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94 architektur FACHMAGAZIN Produkt News Kollisionen vermeiden und Kosten sparen Wie kann man sich in einem stark umkämpften Markt mittels moderner Softwaretechnologie behaupten? Christoph Ickert, Geschäftsführer von PZWO Architekten aus Oldenburg, hat eine Antwort auf diese Frage gefunden. PZWO setzt seit gut zwei Jahren auf Autodesk Revit und die Building Suite von Mensch und Maschine. PZWO Architekten und OP Engineers bearbeiten Projekte büro- und gewerkeübergreifend auf dem Revit-Server. Von vornherein die BIM-Methode im Blick, hat man eine CAD-Lösung gesucht, mit der man vielfältige Ideen in die Tat umsetzen konnte. Eine 3D-Software, die einfach zu bedienen ist und mit der man bereits in der Entwurfsphase eine konkrete Aussage zu den Kosten machen kann. Die Bauherren profitieren von den 3D-Daten, die sich perfekt für die Bewirtschaftung nutzen lassen. Parallel zum funktionierenden Workflow im eigenen Hause muss die Kommunikation zu den Planungspartnern funktionieren. In diesem Fall bedeutete dies: Wie kann zuallererst der Tragwerksplaner besser in die eigene Datenkommunikation eingebunden werden? Die Anforderung war schnell erfüllt. OP Engineers aus Oldenburg – beide Büros haben bereits andere Projekte gemeinsam abgewickelt – arbeitet ebenfalls mit Autodesk Revit. Ziele und Planungsphilosophie ähneln sich, eine Planungskooperation ist naheliegend. Im Hause OP Engineers wird Revit Structure eingesetzt, die Planer nutzen bereits die gleiche Datenbasis. Daher war es immer klar, dass man an einem gemeinsamen Gebäudemodell arbeiten wollte. Die Lösung ist der Revit Server, der die parallele Bearbeitung des Architektur- und Tragwerkmodells optimal unterstützt. Die Zeitersparnis durch den entfallenden Datenaustausch ist erheblich, die Fehlerquote wird mehr als deutlich reduziert und Änderungen sind sofort sichtbar. Dafür steht beispielsweise ein gemeinsames Projekt für die Volkswagen AG in Wolfsburg. Hier wurden weitere Fachplanungen in das gemeinsame Gebäudemodell integriert und bestehende Kollisionen analysiert. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich in frühen Planungsphasen bereits Fehler vermeiden lassen, mit denen viele Planer und Bauherren sonst später auf der Baustelle kämpfen. Beide Büros entwickelten gemeinsame Standards, die die Zusammenarbeit klar regeln und Arbeitsprozesse deutlich vereinfachen. Alle Bauteile werden einmal erstellt und von allen Beteiligten genutzt. Versehen mit den Kostengruppen der DIN 276 und weiteren Informationen für die Ausschreibung wird das 3D-Modell an RIB iTWO übertragen. So hat man die Kosten jederzeit im Griff, oder besser gesagt, im Modell. Denn auch die Schnittstellen sind ein absoluter Vorteil der Software. Mensch und Maschine Austria GmbH T +43(0)3385 66001 info@mum.at www.mum.at


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