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14 architektur FACHMAGAZIN Magazin Alles für den Garten Vom 30. August bis 1. September ist die ganze Welt des Gartens wieder zu Gast in Köln. Rund 2.000 Anbieter aus 60 Ländern werden auf der spoga+gafa 2015 ihre Neuheiten präsentieren. Der größte Angebotsteil mit garden living erstreckt sich in diesem Jahr über die Hallen 1,2,3,9,10.1,11 sowie über Teile der Halle 5.2. Die Halle 5.2 teilen sich Produkte aus dem Bereich ‚Sport & Spiel‘ mit Angeboten rund um Biochemie und Erden, Pflanzen und Blumen. Die Landgard Pflanzen-Ordertage sind in der Halle 5.1 zu finden. Produkte dieses Sortiments sind dem Angebotsbereich garden creation & care zugeordnet. Dem stetig wachsenden Angebot und der Bedeutung des Themas Grill & BBQ entsprechend, erhält diese Produktgruppe unter dem Titel garden bbq ein eigenes Angebotssegment und ist 2015 in der Halle 7 zu finden. Neuheiten aus dem Hochwert-Segment garden unique sind wie gehabt in der Halle 10.2 platziert. Neben einer umfangreichen Ausstellung auf rund 225.000 Bruttoquadratmetern bietet auch das diesjährige Rahmenprogramm Information und Inspiration für die Messebesucher. Von zielgruppenspezifischen Vorträgen über Branchentreffs bis hin zu Shows und Praxisflächen. Prominent auf dem Messeboulevard gelegen ist das Gartencafé in diesem Jahr die zentrale Speakers‘ Corner. Zahlreiche Vorträge und Diskussionsrunden finden hier ‚rund um die Uhr‘ statt und bieten Messebesuchern ‚ohne Umwege‘ kurzweilige Unterhaltung. Erstmals bietet die Messe auch eine Ausstellung, die das Thema Nachhaltigkeit im Fokus hat. Dabei wird aber nicht nur der bekannte Aspekt der Ökologie betrachtet. Auch die soziale und ökonomische Nachhaltigkeit werden behandelt. www.spogagafa.de Facetten des Betons Die Betonbrücke mit ihren facettierten Ansichten überspannt eine Straße in Lausanne, Schweiz und verbindet die erst kürzlich fertiggestellte Metrostation La Sallaz mit dem 80 Hektar großen Wald von Sauvabelin. Sie überquert dabei die Haupteinfallsstraße, die vom Nordwesten in die Stadt führt. Entworfen wurde sie von dem Schweizer Büro 2b architectes in Lausanne. Sowohl die Topografie der Umgebung wie auch der Stadt beeinflussten die Gestaltung und Struktur: Vier schlanke, rechteckige Stützen tragen in der Mitte die ebenfalls gestreckt wirkende Stahlbetonkonstruktion. Keine direkte Linie, sondern ein polygoner, auch in der Höhenentwicklung nicht einheitlicher Weg verbindet die beiden Seiten. Eine Seite endet in einer Grasfläche – die andere wird von zwei gewinkelten Säulen unterstützt. Diese Dualität bestimmte auch das Aussehen. Außen sind facettiert wirkende Stahlbetonflächen sichtbar, an der Innenseite wird derselbe Eindruck durch eine Holzverschalung erzielt. Eine, jeweils von Feld zu Feld von einer Seite zur anderen wechselnde, indirekte Beleuchtung sorgt auch in der Nacht für ein ansprechendes Bild auf der Gehfläche. © Roger Frei, Zurich / 2b architectes, Lausanne


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