Wie Modularität Arbeitswelten ordnet
Offene Lebens- und Arbeitswelten brauchen Elemente, die Ordnung schaffen, ohne Räume festzuschreiben. Sie bilden Zonen, halten Blickachsen offen, nehmen Stauraum auf und bleiben beweglich, wenn Nutzungen wechseln.
Genau hier setzt Blaha Office mit TWENTY an: einem schraubenlosen, modularen Regalsystem, das Möblierung, Raumstruktur und Infrastruktur verbindet. Es ist dabei weniger Regal denn räumliches Werkzeug: Es fasst Nutzungen, schafft Übergänge und lässt Veränderung zu. Offene Module erzeugen Tiefe, geschlossene Elemente schaffen Ruhe, Stauraum und Rückhalt, variierende Höhen und frei kombinierbare Farben machen das System zu einem Instrument für Zonierung, Atmosphäre und Identität. Als Wandregal, Sideboard, Raumteiler oder organisch geformter Paravent übernimmt es unterschiedliche Rollen, ohne seine klare Sprache zu verlieren.
Wie selbstverständlich diese Logik wirkt, zeigt die Wiener Akademie für Theaterhandwerk ART for ART. Zwischen Bühnenbild, Kostüm und Technik entwickelte Blaha Office eine offene Arbeitslandschaft für Austausch, Konzentration und Begegnung, in der Empfang, Arbeitsplätze, Schulungsbereiche, Ruhe- und Eventzonen fließend ineinandergreifen. TWENTY übernimmt dabei die räumliche Fassung und strukturiert, trennt und verbindet, ohne die Loftatmosphäre zu beschweren. Das Projekt zeigt, wie ein modulares Regalsystem architektonische Ordnung übernimmt – und wie Wandel bereits räumlich mitgedacht wird.
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Fotos: MW-Architekturfotografie
Kategorie: Interior, Produktnews












