VIENNA DESIGN WEEK

2. September 2015 Mehr

 

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Die VIENNA DESIGN WEEK ist Österreichs größtes Designfestival mit einer Vielzahl an Schauplätzen in ganz Wien und begeisterte zuletzt 34.200 BesucherInnen. Von 25. September bis 4. Oktober geht der von Lilli Hollein kuratierte Event dieses Jahr in seine neunte Runde. Entstehungs- und Produktionsprozesse offenzulegen und das experimentelle Arbeiten vor Ort anzuregen sind Kernelemente des Festivalkonzepts.

Die VIENNA DESIGN WEEK macht ganz Wien zum Schauplatz und zum Schauraum für Design. Design ist dabei mehr als das gestaltete Objekt und wird als elementarer Bestandteil der Kulturproduktion verstanden. Das Festival macht anschaulich, wie grundlegend Design unsere materielle Kultur, unseren Alltag und unsere Warenwelt prägt, ebenso wie Lebensstil und Mode, kurzum: unser gesamtes ästhetisches Empfinden und Urteilen.

 
www.viennadesignweek.at

 

Text & Fotos: VIENNA DESIGN WEEK

 

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Mit seinen knapp 190.000 Einwohner Innen ist Favoriten Wiens bevölkerungsreichster Gemeindebezirk – eine kleine Stadt innerhalb der Stadt. Der ehemalige Arbeiterbezirk ist zonenweise extrem dicht besiedelt, an seinen Ausläufern findet man wiederum Äcker oder Weingärten. Mit dem Hauptbahnhofgelände beherbergt Favoriten zudem eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Wiens. Zehn Tage lang bespielt die VIENNA DESIGN WEEK hier unterschiedlichste Räume und Plätze, unterstützt lokale Traditionsunternehmen und lädt ihr Publikum dazu ein, tief in diesen unbekannten Mikrokosmos einzutauchen und neue Perspektiven auf den vielgestaltigen Stadtteil zu gewinnen.

Das Format „Passionswege“ etwa erlaubt einen Einblick in die Wiener Essig Brauerei Gegenbauer, die spezielle Schneidetechnik von PEGA-Cut, die Werkstatt von Robert Roth / Wiener Geflecht und die Meistertischlerei 2M Walter und Michael Müllner – alle dieser Unternehmen sind in Favoriten beheimatet. Im Mittelpunkt von lokalen sozialen und gesellschaftlichen Problemstellungen steht Favoriten im Rahmen der Social Design Projekte unseres Formates „Stadtarbeit“. So konfrontiert z.B. das soziale Experiment „Woher kommen die Ziegel?“ WienerInnen mit der Geschichte des ehemaligen Bezirks der Ziegelböhmen und der Frage nach seiner heutigen Identität. Zu diesem Thema bietet die Gebietsbetreuung Stadterneuerung auch eine spezielle Führung durch die ehemaligen Ziegelproduktionsstätten des Wienerbergs.

Die wie jedes Jahr im Fokusbezirk beheimatete Festivalzentrale ist heuer in der Brotfabrik Wien zu finden, die reichlich Platz für eine Reihe spezieller Festivalbeiträge bietet. Zu den Highlights zählt die Arbeit „ephemerā“ von mischer’traxler, die nach ihrer Erstpräsentation auf der Miami Design zum ersten Mal in Europa zu sehen ist. Das Champagnerhaus Perrier­Jouët beauftragte das österreichische Designteam mit der Fertigung einer vom künstlerischen Erbe der Marke inspirierten Serie, mit dem Gedanken, Kunst in den Alltag hineinzutragen. Auch prominent in der Festivalzentrale ausgestellt ist das Projekt unseres Formates „Debüt“, im Rahmen dessen Studierende eingeladen werden, bei der VIENNA DESIGN WEEK teilzunehmen. Heuer zeigen die Designstudiengänge der FH Joanneum Graz ihre Arbeiten.

