 

Green Unit Fakro

 

 

Die energiesparenden Schwingfenster erreichen einen Wärmedurchgangskoeffizienten Uw von 1,3 W/m²k und sind aus erstklassigem, vakuumimprägnierten und zweimal mit Acryl-Lack versehenen Kiefernholz gefertigt. Um den hohen Anspruch an die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle des Passivhauses sicherzustellen, wurden die Fenster ohne automatische Dauerlüftung V40P geliefert. Um die Innenräume auch vor sommerlicher Überhitzung zu schützen, sind sie mit der solarbetriebenen außen liegenden Markise AMZ von FAKRO ausgestattet.

Dass die einzelnen „The Green Unit“-Module eine fassähnliche Form und somit auch eine abgerundete Fassade haben, stellte vor allem für den Einbau der energiesparenden Dachflächenfenster eine Herausforderung dar: Damit sich die Fenster dicht an der Fassade einfügen, wurden sie daher bei der vertikalen Anordnung mit einem einzigartigen Kitelement verbunden.

 

Fotos: © Fakro

 

Weiterführende Informationen:

www.fakro.at

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Kategorie: News, Produktnews