Innengestaltung á la Chicago in der tschechischen Stadt Liberec

7. Juni 2017 Mehr

 

Die tschechische Stadt Liberec (deutsch: Reichenberg) ist die zweitgrößte Stadt in Nordböhmen. Man sagt ihr nach, dass sie heute noch nicht weiß, ob sie eigentlich tschechisch oder deutsch ist.

 

 

Hier findet man in einem der typischen, klassizistischen Gründerzeitbauten das „Chicago“, eine Bar und Grillrestaurant. Gestaltet hat die Innenarchitektur ein tschechisches Büro mit dem ungewöhnlichen Namen „Mjölk“ – das schwedische Wort für Milch, warum dem so ist, wird immer ein Rätsel bleiben. Die drei Architekten mit einem Faible für Materialitäten und einem sichtbaren Hang zur Skurrilität (sie posierten für die Fotoaufnahmen in Kostümen) haben aber einen guten Job gemacht: Der Stuck an den Decken ist erhalten und sorgfältig restauriert, riesige Lampen (mit ca. drei Meter Durchmesser) hängen im Barbereich von der Decke, der große Speisesaal – der ein bisschen durch die bogenförmigen Außenfenster an eine Bahnhofshalle erinnert – ist durchaus atmosphärisch und hat ein interessantes Farbkonzept. Gewellte Industriebleche verkleiden die Bar und Regale im Hintergrund lassen sich durch ebenso gewellte, verschiedenfarbige Jalousien verschließen. Tische und Sessel aus Holz tragen zur „Wohnlichkeit“ dieser ehemaligen Klaviermanufaktur bei.

 

Fotos: ©Jakub Skokan, Martin Tůma / BoysPlayNice

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Kategorie: RETAILarchitektur

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