Biennale 2014: So wird der österreichische Pavillon aussehen

12. März 2014 Mehr

Thema des Österreichischen Beitrags zur Architektur Biennale 2014 ist die Auseinandersetzung mit Orten und Räumen der Macht, insbesondere dem Bautypus des Parlaments. Im Hauptraum des Pavillons werden alle rund 200 nationalen Parlamentsgebäude der Welt gezeigt – ein Parlament der Parlamente, jeweils dokumentiert durch Modelle im Maßstab 1:500, Lagepläne und Daten zu den einzelnen Bauwerken.

Im Kontrast zu diesen abstrakten, auf ihre Form reduzierten Monumentalarchitekturen wird in den beiden Nebenräumen des Pavillons Architektur nicht als Ansammlungvon Gegenständen gezeigt, sondern als singuläre Abfolge von Zuständen. Hier werden Beispiele im Detail vorgestellt: das Österreichische Parlament an der Wiener Ringstraße und zwei Projekte von Coop Himmelb(l)au, das Projekt für das Parlament in Tirana/Albanien und das Konferenzzentrum in Dalian/China.

Im Hof des Pavillons wird das Thema im Freiraum weitergespielt. Ein dicht gepflanzter, von den Landschaftsarchitekten Auböck + Kárász geplanter Garten ersetzt das rationalistische Quadratraster der Bodenplatten und holt das ungeordnete Grün der Umgebung herein. Hier, jenseits der Monumentalarchitektur, geht es um neue Phänomene der demokratischen Repräsentation. Vermittelt werden sie über ein flüchtiges Medium, eine von der Gruppe Kollektiv/Rauschen entwickelte Klanginstallation: Kleine Lautsprecher bringen den Garten zum Sprechen, in leisen Einzelstimmen, aber auch im anschwellenden Chor der ungeduldigen Masse.

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Kategorie: Nachrichten

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