Gemeinsam im digitalen Planungsprozess

27. März 2021 Mehr

Ein Gebäude schlüsselfertig vom Generalunternehmen (GU) bauen zu lassen, bedeutet Planungs-, Kosten- und Terminsicherheit. Auftraggeber möchten mit der Beauftragung eines GU, das Rohbau, Innenausbau und Freiflächenplanung vertraglich und bestenfalls zum Festpreis anbietet, ihr Risiko geringhalten. Entscheidend für das Gelingen kann dabei eine modellbasierte Planung sein, die digitale Tools nutzt und auch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten unterstützt.

 


Neubau des Schwesternwohnheimes am Nonnenbuckel in Heilbronn. Das modellbasiert geplante Wohnheim besteht aus 151 Wohneinheiten und ergänzenden Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss. Die Architekten der Leistungsphasen 1 bis 4 waren AI+P Planungs GmbH, danach führten JSB weiter. Generalunternehmer war hier die Implenia Hochbau. © Markus Guhl, Stuttgart

 

Architekten sind im Zusammenspiel der Projektpartner aber nicht immer versierte Prozesssteuerer. Wenn sie als BIM-Spezialisten jedoch die Planung koordinieren und verantworten, können sie es werden. Das betont auch Sirri El Jundi, Partner bei JSB Architekten Stuttgart und Leonberg. Vor gut vier Jahren gestartet, haben die drei Partner ihr Geschäftsmodell ab der ersten Minute auf dem Einsatz digitaler Planungsmethoden begründet.

Die BIM-Modelle entstehen in der Software Archicad auf Basis von 2D-CAD-Plandaten. Zum Architekturmodell kommt die Koordinierung der Fachmodelle und das Zusammenführen der Planungen im Gebäudemodell hinzu. Mit diesen Leistungen wird JSB oft direkt vom GU über einen Werkvertrag beauftragt, in dem sowohl Modellierungsgrad, Geometrieumfang, Bauteileigenschaften und Klassifizierungen sowie die Lieferung von Leitdetails als Modelldaten beschrieben sind.

 


Ein Schnitt durch das Modell des Schwesternwohnheims Nonnenbuckel. Bei dem Projekt ist das Gebäudemodell u.a. für die Vorfertigung der kompletten Nasszellen, Decken, Balkone und Geländer genutzt worden. © JSB Architekten, Stuttgart

 

Wirtschaftlichkeit und Architekturqualität sind essenziell für JSB. Die eigenen Leistungen und damit verbundene Aufwände werden daher ständig optimiert. Sirri El Jundi: „Wir haben lange an unserem Modellierungs-Standard in Archicad gearbeitet. Dazu war es nötig, wesentliche Parameter zu definieren, bei denen der Fokus nicht mehr auf dem IFC-Austauschmodell liegt. Wir fokussieren uns auf die Ausführungs- und die Detailplanung im Rahmen der WP1 und WP2. Viel Zeit und Knowhow sind hier in Standards, Richtlinien und interne Prozesse geflossen. Doch das zahlt sich für uns und unsere Auftraggeber aus: Unsere Modelle sind tip top!“

 

GRAPHISOFT Deutschland GmbH
Vertrieb Österreich
mail@graphisoft.at
www.archicad.at

 

 

Kategorie: EDV, Produktnews

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