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architektur Ausgabe 02/2014

produktnews Landmark in Budapest Den Architekten Csaba Nagy und Dániel Déri fiel die schwierige Aufgabe zu, das neun Stockwerke hohe, schmucklose Lagergebäude von Gedeon Richter in Budapest zu sanieren. Eine architektonisch hochwertige Fassade sollte den Bau zum Blickfang machen – im Firmenareal ebenso wie im Stadtraum. Ein überdimensionaler Kubus mit wellenförmig umlaufender Fassadenrasterung bereichert nun die prosperierende Architekturszene der ungarischen Hauptstadt. Dafür war keine komplizierte Fassadentechnik erforderlich. Es wurde lediglich die üblicherweise kreuzförmige Rasterung der gewählten DOMICO Planum-Fassade in jeder Schicht nach einem vorgegebenen Gestaltungsprinzip horizontal seitlich verschoben. Dies allerdings im standardisierten Paneel-Längenmaß konsequent jeweils auch über alle Ecken rund um das Gebäude herum. Dadurch entstehen in den Flächen optisch sich überlagernde Parabelbögen, die gleichsam über Eck schwingen und dadurch die harten Kanten des Kubus aufweichen. Zusätzlich wurden 92 profilbreite Metallplatten in alle vertikalen Fugen montiert, die deren Versatz dreidimensional markieren. Diese rechtwinklig herausgestellten Lamellen bilden bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen spiegelnde Glanzflächen sowie scharfkantige Schlagschatten und intensivieren dadurch den Verlauf der Parabolmuster, die sich dominierend über die planen Fassadenflächen legen. DO MICO Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG T +43 (0)7682 2671-0 F +43 (0)7682 2671-249 office@domico.at www.domico.at Bauherr: Richter Gedeon AG - Hauptarchitekt Dipl.-Ing. Miklós K. Szabó Architekt: ARCHIKON GmbH Dipl.-Ing. Csaba Nagy, Dipl.-Ing. Dániel Déri Ausführender: VÁZ-ÉP GmbH


architektur Ausgabe 02/2014
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