Die ebenfalls in der Festivalzentrale gezeigte Ausstellung Futurama Redux im Rahmen unseres Schwerpunktes Future Urban Mobility behandelt die drei Kernthemen Energie, Raum und Leben – am Fallbeispiel und gleichzeitigen Laborstandort Wien. Die Talks zum Thema finden ebenfalls in der Festivalzentrale statt. Auch unser interdisziplinäres und partizipatives Labor, das Arbeitsprozesse von Designschaffenden offenlegt, ist hier einquartiert. Passend dazu fokussiert sich das Labor heuer auf seine unmittelbare Umgebung – dem zehnten Bezirk – unter dem Motto „Wiener Geschichten“. Die von Janet Kath in Rekordzeit umgesetzte Edition von Interio Österreich zeigt archetypische Möbel, die von zeitgenössischen österreichischen Designschaffenden neu interpretiert wurden. Kuratiert wird die in den beeindruckenden Sky Lofts der Brotfabrik Wien gezeigte Ausstellung vom VIENNA DESIGN OFFICE unter der Leitung von Lilli Hollein.

Die insgesamt rund 25 Beiträge in der Festivalzentrale zeigen einen Querschnitt der umfassenden Bandbreite des Festivalprogramms – auch zu sehen ist beispielsweise das Projekt „Wer bist du?“ des Studios für visuelle Kommunikation Studio Es und eine „Bier-Bar“. Mit dieser Arbeit setzt das Design­ und Architekturbüro Labvert Craft Beer der lokalen Brauerei R.M.Müller Bier in Szene.

 

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Bienvenue à Vienne! Mit ihrem wechselnden Schwerpunkt gewährt die VIENNA DESIGN WEEK Jahr für Jahr detailreichen Einblick in das gestalterische Schaffen eines europäischen Landes. Heuer zu Gast: Frankreich. Besonders das große Bewusstsein für Materialien und Fertigungsmethoden spiegelt sich in der Qualität der Beiträge des diesjährigen Gastlandes wider. Neben den beiden großen Gastland-Ausstellungen „20 Ikonen des französischen Designs“ und „Super Story – The Glass Story continues / Meisenthal France“ im Institut Français ist französisches Designschaffen bei der VIENNA DESIGN WEEK 2015 quer durch alle Festivalformate vertreten. Junges französisches Design bietet u.a. unser Format „Passionswege“, in dessen Rahmen Alexandre Echasseriau mit der Wiener Silbermanufactur, Laureline Gaillot mit der Textilmanufaktur Backhausen und Marlène Huissoud mit der Wiener Essig Brauerei Gegenbauer zusammenarbeiten. Das junge, gleichzeitig führende französische, designaffine Auktionshaus Artcurial wiederum, zeigt eine Ausstellung zum Schaffen des österreichisch-italienischen Designers und Architekten Ettore Sottsass.

 

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Ein weiterer großer Name der österreichischen Design- und Architekturgeschichte ist im Hofmobiliendepot zu finden: Die Sammlung wurde mit einer weiteren Inneneinrichtung von Josef Frank erweitert, die frisch renoviert im Schauraum ausgestellt wird. Außerdem im Hofmobiliendepot zu sehen ist eine Reihe an Neuzugängen in der Sammlung aktueller Tendenzen österreichischen Möbeldesigns. Anlässlich der VIENNA DESIGN WEEK werden Arbeiten von Pudelskern, EOOS, Vandasye, Ursula Klingan, Delugan Meissl Architects, Luigi Blau und Nin Prantner präsentiert.

Zeitgenössischem österreichischen Design widmet sich das Festival selbstredend in einer Vielzahl seiner Programmpunkte. Das Designduo chmara.rosinke etwa lädt in seine „Ganz Neue Galerie“ im ersten Bezirk, die sie in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit Patrick Rampelotto und breadedEscalope als „Ganz Neue Gruppe“ bespielt. Ein weiteres Duo, mischer’traxler, repräsentieren den Gesamtbestand einer bedrohten Nachtfalterart im KunstHausWien in Form eines künstlichen Lichtobjektes. Die Ausstellung „Left & Returned“ in der Festivalzentrale stellt DesignerInnen vor, die Österreich für längere Zeit verlassen haben, um im Ausland das Gelernte zu hinterfragen oder weiterzuentwickeln, und inzwischen wieder nach Österreich zurückgekehrt sind.

