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16 architektur FACHMAGAZIN Magazin Der neue „Gino Valle“ Platz in Mailand Gleichzeitig mit der EXPO wurde in Mailand eine Platzgestaltung im Stadtentwicklungsgebiet von Portello eröffnet. Der Platz - er ist der größte in Mailand - kann nun mit einem öffentlichen Radweg erreicht werden. Dieser Weg verbindet auch die Pavillons des Messegeländes über den Gino Valle Platz mit dem CityLife Park in Mailand. Fotos: Hans Joosten, fotoaeree, Guiseppe Dall‘Arche Seine Grundstrukturen wurden schon 2003 in einem Masterplan von Gino Valle, dem Kopf der Firma Valle Architetti Associati und Topotek 1, ein Jahr vor dem Tod des Firmenchefs festgelegt. Der Platz mit seinem windmühlenflügelähnlichen Grundriss liegt vor dem ehemaligen Gebäude der Mailänder Messe und ist von drei Architekturen mit Büros und öffentlichen Funktionen umringt. Öffentlicher Raum und die Bewegungen der Fußgänger waren die Gestaltungskriterien, welche die verschiedenen architektonischen Strukturen verbinden. Die einzelnen, gebauten Volumina beziehen sich immer auf den Leer- bzw. Zwischenraum. Das Durchqueren des Raumes zu Fuß wurde das Maß und der Zugang zur City. Das Areal ist ziemlich groß und hat entlang einer Diagonalen, die auch die Richtung der Fußgänger und Fahrräder zur City hin vorgibt, eine 5%ige Schrägneigung. Das Plattenmuster seiner Oberfläche wird von weißen, konzentrischen Linien, die sich zum Ausgang des Platzes hin verdichten, überlagert. Zwei Ebenen des Ortes verstecken sich im Untergrund, hier befinden sich Parkgaragen, Restaurants, Gebäudeeingänge und Serviceräume. Durch an seinen Rändern gelegene, abgesenkte Höfe erhalten diese Zonen Licht und auch Grünflächen.


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