Von der Kaserne zum Wohnpark
Aus dem Areal der ehemaligen Kirchner Kaserne im Grazer Bezirk Jakomini entstand eine öffentlich zugängliche Parklandschaft – frei darin verteilt zehn Häuser mit insgesamt 577 Wohnungen, die sich ganz unterschiedlich zeigen. Die fünf Gebäude im Süden des Geländes lassen italienischen Einfluss eindeutig erkennen: Holzfassaden und umlaufende Balkone verweisen auf das Leben im Freien inmitten der Natur.
Die nördlichen fünf dagegen haben gegliederte Putzfassaden, die nach Wunsch der Architekten an gründerzeitliche Vorbilder mit horizontaler Gliederung erinnern: Zwei Geschosse wurden als Sockel zusammengefasst, der einen rauen Putz erhielt; ein Gurtgesimse trennt ihn von der Hauptfassade, die glatter geputzt wurde. Dem Vorbild entsprechend wurde zudem auf eine Verblechung der Fensterbänke verzichtet und ein speziell entwickeltes Austrotherm Fassadenprofil als Fensterbank verbaut. Links und rechts befinden sich seitliche Hochzüge, die in das WDVS integriert sind. Aus demselben Austrotherm-Element wurden auch die Gesimsbänder gearbeitet, wobei zum Fensterbankprofil noch ein Gurtgesimse und eine Loggien-Brüstungsabdeckung dazukam. Auch über der Tiefgaragendecke kamen Produkte des heimischen Dämmstoffspezialisten zum Einsatz: Austrotherm XPS® TOP 70 bildet dort die Schutzlage unter dem intensiven Begrünungsaufbau.
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