Kategorie: Beton
Zwischen Architektur und Forschung
Mit dem Campo Breitenlee entstand im Wiener Nordosten ein beispielhaftes Modell für zukunftsorientiertes, klimabewusstes und leistbares Wohnen. Die Wohnhausanlage mit 324 Wohnungen von den gemeinnützigen Bauträgern ÖVW und Wiener Heim – geplant von Treberspurg & Partner und synn architekten, ausgeführt von der Strabag – verbindet städtebauliche und architektonische Qualität mit innovativer Gebäudetechnik und aktueller Forschung.
Schnell, bauzeitenflexibel, wirtschaftlich
Mit dem neuen tragenden Wärmedämmelement Isokorb® IQ setzt die Schöck Bauteile GmbH neue Maßstäbe in der Bauindustrie. Das innovative Produkt ergänzt das Schöck Angebot für bauzeitenflexibles, wirtschaftliches Bauen um eine intelligente Anschlusslösung für Fertigteilbalkone aus Stahlbeton. Dabei vereint Isokorb® IQ höchste Effizienz mit großer Gestaltungsfreiheit und überzeugt damit sowohl Bauunternehmen als auch Planer. Fertigteilbalkone können in nur wenigen Minuten auf der Baustelle montiert werden.
Mikrofreiräume für ein modernes Stadtbild
Entlang der Argentinierstraße in Wien laden Mikrofreiräume und Plätze in Kreuzungsbereichen zum Verweilen ein. Ihre Pflasterung – ausgeführt mit Produkten von Friedl Steinwerke und gestaltet dem Entwurf von Karl Grimm Landschaftsarchitekten – macht dem Straßennamen alle Ehre und diese Zonen klar erkennbar: Denn das Verlegemuster ist an argentinische Textilmuster angelehnt, das je nach verfügbarem Platz, große oder kleine Rauten zeigt.
Von der Pionierleistung zum anerkannten Standard
Was heute als selbstverständlich gilt, beginnt mit konsequenter Entwicklungsarbeit. Der Leube GreenTech KOMBI ZEMENT steht seit 2023 für einen neuen Zement-Standard: bis zu 25 % geringere CO₂‑Emissionen je Tonne bei gleichbleibender Qualität und Verarbeitung – erprobt und bewährt im Baualltag. Als einer der ersten signifikant CO₂‑reduzierten Zemente des Landes kommt er erfolgreich für Transportbeton, im Hoch‑ und Tiefbau sowie bei Betonfertigteilen zum Einsatz. Verantwortung zu übernehmen, heißt dabei nicht, auf Leistung oder Wirtschaftlichkeit zu verzichten.
Vorfertigung trifft Anschlusskompetenz
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile Ges.m.b.H den Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen: Das Unternehmen erweitert seine Fachkompetenz im Bereich Dämmen und Tragen um intelligente Anschlusslösungen für eine moderne Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad, wie das serielle, modulare und elementierte Bauen. Mit wegweisenden Produktneuheiten sowie kunden- und objektspezifischen Lösungen setzt Schöck damit neue Maßstäbe im Bauwesen.
Terrazzo-Optik für Pflastersteine
Creazzo Steindesign: Künftig können beim burgenländischen Unternehmen Friedl Steinwerke auch geschliffene Oberflächen bei Pflastersteinen und Terrassenplatten hergestellt werden. Eine neue Veredelungsanlage macht den Designschliff möglich. Die dadurch erzeugte Terrazzo-Optik kann von den Architekturschaffenden individuell kreiert werden und eröffnet noch mehr Möglichkeiten, Flächen zu gestalten.
Beton mit Zukunft
Mit dem ECOPlanet RC – einem CEM II/C-M (S-F) 42,5 N Zement – setzt Holcim neue Maßstäbe für ressourcenschonende Betonbauweisen. Der Zement kombiniert einen deutlich reduzierten Klinkeranteil mit einem hohen Anteil an rezykliertem Betonabbruch und schafft damit einen praxisnahen Ansatz für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft.
Innovation im leistbaren Wohnraum
Leistbares Wohnen und gleichzeitiger Wohnkomfort: Die Bauteilaktivierung gewinnt an Beliebtheit, wie zahlreiche aktuelle Bauvorhaben und ein jüngst abgeschlossenes Forschungsprojekt zeigen. Wien erweist sich als Vorreiter für leistbaren Wohnraum mit klugen Energiekonzepten, auch gemeinnützige Bauträger und die Stadt Wien setzten vermehrt auf Bauteilaktivierung zum Heizen und Kühlen der Wohnungen.
Gefaltete Effizienz
Der Gebäudesektor steht unter Druck: Rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto von Zement. Besonders konventionelle Flachdecken gelten als „CO2-Hotspots“ – sie verschlingen Material, benötigen viel Stahl und dominieren den Rohbau. Ein Forschungsteam der Block Research Group (BRG) an der ETH Zürich zeigt nun, wie strukturelle Geometrie diesen Fußabdruck deutlich reduzieren kann. Für das Projekt „Unfold Form“ wurde Lotte Scheder-Bieschin mit dem BLT Built Design Award 2025 als Emerging Architect of the Year ausgezeichnet.
Beton & Zement Jahresrückblick 2025
Auch dieses Jahr präsentieren wir Ihnen wieder einen großen Jahresrückblick zum Thema Beton und Zement, voll mit ausgewählten Projekten und innovativen neue Technologien.
CO2-reduzierte Zemente
Neue Produktrezepturen sind ein essenzieller Teil der Dekarbonisierung-Roadmap. Die neuen CEM II/C Zemente reduzieren den Klinkeranteil auf 50 Prozent und senken im österreichischen Branchenschnitt den Fußabdruck von 493 auf 327 kg CO2 je Tonne Zement. Das entspricht einer Reduktion von 17 Prozent im Kubikmeter Beton.
Design und Umwelt im Einklang
Beton ist das Rückgrat unserer gebauten Umwelt – von Wohnbauten über Infrastrukturanlagen bis hin zu erneuerbaren Energieprojekten. Seine bewährte Vielseitigkeit, Langlebigkeit und Formbarkeit machen ihn für Architekten und Planer seit langem unverzichtbar. Eine der größten Herausforderungen aus ökologischer Sicht ist es, diese hervorragenden Eigenschaften mit den aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen.








