Hüllen für morgen
Wie kann die Gebäudehülle künftig aktiv zu Klimaschutz und Energieeffizienz beitragen? Dieser Frage widmet sich der erstmals ausgeschriebene Future Skins Award der R+T 2027. Studierende aus Architektur, Bauingenieurwesen und verwandten Fachrichtungen sind eingeladen, neue Konzepte für klimapositive Fassaden und Gebäudehüllen zu entwickeln und damit die Schnittstelle zwischen Innenraum, Architektur und Klima neu zu denken.
Die Gebäudehülle beeinflusst Energiebedarf und Raumkomfort ebenso wie den Umgang eines Gebäudes mit Sonne, Wärme, Kälte und wechselnden klimatischen Bedingungen. Genau hier setzt der Future Skins Award an. Gesucht werden Ansätze, die gestalterische, technische und energetische Anforderungen zusammenführen und neue Möglichkeiten für zukunftsfähige Fassaden- und Hüllsysteme aufzeigen.
Der Wettbewerb wird erstmals im Rahmen der R+T 2027 in Stuttgart ausgetragen und richtet sich an Studierende der Architektur, des Bauingenieurwesens sowie verwandter Disziplinen. Ausgelobt wird er von der Messe Stuttgart, unterstützt unter anderem von der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW), nexture+ und der Hochschule für Technik Stuttgart.
Fachübergreifender Blick auf die Fassade
Auch die Jury spiegelt den interdisziplinären Ansatz des Wettbewerbs wider. Vertreten sind Fachleute aus Architektur, Forschung, Lehre, Gebäudetechnik und Sonnenschutz. Dazu zählen unter anderem Prof. Dr.-Ing. Jan Cremers von der Hochschule für Technik Stuttgart, Magdalena Weiss von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Prof. Volkmar Bleicher von Transsolar und der HfT sowie Prof. Martin Haas von haascookzemmrich STUDIO2050 und der DGNB.
Im Mittelpunkt stehen dabei Konzepte, die die Gebäudehülle als aktiven Bestandteil der Architektur begreifen. Neben energetischen und klimatischen Anforderungen eröffnet die Aufgabe damit auch Spielraum für konstruktive, materielle und gestalterische Überlegungen.
Studierende können ihre Arbeiten bis zum 12. Januar 2027 einreichen. Die prämierten Projekte werden während der R+T 2027 vom 15. bis 19. Februar 2027 in Stuttgart präsentiert und einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.
Architektur auf der R+T
Mit dem Future Skins Award verstärkt die R+T zugleich ihr Angebot für Architektur und Planung. Die Messe zeigt Lösungen rund um Gebäudehülle, Sonnenschutz und Tore und bringt Hersteller, Planende und Fachpublikum zusammen.
Parallel zur Messe findet 2027 auch der Architektur- und Stadtentwicklungskongress ARCHIKON statt. Am 18. Februar sind von der Architektenkammer Baden-Württemberg kuratierte Rundgänge über die R+T geplant. Unter dem Titel „Besondere Fassadendetails“ sollen dabei gemeinsam mit Architekt und beteiligten Unternehmen realisierte Projekte und planungsrelevante Lösungen vorgestellt werden.
Einreichfrist Future Skins Award: 12. Januar 2027
R+T 2027: 15.–19. Februar 2027, Stuttgart
www.futureskins.eu
Kategorie: Allgemein










