Holz zum Lagern

12. Dezember 2017 Mehr

Der geplante Holzbau für ein nachhaltiges iLogistics Center in Fischamend/Niederösterreich ist ein gutes Beispiel nachhaltiger Architektur. Das Gebäude wird aus Brettsperrholzplatten und Holzriegelwänden (insgesamt 4.200 m3 Holz) gefertigt und in einer Montagezeit von nur zehn Wochen entstehen. Auf 10.615 m2 bebauter Fläche entstehen so ein Hochregallager mit 24.500 Palettenstellplätzen sowie ein Kleinteilelager mit 10.000 Boxen. Mitte 2018 soll das iLogistics Center in Betrieb genommen werden.

Der Bau auf Holzbasis wird niedrige Betriebskosten, eine kostenschonende Temperaturführung zwischen 15 und 26 Grad Celsius und eine konstante Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent ermöglichen. Das, sowie erhebliche Ersparnisse an CO2-Emissionen, werden als Gründe für diese Ausführung genannt. Die Architekten POPPE*PREHAL betonten zudem den ökologisch wertvollen Aspekt dieses Bauprojektes und meinen, dass aufgrund der Komplexität und der Höhe des Regallagers sowie der extremen Präzisionsanforderungen an die Bautoleranzen dieses Projekt eine neue Dimension im Holzbau bedeutet. Es ist eine klare Architektur, kombiniert mit nachhaltiger Bauweise in ungewöhnlichen Dimensionen: Es handelt sich um ein reines Holzgebäude mit Ausnahme der zwei Stiegenhäuser aus Beton. Die Hallenhöhe beträgt 20 Meter, die höchsten verwendeten Holzstützen sind 16 Meter hoch und 150 x 150 cm in der Dimension. Das Primärtragwerk bilden Parallel- und Satteldachträger bei einem Achsenraster von 23 x 17 Meter.

 

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Rendering: ©POPPE*PREHAL, WIEHAG

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Kategorie: Magazin

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