Vor Kurzem aus London nach Wien zurückgekehrt ist Klemens Schillinger: Im Wiener Traditionsunternehmen A.E. Köchert Juweliere sind von ihm entworfene Schmuckstücke zu sehen, die im Rahmen der Zusammenarbeit anlässlich der „Passionswege“ entstanden sind. Ebenfalls mit Schmuck beschäftigt hat sich Siegfried Baumgartner in seiner Kollaboration mit der Goldschmiede NIKL – gemacht wurde der „Wiener Ring“, der dem Verlauf der Wiener Ringstraße entspricht. Gemeinsame Arbeiten von aufstrebenden österreichischen DesignerInnen mit Wiener Traditionsunternehmen zeigt auch das Lichterloh in der Brotfabrik Wien mit seiner Präsentation der Wien Products Collection 2015.

Im unmittelbaren Vorfeld der VIENNA DESIGN WEEK (23.9.2015) zeichnet das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) erneut die besten, kreativsten und innovativsten österreichischen Designlösungen mit dem Staatspreis Design aus. Während des Festivals präsentiert die Ausstellung WALK OF FAME im designforum Wien die prämierten Objekte und Konzepte.

 

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Zum Schwerpunkt Architektur darf die VIENNA DESIGN WEEK mit Stars aufwarten: Gemeinsam mit der Designerin Gaëlle Lauriot­ Prévost führt der renommierte französische Architekt Dominique Perrault durch laufende Projekte, etwa die Erweiterungs­ und Renovierungsprojekte des Pavillon Dufour im Schloss Versailles, der Rennbahn von Longchamp und der Poste du Louvre in Paris. Vor und nach dem Vortrag gibt es Führungen durch das Looshaus. Ein weiterer großer Name der Architektur ist während des Festivals in der Eingangshalle im Kunsthistorischen Museum anzutreffen: das von Stararchitekt John Pawson für Swarovski entwickelte, minimalistische Kunstwerk Perspectives. John Pawson wird ebenso wie Nadja Swarovski am Eröffnungsabend answesend sein.

Einen Überblick der Möbelentwürfe des österreichisch-amerikanischen Architekten Friedrich Kieslers zeigen die Wittmann Möbelwerkstätten – von Correalistischem Instrument bis Party Lounge. Neu in Szene gesetzt wurden Teile der von Roland Rainer gebauten Wiener Stadthalle: Anlässlich des Eurovision Song Contest 2015 adaptierte Christa Stürzlinger die Premium Bereiche der Stadthalle. Während des Festivals werden sie von der Architektin und den Designexpertinnen und ­experten von Lichterloh erstmals öffentlich präsentiert. Für die VIENNA DESIGN WEEK bietet die Architekturexpertin Marion Kuzmany eine Tour ausgehend von Margarete Schütte­ Lihotzkys bahnbrechendem Konzept der rationalisierten Küche von 1926 und erkundet neueste Entwicklungen im Küchendesign. Einen gewohnt unterhaltsamen Vortrag hält Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseums Frankfurt, Architektur-Kritiker und Co-Autor des Buches über die Rolle der Architektur im Tatort, Deutschlands beliebtester Krimi-Reihe. Heuer widmet er sich dem Thema: „Beton – Brutalismus – ein Missverständnis?“.

