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architektur FACHMAGAZIN 40 Intelligente Fassade Kleine bullaugenähnliche Fenster belichten das Stiegenhaus und das Dachgeschoss. Die optisch auffallende Hülle dient dazu, verschiedene Geschäftsbereiche und Erlebnisse – abhängig von der Perspektive des Kunden – im Inneren zu erzeugen. Die Architekten schufen ein relativ geräumiges Gebäude, verglichen mit den Bauten der Nachbarschaft, und reizten auch die maximalen Möglichkeiten aus. Sie schafften es sogar, noch ein zusätzliches Geschoss unter dem giebelähnlichen Dach zu gewinnen. Insgesamt enthält der Körper drei Geschäftsebenen und zwei Büroebenen – alle variieren in Form und Größe. Einzig das erste Untergeschoss erhielt einen orthogonalen Grundriss. Unter der Erde wurden 14 Parkplätze in einem Stapelsystem errichtet. Der bogenförmige, gelbe Eingang in der fast öffnungslosen weißen Hauptfassade ist gleichzeitig auch das einzige Schaufenster und Displayfläche – gekonntes Understatement! Nur ein, an das Teleskop eines U-Bootes erinnerndes, gebogenes Rohr mit dem Schriftzug der Firma ragt seitlich aus einer kleinen Grasfläche in die Höhe.


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