Primrose Hill, London

30. August 2016 Mehr

High-end-Sanierung, Primrose Hill.
Ein kleines aber dennoch feines Projekt wurde in London realisiert. Dort sanierte und optimierte das Architekturbüro Amos Goldreich eine 60 m2 Wohnung. Die Aufgabenstellung umfasste dabei das vorhandene räumliche Potenzial besser auszunutzen und auch den Einfall von natürlichem Licht in dem Bestandsbau zu optimieren. Eine praxisbezogene Herausforderung, mit der sich Architekten und Planer im urbanen Umfeld täglich auseinander setzen.

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Bei diesem Projekt handelt es sich bereits um die zweite Wohnung in diesem Haus, die die Experten aus London einer High-end-Sanierung unterzogen. Für die Schaffung von zeitgemäßem Wohnraum galt es vor allem, die räumliche Konfiguration grundlegend zu überarbeiten. Dazu wurden die bestehenden Raumstrukturen verändert und etwa die Küche in den Wohnraum integriert. Ein Fenster zwischen Küche und Flur schafft nun eine neue visuelle Verbindung zwischen den beiden Bereichen und verschafft der „Kochnische“ optische Größe.

Bisher eher eingeschränkt nutzbare Einzelzimmer wurden durch Zusammenlegung vergrößert und zusätzliche Fenster für ausreichendes Tageslicht eingesetzt. Ebenso neu konfiguriert wurde das Bad, das nun zeitgemäßen Standard bietet.
Die gesamte Möblierung der Wohnung wurde von den Architekten fein auf die Gegebenheiten abgestimmt und zeichnet sich nicht nur durch vollendete Tischlerarbeit, sondern viel mehr durch einfallsreiche Lösungen aus. Ein begehbarer Kleiderschrank im Schlafzimmer bietet ausreichend Stau- und Ablagemöglichkeiten, im Wohnzimmer sorgt das maßgefertigte Sideboard für entsprechende Platzverhältnisse. Einfallsreich situiert wurde auch das Gäste-WC, das nun anstelle des ehemaligen Wandschranks untergebracht ist.
Um das Raumvolumen auch optisch zu verbessern, wurden überwiegend helle Farben und Materialien eingesetzt. Bunte Möbel und Accessoires setzen dazu Kontraste und lockern das Gesamtbild stimmig auf.

„Unser Design ist dramatisch und bestimmt das Layout. Das ermöglicht eine sinnlich ungebrochene Bewegung durch den Raum“, so das im Jahr 2010 gegründete Architekturbüro.

Vergleich, vor und nach der Sanierung.

Fotos: ©Rory Gardiner

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Kategorie: News, Projekte

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