Spatenstich für neue Wirtschaftsuniversität

5. November 2009 Mehr

DELTA Projektmanagement-Profis steuern Neubau der WU

Am Freitag, 23. Oktober fand der Spatenstich für den Neubau der Wirtschaftsuniversität (WU) zwischen dem Messegelände und Prater in Wien statt. Der Neubau dessen Gesamtkosten (valorisiert auf Bauende) sich auf 490 Mio. EURO belaufen ist für 25.000 Studenten ausgelegt. Bauherr und Eigentümer ist eine gemeinsame Projektgesellschaft von Bundesimmobiliengesellschaft und WU. DELTA mit Niederlassungen in Wels und Wien ist gemeinsam mit dem deutschen Projektsteuerer Drees & Sommer für die Projektsteuerung verantwortlich.  Dieses Team (ARGE PS WU Neubau) sorgt dafür, dass die Projektziele erreicht werden. Dabei wird der gesamte Planungs- und Bauprozess mit dem Ziel Kosten, Termine und Qualität einzuhalten koordiniert.

Neues Konzept – mehrere Baukörper
WU-Rektor Christoph Badelt skizziert das Konzept der Universität: „Der Neubau ist nicht einfach ein neues Haus, sondern eine ganz neuartige Universität, eine Uni des 21. Jahrhunderts.“  Das physische als auch symbolische Zentrum der neuen WU ist das prägnante große Library & Learning Center (LLC) mit ca. 90.000 m², das von Zaha Hadid Architects (Hamburg) entworfen wurde. Neben einer Bibliothek ist es gleichzeitig Servicecenter, Arbeitsplatz und Lounge, Kommunikationsraum und Verkehrsknotenpunkt. Dadurch werden zentrale Funktionen des Studiums miteinander kombiniert. In den angrenzenden Gebäuden sind die Institute, Hörsäle sowie eine Executive Academy geplant.

WU als Green Building
Auch technisch baut die neue WU auf ein innovatives Konzept. Unter dem Titel „Green Building“ vereint die WU Vorgaben, Ideen und Visionen, die den Campus zu einem Vorzeigeobjekt ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit machen werden. Zum Beispiel wird rund die Hälfte des für Heizung und Kühlung am Campus benötigten Energiebedarfs über Geothermie erzeugt. Damit dieser Bedarf nicht zu groß wird, müssen alle Gebäude entsprechend strenge Vorgaben bei der Energieeffizienz erfüllen.

Externes Projektmanagement spart Zeit und Geld
DI Wolfgang Kradischnig, Leiter des Bereiches Baumanagement der DELTA Gruppe: „Die besondere Herausforderung liegt in der enormen Komplexität dieses riesigen Bauvorhabens.“ Bei Großprojekten wie dem WU-Neubau ist es laut Kradischnig für einen Auftraggeber von großem Vorteil, zur Unterstützung bei der Projektabwicklung die Organisation und Steuerung externen Profis zu übertragen: „Somit stehen dem Bauherrn zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung um ein Projekt dieser Größenordnung professionell abzuwickeln. Durch die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten werden Nerven, Zeit und vor allem öffentliches Geld gespart, da der Auftraggeber laufend  informiert wird und damit alle Grundlagen für wichtige Entscheidungen rechtzeitig zur Verfügung hat.“

Kategorie: Tagesaktuelles

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