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architektur FACHMAGAZIN 44 Öffentliche Bauten Auf dem ‚footprint‘ des ehemaligen Presbyteriums (Räume für die Priester – jetzt die Verwaltung) und des Versammlungssaals wurden in einer lichten, transparenten Konstruktion, umhüllt mit siebbedruckten Glasplatten die neuen Räume errichtet. Die benutzen Flächen und Quadratmeter sind dieselben wie vorher. Eine Einschnürung, quasi ein architektonisches Gelenk, markiert die Trennung zwischen alt und neu. Am Ende des Kirchendaches noch unter dem Überhang positionierten die Architekten die vertikale Erschließung: Leicht, transparent und immer den Blick auf das ursprüngliche Raumgefüge freigebend. In den oberen Ebenen befindet sich noch eine Wendeltreppe, mit der man eine Zwischenebene erreicht. Die Untersicht der Stiege ist mit einem mutigen Gelbton – der eine Referenz zur Farbe des Erdgeschossbodens (rp) darstellt – gestaltet. Ganz am Ende des Neubaus befindet sich noch eine gesetzlich vorgeschriebene Fluchtstiege - ihr Körper dominiert den neu geschaffenen, der Öffentlichkeit gewidmeten Kirchenvorplatz und Eingangsbereich. Dieser ist mit Stadtmöblierung, Bäumen und Bepflanzungen gestaltet.


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