Digitale Gebäudeplanung mit „intelligenten“ Baustoffen

1. April 2019 Mehr

Die Zukunft des Bauens heißt BIM (Building Information Modeling). BIM braucht man nicht mehr erklären, jeder kennt den digitalen Zwilling bereits. Mit großen Vorteilen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Effizienz und Transparenz bei Baumaterialien. Denn die Menschen wollen heute zunehmend wissen, womit ihr Haus gebaut wurde bzw. wo sie genau leben und arbeiten. Als neues Planungstool wurde deshalb vor Kurzem eine intelligente Baumaterial-Datenbank ins Leben gerufen.

 

BIM Gebäudeplanung

 

Um mehr Transparenz um die Beschaffenheit von Baustoffen zu schaffen, hat Drees & Sommer gemeinsam mit der ÖGNI für die zukünftige BIM-Gebäude-Planung den sogenannten „Building Material Scout“ ins Leben gerufen: Eine Datenbank mit mehr als 10.500 erfassten Baumaterialien, die künftig BIM-Planern, Bauherren, Architekten und Investoren zur Verfügung steht. Es ist ein digitales Baumaterial-Buch für Nachhaltigkeit, Planung und Zertifizierungen, in dem alle relevanten Informationen von Baustoffen über deren gesamten Lebenszyklus enthalten sind. Das System soll es Anwendern ermöglichen, bei der aktuellen Vielzahl an Produktmarken, Gebäudezertifikaten und Materialdeklarationen den Durchblick zu bewahren. Auf diese Weise können Anwender gezielter nach geeigneten Materialien suchen: zum Beispiel für eine sogenannte „Green Building Zertifizierung“, also einen ausgewiesen nachhaltigen Baustandard. So kann Architektur schon im Planungsstadium mit nachhaltigen Baustoffen erfolgen und simuliert werden.

Foto:©Drees & Sommer

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Kategorie: Magazin

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