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99 www.architektur-online.com Licht Die Geschichte des Sehens (des Lichtes) • Demokrit (460 - 371 v. Chr.) glaubte, dass wir sehen, weil sich Abbilder von den Gegenständen lösen und in unser Auge gelangen. • Platon (428 - 3458 v. Chr.) vertrat die Theorie eines Sehstrahles, den unsere Augen aussenden. • Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) erkannte die Rolle des Lichtes: Nur dank Reflexionen des Lichtes können wir sehen. • Alhazen (965 - 1040) verbesserte die Theorie von Aristoteles und belegte sie mit optischen Experimenten. Sein „Book of Optics“, das als eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte der Physik gilt, beschäftigt sich auch mit den neuropsychologischen Aspekten der visuellen Wahrnehmung. Sehen finde weniger in den Augen als im Gehirn statt – und was man sehe, werde von persönlichen Erfahrungen beeinflusst, meinte Alhazen. Er beschrieb optische Gesetze, entschlüsselte die Grundprinzipien der Lichtreflexion, leistete durch Versuche mit Linsen entscheidende Vorarbeit für die Brille und baute mithilfe von Kerzen, eines abgedunkelten Raums und einer Zwischenwand, in die er kleine Löcher machte, eine „Camera obscura“, welche die Bilder umgekehrt an die hintere Wand warf. Was er damit anfangen sollte, wusste der schlaue Araber allerdings nicht. Warum sollten Abbilder der Außenwelt verkehrt herum in unserem Auge ankommen? Bis Johannes Kepler dieses Mysterium dann aufklären konnte, vergingen rund 600 Jahre. So lange galt Alhazens „Buch der Optik“, das im 12. und 13. Jahrhundert aus dem Arabischen ins Lateinische übersetzt wurde, als Standardwerk. • Kepler (1571 - 1630) schließlich fügte Erkenntnisse der Anatomie mit optischen Gesetzen zusammen und erklärte so den Sehprozess. © Brian W Ferry Sie sind interessiert? Für weitere Informationen senden wir Ihnen gerne unseren Produkt-Folder zu bzw. beraten wir Sie gerne persönlich. Part of the RIDI Group Blade Licht & Akustikelemente zur Senkung des Geräuschpegels und Verbesserung des Wohlfühlerlebnisses Die Blade-Akustikprodukte von Spectral kombinieren hocheffiziente LED-Beleuchtung mit dem vertikalen Akustik-Paneel-System von GfAG für moderne Büros, Schulen und vor allem für Gebäude mit thermisch aktivierten (Betonkernaktivierung), unverkleideten Decken. Blade ermöglicht dem Designer, die Akustik- und Leuchtelemente einzeln abzuhängen oder diese linear in einer Reihe auszurichten. RIDI Leuchten GmbH, Industriepark Nord, Rudolf-Hausner-Gasse 16, 1220 Wien Tel.: 01/73 44 210, Fax: 01/73 44 210 5; E-Mail: office@ridi.at, www.ridi.at


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