Nadir Afonso Foundation

13. Dezember 2016 Mehr

Abstraktion in weißem Beton.
Einer der ganz großen Architekten, Àlvaro Siza, hat vor Kurzem die nach einem Maler der geometrischen Abstraktion benannte „Nadir Afonso Foundation“ fertiggestellt. Ein Museum am Ufer des Flusses Tâmega in der portugiesischen Stadt Chaves.

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Die Architektur ist von der Erdoberfläche abgehoben, um sie vor allfälligen Überflutungen durch den nahen Fluss zu schützen. Für den Bau hat man weißen Beton verwendet, die Wände sind nur an wenigen Stellen durchbrochen, um Naturlicht in die Räume zu leiten. Die Hauptebene, die Ausstellungsfläche, ist auf einem Sockel in einer Höhe von 3,5 Metern über dem Erdboden angeordnet. Diese Plattform wird von Betonscheiben getragen und ist von einer leicht ansteigenden Rampe erschlossen. Der Hauptraum, der asymmetrisch in zwei Sektionen geteilt werden kann, wird von einer durchgehenden Oberlichtfläche im Dach belichtet, der Ausstellungsbereich im Südostflügel wiederum von einem horizontalen Lichtband gegen den Fluss hin. Holzböden ziehen sich durch die Räume, die Wände und Decken sind mit Gipsplatten verkleidet. Innenfenster sind aus Holz und rostfreiem Stahl, während die Außenfenster aus Holz und Aluminium sind.

Fotos: ©Joao Morgado

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Kategorie: News