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13 www.architektur-online.com Magazin SPARIN® Entwässerung auf höchster Ebene DRAINAGE zur Entwässerung der oberen Dichtebene 8 MM WASSEREINLAUFBREITE und 70 mm Rinnenhöhe ABLAUFSTUTZEN DN40 integriert Das größte Plus ist die Entwässerung der oberen Dichtebene. Im Bodenaufbau kann sich keine Stau- oder Sickernässe mehr bilden. Das garantiert eine deutlich längere Haltbarkeit des Aufbaues, des Fugen- und des Fliesenbettes. Der Boden trocknet schneller. Die enorme Stabilität wird durch die Einheit von Flansch und Rinnenkörper erreicht. Die hohe Festigkeit ermöglicht einen leichten und sehr exakten Einbau. innovativ durchdachte Produkte 20 Jahre Erfahrung Nehmen Sie uns mit auf Ihre Baustelle! ASCHL GmbH A-4632 Pichl/Wels, Geisensheim 6 Tel.: +43 7247 / 8778 -0 Fax: -44 office@aschl-edelstahl.com www.aschl-edelstahl.com D- 70173 Stuttgart, Königstraße 26 Tel.: 0800 / 0087780 -80 Fax: -81 Mitglied im Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei e. V. ANSCHLUSSFLANSCH mit Gefälleneigung MEHR RINNENVOLUMEN + EINFACHES & SICHERES UNTERFÜLLEN durch neue Rinnenform PATENTIERT PATENTED © European Inventor Award Bio-Beton der Zukunft Gebäude und Bauwerke aus Beton, die selbst in der Lage sind, spannungsbedingte Risse im Material wie von Zauberhand zu schließen und sich selbst zu reparieren? Das ist keine Utopie mehr, sondern dank der Erfindung des Mikrobiologen Hendrik Marius Jonkers bald Realität. Bakterien, die viele Jahre im Beton überleben können, sollen spannungsbedingte Risse durch die Produktion von Kalkstein selbsttätig schließen. Um die Risse im Beton zu schließen, wählte Jonkers Bakteriengattungen (Bacillus pseudofirmus und B. cohnii), die in der Lage sind, auf biologische Weise Kalkstein zu produzieren. Ein positiver Nebeneffekt der Kalksteinproduktion: Die Bakterien verbrauchen bei diesem Vorgang Sauerstoff, wodurch die Korrosion von Stahlbeton im Inneren verhindert wird. Für Menschen sind die Bakterien völlig ungefährlich, da diese nur unter den alkalischen Bedingungen innerhalb des Betons überleben können. Auf dieser Basis entwickelten Jonkers und sein Forscherteam drei verschiedene Arten der bakterienhaltigen Betonmischung: den selbstheilenden Beton, der bereits mit den Bakterien verbaut wird, sowie den Reparaturmörtel und die flüssige Reparaturlösung, die erst bei akuter Beschädigung auf die Betonstellen aufgetragen werden. Der Bio-Beton könnte sowohl die Kosten für die Betonherstellung und Instandhaltung verringern, als auch die daraus resultierenden CO2-Emmissionen eindämmen. Die Sporen der Bakterien werden in zwei bis vier Millimeter großen Tonpellets eingekapselt und der Betonmischung zusammen mit separat eingeschlossenem Stickstoff, Phosphor und einem Nährstoff beigemischt. Die Methode gewährleistet, dass die Bakterien bis zu 200 Jahre schlafend im Beton verharren und erst dann mit den Nährstoffen in Kontakt treten, wenn Wasser durch Risse in die Betonkonstruktion eindringt – und nicht etwa schon beim Zementmischprozess. Die Markteinführung des Bio-Betons soll noch im Laufe des Jahres 2015 erfolgen.


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