Neben unserem Schwerpunkt Future Urban Mobility, der sich zukünftigen Städtekonzepten widmet, rückt das Departure Lab „Urbanize! Konsens statt Konkurrenz“ den kooperativen Urbanismus in den Mittelpunkt. Kreative, Social Entrepreneurs und Stadtinitiativen mit Interesse, gesellschaftlichen Wandel in der Praxis zu leben, werden zum Talk und Workshop geladen. Das Duo Heri&Salli arbeitet an architektonischen, räumlichen und temporären Konzepten, welche ihr tatsächliches Ziel erst im realisierten, dem Menschen gegenübergestelltem Objekt erreichen. Im Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK wird Heri&Salli im Labor in der Festivalzentrale zum Thema „Wiener Geschichten“ experimentieren. Während des Festivals wird auch der Auftakt der Superscape 2016 stattfinden, einem biennalen Wettbewerb für Architekturkonzepte. Es werden die inhaltliche Schwerpunktsetzung präsentiert, weiterführende Fragestellungen diskutiert und die Einreichphase eröffnet.

 

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Neben dem Gastland setzt die VIENNA DESIGN WEEK einen weiteren länder- bzw. regionsspezifischen Schwerpunkt: Während des gesamten Festivals ist Design aus Mittelosteuropa wieder stark vertreten. In der Ausstellung „Polish Design Stories“ analysiert 366 Concept herausragende Stücke polnischen Möbeldesigns aus zwei bedeutsamen Epochen – den 1950er­ und 1960er­Jahren sowie den ersten beiden Deka­den des 21. Jahrhunderts – um der Frage nachzugehen, was diese Werke schlussendlich für den Status einer Ikone qualifiziert. Die „Plug to Nature“ Objektsammlung vereint zeitgenössisches rumänisches Design mit traditionellem Handwerk aus dem Donaudelta und ist im Rumänischen Kulturinstitut zu sehen. Das Slowakische Kulturinstitut zeigt Ján Šickos Lichtinstallation „Memory“, die sich mit den Themen des Erinnerns auseinandersetzt: von unterschiedlichen Informationsebenen und Überschneidungen bis hin zur selektiven Wahrnehmung und dem Vergessen. In der Ausstellung des Balkan Design Network „Young Balkan Designers 2015: Common Grounds“ wurden Designschaffende eingeladen, über ihre Herkunft im weitesten Sinne nachzudenken – von ihrer persönlichen Geschichte bis zu einem kollektiv­gesellschaftlichen Vermächtnis.

Meșteshukar ButiQ und die ERSTE Foundation Roma Partnership ermöglichten das Erzeugnis von Neuinterpretationen traditioneller Produkte, die auf jahrhundertealten Handwerkstechniken der Volksgruppe der Roma beruhen. Hergestellt von HanderwerkerInnen aus Kupferschmiede, Holzschnitzerei und Besenbinderei in Zusammenarbeit mit den Designschaffenden Nadja Zerunian und Peter Weisz sind die Objekte zum Thema „Roma Artisans: Craft Reloaded“ in einem Pop-Up Store zu erwerben.

 

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Im Rahmen unseres erfolgreichen Festivalformats „Passionswege“ steht das fundierte Fachwissen und präzise Handwerk Wiener Traditionsunternehmen im Mittelpunkt des Designprozesses. Sie eröffnen den DesignerInnen, die anlässlich des Festivals mit den Unternehmen kollaborieren, eine Vielzahl an neuen Zugängen und evozieren stetige Neuinterpretationen. Inspiriert vom klassischen Handwerk der Fertigung des Wiener Geflechts etwa, zeigt Stephanie Hornig Arbeiten, die in ihrer Leichtigkeit eine neue Qualität des traditionellen Geflechts zum Vorschein bringen. Neue Perspektiven auf die tägliche Arbeit eines Marmorverarbeitungsvertriebs eröffnet die Arbeit der Italienerin Lucia Massari. Die Ausstellung MARBLEABILIA erforscht neue Wege der Wiederverwertung von Verschnitt, etwa von Carrara­ Marmor oder Onyx, der sonst zu Schotter vermahlen würde.

