Kategorie: Allgemein
Hüllen für morgen
Wie kann die Gebäudehülle künftig aktiv zu Klimaschutz und Energieeffizienz beitragen? Dieser Frage widmet sich der erstmals ausgeschriebene Future Skins Award der R+T 2027. Studierende aus Architektur, Bauingenieurwesen und verwandten Fachrichtungen sind eingeladen, neue Konzepte für klimapositive Fassaden und Gebäudehüllen zu entwickeln und damit die Schnittstelle zwischen Innenraum, Architektur und Klima neu zu denken.
Ein Hof mit vielen Schichten
Mit Augustine’s Garden in Riga verbindet Sampling Architects die Instandsetzung eines straßenseitigen Jugendstil-Mietshauses mit dem Umbau ehemaliger Hofgebäude zu Wohnungen. Das Projekt arbeitet mit den Schichten des Bestands: mit historischen Fassaden, veränderten Werkstattbauten, vorhandenen Materialien und einem Hof, der vom Nebenraum zum gemeinschaftlichen Garten wird.
Leben bis zuletzt
Wie wollen wir im Alter wohnen – und vor allem: Wie wollen wir leben, wenn die Erinnerungen langsam verschwinden? Mit Furuset Hageby haben die Architekturbüros NORD Architects und 3RW Arkitekter im Nordosten Oslos ein Demenzdorf geschaffen, das Pflege neu denkt: nicht als Institution, sondern als Nachbarschaft. Das Projekt zeigt, wie Architektur Orientierung, Würde und Selbstbestimmung ermöglichen kann – und warum Pflege künftig Teil des öffentlichen Lebens werden muss.
Schnell realisiert – nachhaltig und kindgerecht
Aufgrund steigender Schülerzahlen benötigte die Stadt Nantes schnell ein neues Grundschulgebäude. Beim Bau der Ecole Alice Milliat setzte die Kommune auf vorgefertigte Holzbauweise und biobasierte sowie recycelte Baustoffe. Einen hohen Stellenwert nahm der Sonnenschutz ein, umgesetzt mit Warema Raffstoren.
Material Winner
Ähnlich wie Fußball in Deutschland oder Skisport in Österreich hat in Tschechien Tennis eine lange Tradition und zählt bis heute zu den beliebtesten Sportarten des Landes. Auch die Hauptstadt Prag ist geprägt von einer Vielzahl geschichtsträchtiger und moderner Tennisanlagen, die nicht nur ein sportliches Kräftemessen ermöglichen, sondern auch als soziale Treffpunkte in den Stadtteilen fungieren. Dreh- und Angelpunkt eines jeden Vereins ist das Clubhaus: Es dient als Rückzugsort, aber auch als architektonisches Aushängeschild – und spiegelt die Ambitionen des Clubs ebenso wider wie sein Selbstverständnis.
Rückzugsort
In Brixen, hat das Atelier bergmeisterwolf einen ehemaligen Hühnerstall zu einem intimen Rückzugsort transformiert. Das Projekt mit dem Titel „In der Mauer“ versteht sich als Weiterbauen, als sensibler Eingriff in den Bestand, der Umbau, Ergänzung und Umnutzung miteinander verbindet.
Architektonische Innovationen für die Zukunft
Die Architektur steht an der Schwelle zu einer revolutionären Transformation. Innovative Technologien, nachhaltige Materialien und visionäre Designkonzepte prägen die Baukunst von morgen. Während traditionelle Bauweisen weiterhin ihre Berechtigung haben, entstehen parallel dazu bahnbrechende Ansätze, die unsere gebaute Umwelt grundlegend verändern werden. Von adaptiven Fassaden über biomimetische Strukturen bis hin zu energieautarken Gebäuden – die Zukunft der Architektur verspricht nicht nur ästhetisch beeindruckende, sondern auch funktional revolutionäre Lösungen.
Nachhaltigkeit als Leitmotiv
Am 24. Juni 2025 wurde im Technischen Museum Wien zum zweiten Mal der Österreichische Betonpreis verliehen. Mit 82 eingereichten Projekten, von Wohnbau über Bildungsbau bis zur Revitalisierung, konnte die Zahl der Einreichungen gegenüber der Premiere 2023 deutlich gesteigert werden.
Ein kleines Raumwunder
Bei der Badgestaltung in einem Wiener Gründerzeitbau loten Architekten und Steinmetze das technisch Machbare aus. Der Wunsch der Bauherren war ein Bad, das auf kleinstem Raum komfortabel ist und alle Finessen besitzt.
Nachhaltige Zeichenhaftigkeit
Mit der Fertigstellung von Haus1 hat der neue Impact Campus Atelier Gardens auf dem alten BUFA-Filmgelände in Berlin einen prägnanten neuen Eingang erhalten – in strahlendem Gelb ist das Gebäude mit der skulpturalen Freitreppe weithin sichtbar. Bei der Planung verfolgten der Londoner Projektentwickler Fabrix gemeinsam mit MVRDV Architekten (Rotterdam) und Hirschmüller Schindele Architekten (Berlin) einen stringent nachhaltigen Ansatz, weshalb bei der Umwidmung des ehemaligen Bürobaus aus den späten 1990er-Jahren so viel graue Energie wie möglich erhalten blieb.
Barrierefreiheit trifft Design
Mit KEUCO AXESS entstand ein nachhaltiges und generationsübergreifendes Konzept aus hochwertigen Materialien in schönem und zeitlosem Design. Auffällig bei der gesamten barrierefreien Serie ist die klare Linienführung aller Produkte – vom Stützklappgriff über das Relingsystem für die Dusche und die Haltegriffe bis hin zum Hocker. Das reduzierte, auf das Wesentliche fokussierte Design vereint Ästhetik und barrierefreie Funktionalität in stilvoller und innovativer Art und Weise.
Unter Kupferkesseln
Bauherr Guillaume Drapeau vertraute den Planern von ACT architecture design inc. eine ehrgeizige Aufgabe an: die Schaffung einer originellen Umgebung, die eine Mikrobrauerei, eine Mikrobrennerei und ein Restaurant zu einem gastfreundlichen Erlebnis vereint. Mit ungefähr 100 Sitzplätzen sowie einer voll ausgestatteten Küche ist das so entstandene Projet Pilote eine gastronomische Premiere für Montreal.








