Mock-Ups in Close-Up

26. November 2010 Mehr

Architectural Models in Cinema 1927-2010 / Architekturmodelle im Film 1927-2010
Gabu Heindl und Drehli Robnik, 2010; Farbe und SW; Ton; 120 min

Erst- und einmalige Aufführung in Wien!
Montag 29. November 2010, 20.30 Uhr
Österreichisches Filmmuseum, Wien, 1., Augustinerstraße 1

Mock-Ups in Close-Up zeigt in chronologischer Folge (1927 bis 2010) Ausschnitte aus 140 Spielfilmen, in denen Architekturmodelle vorkommen. Derzeit 120 Minuten lang und seit 2007 laufend erweitert, umfasst das Kompilationsvideo Kinoklassiker von Lang, Leone oder Resnais ebenso wie neuere US-Comedy, Fantasy und obskure Produktionen; es versammelt Modelle, die Motive werden, und solche, die als Zufallsdinge im Bild auftauchen. Die Kompilation versucht (wiewohl unleugbar eurozentrisch), die kommentarlose Einbeziehung aller mock-ups ins Extrem zu treiben – bis sich ein Sog einstellt, oder bis Geschichte, auch die der Architektur und des Umgangs mit ihr, durch das Archiv des Beliebigen wieder ins Spiel kommt: Geschichte als Bild des Kalten Krieges oder der Flexibilisierung von Arbeit, als Machtspiel rund um Männlichkeit und den Maßstab der Modelle.

Bisherige Aufführungen / Ausstellungen von Mock-Ups in Close-Up
– New York, Ausstellung im Storefront for Art and Architecture, März/April 2008
– München, Filmmuseum: Architekturfilmfestival, April 2009
– San Sebastian, Ausstellung “Proyectar lo real”, Fundaçion Christina Enea, Oktober bis Dezember 2009
– Hong Kong, Hong Kong / Shenzhen Bi-City Biennale of Urbanism / Architecture, Dezember 2009
– Istanbul, Konferenz “Urban Mediations” des Network for European Cinema and Media Studies / NECS, Kadir Has-Universität, Juni 2010
 
Gabu Heindl
Architektin und Urbanistin mit Büro in Wien, Studium in Wien, Tokio und Princeton, Lehrtätigkeit in Wien, Graz und Amsterdam; Herausgeberin von Arbeit Zeit Raum. Bilder und Bauten der Arbeit im Postfordismus (Wien 2008); diverse (Um)Bauten, u.a. die Filmbar und Fassade des Österreichischen Filmmuseums.

Drehli Robnik
Filmwissenschaftler, Promotion Universität Amsterdam, Autor von Film ohne Grund. Filmtheorie, Postpolitik und Dissens bei Jacques Rancière (Wien/Berlin 2010) und von Geschichtsästhetik und Affektpolitik. Stauffenberg und der 20. Juli im Film 1948-2008 (Wien 2009), Hrsg. (mit T. Hübel, S. Mattl) von: Das Streit-Bild. Film, Geschichte und Politik bei Jacques Rancière (Wien/Berlin 2010); universitäre Lehrtätigkeit: Wien, Brno, Frankfurt/M, Potsdam

Kategorie: Tagesaktuelles

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