Die im väterlichen Betrieb im Handwerk des Tischlerns gelernte Jacqueline Pehack öffnet anlässlich des Festivals ihre Werkstatt und zeigt die erste eigene Kollektion, deren Stücke zeitgenössisches Design und Handwerksqualität verbinden. Bei einem DIY­ Workshop gibt es hier auch die Möglichkeit, eine Tischleuchte selbst herzustellen. Selbst Hand anzulegen ermöglicht auch die Learning Journey „Co-making and Co-producing“. Sie führt durch verschiedene Ateliers und Werkstätten, die einen Einblick in verschiedene Schaffensprozesse von Objekten „Crafted in Vienna“ bieten. Einen Workshop gibt es auch im Rahmen der Ausstellung der VIENNA DESIGN WEEK Embassy, dem Tourenprogramm des Festivals. „As if – Interpreting Vienna“ bietet eine intensive Auseinandersetzung mit einer Auswahl österreichischer Designobjekte als Vorlage für Neuinterpretationen.

 

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Design für alle zugänglich und erlebbar machen: Mit ihrem vielfältigen Vermittlungs- und Tourenprogramm lädt die VIENNA DESIGN WEEK BesucherInnen jeden Alters dazu ein, sich während des Festivals aktiv informieren, unterhalten und inspirieren zu lassen. Die Angebote bieten Orientierung im umfassenden Programm des Festivals – kompakt zusammengefasst und nach speziellen Themen aufbereitet.

Neben abwechslungsreichen Designtouren durch Wien gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Design in Workshops, Learning Journeys und Partizipationsprojekten selbst zu erforschen. Speziell für Schulklassen: Wie Design den Alltag beeinflusst und wo Design in Wien stattfindet, zeigen unsere Schultouren mit design°mobil.

Der neu gewonnene Partner Olympus bietet mit seinem Photography Playground eine Ausstellung zum Mitmachen und fotografischen Experimentieren: Die begehbare Installation NIGHT&DAY wurde von den internationalen Künstlern Maser und Leigh Sachwitz (flora & faunavisions) in Zusammenarbeit mit Andi Toma (Mouse on Mars) geschaffen. Innerhalb dieses Raumes werden Fotografierende Teil eines spektakulären Zyklus aus Licht und Schatten.

 
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Design als Lösungsansatz für gesellschaftliche und soziale Fragestellungen widmet sich die VIENNA DESIGN WEEK insbesondere im Rahmen seines Formates „Stadtarbeit“. Jedes Jahr wählt eine Jury bis zu fünf Open Call Einreichungen mit Schwerpunkt Social Design aus, die während des Festivals mit finanzieller Unterstützung realisiert werden. Intensiv und unkonventionell in ihrer Präsentationsform zeigen die Projekte, wie Design Alternativen im täglichen Miteinander zum Ergebnis haben kann. In Bezug auf den heurigen Fokusbezirk Favoriten beschäftigen sich die diesjährigen Arbeiten vor allem mit dem Thema Migration und Integration.

So stellt die Work-In-Progress „Infrequently Asked Questions“ etwa mitgebrachte, nach der Emigration oft obsolet gewordene Skills von MigrantInnen in den Mittelpunkt und öffnet dieses Thema einer lokalen Öffentlichkeit. Eine lebendige Kommunikationsplattform durch gemeinsames Essen und Kochen ist die Arbeit „New Local“, die sich den Geschichten von jenen widmet, die in Wien eine neue Heimat finden. Auch das temporäre Wohnzimmer in der Festivalzentrale „Welcome to the Living Room!“ beschäftigt sich mit einer „Migration Stories Box“ den Geschichten von MigrantInnen und lädt dazu ein, sich gegenseitig wiederzuentdecken, gemeinsam zu experimentieren, sich auszutauschen und Inspiration für ein friedvolles Miteinander zu finden. Eines der insgesamt fünf ausgewählten Stadtarbeit Projekte wird heuer erstmals mit dem Erste Bank MehrWert-Designpreis ausgezeichnet.

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Kategorie: News, Veranstaltungen

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