Haus als Sonnenfänger

5. Juli 2022 Mehr

Am Schwielowsee bei Potsdam errichteten Scheidt Kasprusch Architekten aus Berlin ein modernes Wohn- und Bürohaus, das die Geschichte der benachbarten Villa Frank aus den 1920er Jahren weiterschreibt. Ihr Entwurf nimmt gestalterisch Bezug zur historischen Bebauung, verzichtet jedoch auf jegliche Vorsprünge und Verschachtelungen in der Gebäudehülle.

 

 

Die konsequente Ausrichtung des dreigeschossigen Neubaus nach Süden veranlasste das Architekturbüro ein in ihrer Arbeit wiederkehrendes Thema aufzugreifen: das Haus als Sonnenfänger. Die Idee dahinter ist die maximale Ausbeute des Sonnenlichts im Verlauf der Jahreszeiten. Dafür wurden die Grundrisse thermisch zoniert: In einer nördlichen Funktionsspange sind alle Funktions- und Nebenräume gebündelt. Dem hingegen öffnen sich alle Aufenthaltsräume mit großen Verglasungen und tiefen Balkonen und Loggien nach Süden.

 

 

Auf der Südseite sorgt eine fast vollständig transparente Gebäudehülle mit ausreichend Hitzeschutz für maximale Solargewinne. Gefertigt wurde diese vom Spezialisten für bewegliche Fenster- und Fassadenlösungen Solarlux auf Maß. Zur Anwendung kam das Schiebefenster cero mit Dreifachverglasung: Mit seinen schmalen Rahmen und Profilen sowie maximalen Flügelgrößen bis 15 m² ließen sich alle gestalterischen und konstruktiven Anforderungen optimal erfüllen. Verbaut wurden insgesamt 42 Fensterelemente, davon 31 als Festverglasung und 11 als Schiebefenster ausgebildet.

 

 

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Fotos: Constantin Meyer für Solarlux GmbH

 

Kategorie: Fassade, Fenster und Türen, Produktnews