Aktuelle Beiträge
Alte Hülle, neuer Kern
Nach dem "Haus im Haus"-Prinzip verwandelte das Architekturstudio Arcgency mit den Farbers Factories eine alte Fabrik in neuen Wohnraum. Der historische Bestand blieb dabei nahezu unberührt. Er dient als schützende Hülle für einen eingesetzten Holzkern mit vier Appartements. Auf diese Weise entsteht ein spannender Mix aus industriellem Charme und modernem Design, der ein Stück der Geschichte Dänemarks bewahrt.
Auferstehung im Kupferkleid
Sainte-Lucie-de-Tallano ist ein kleines, französisches Dorf im Süden Korsikas. Umgeben von bewaldeter Landschaft besticht es auf 500 m Seehöhe mit seiner malerischen Lage. Vor dieser idyllischen Kulisse befindet sich auch das Kloster Saint-François. Amelia Tavella Architectes nahmen sich des in die Jahre gekommenen Bauwerks an, renovierten es und erweiterten es um einen Anbau mit perforierter Kupferhülle.
Architektur Fachmagazin Ausgabe 02/2022
Ausgabe 2 / 2022 ist jetzt auch als kostenloses eMagazin verfügbar. Gebäude energieeffizienter und resilienter gegen Umwelteinflüsse zu machen, ist eine der großen Aufgaben moderner Architektur. Die Fassade, als äußerste Schutzhülle, bietet hier besonders großes Potenzial. Probleme wie zu hoher Hitzeeintrag, die schon hier gelöst werden, entlasten vor allem die Haustechnik und können bei der Energiebilanz entscheidend sein. Doch moderne Fassaden können mehr. Sie erzeugen Strom, lüften selbstständig, kühlen überhitzte Städte und bieten mitunter sogar Lebensraum für allerlei Tiere. So legen sie einen Grundstein für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen. Die Projektberichte, die wir für diese Ausgabe zusammengestellt haben, könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie spannen den Bogen zwischen smarten High-Tech- sowie cleveren Low-Tech-Ansätzen.
Schneller und sicherer
Das stetige Wachstum der städtischen Bevölkerung bedeutet, dass die Städte und Gebäude größer, höher und komplexer werden. Folglich steigt der Druck auf die Bauindustrie, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Beim Bau von Hochhäusern hängt die Produktivität in hohem Maße davon ab, dass die ArbeiterInnen und ihr Material effizient und mit minimalen Verzögerungen auf den mehrstöckigen Baustellen eingesetzt werden. Dafür ist KONE JumpLift, ein selbstkletternder, zeitsparender Aufzug für den Bau, eine bewährte Lösung für schnelleres, reibungsloseres, sichereres und kosteneffizienteres Bauen.
Hippe Container voller Geschmack
Auf eine Kombination aus Streetfood und Restaurant-Erlebnis setzt das Projekt taste! Foodmarket von Mostlikely Architecture. Es veranschaulicht, wie sich die begrenzte Fläche am Wiener Donaukanal optimal in Szene setzen lässt. Die Idee der Planer bestand darin, das dynamische Flair der Gegend aufzugreifen und dieses in Form eines vielseitigen Entwurfes, in modern designten Containern, flexibel umzusetzen.
Solar-Kraftwerk am Dach
Auf 1.000 Quadratmeter Dachfläche der neuen Trockenproduktion von Sto in Villach wird nachhaltiger Photovoltaik-Strom erzeugt, der einen Großteil des Energiebedarfs des Betriebs deckt. Da diese Form der Energiegewinnung exzellent in die Sto-Nachhaltigkeitsstrategie "StoClimate" passt, bekam das neue Werk in Villach 530 hochmoderne, monokristalline Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt 200 kWp auf das Dach montiert und spart so über 100 Tonnen CO2-Emissionen jährlich ein.
Klare Form und gerade Linien
Wärmedämm-Verbundsysteme sorgen für umweltschonenden Wärmeschutz, verbessern den energetischen Standard und bieten Langzeitschutz für die Fassade. Doch nicht nur in puncto Energieeffizienz können sich wärmegedämmte Fassaden sehen lassen: Unzählige Beispiele zeigen, wie sich Gebäude durch eine individuell gestaltete Fassade aufwerten lassen.
Aufwertung durch Erweiterung
Ist ein Altbau mit neuen Elementen zu ergänzen, erfordert dies eine sensible Vorgehensweise. Immerhin gilt es, den Bestand zu erhalten und gleichzeitig für eine stimmige Integration des Zubaus zu sorgen. Und das ist dem Architekturbüro Müntinger und Puy beim Dachausbau eines alten Gerichtsgebäudes gelungen.
Nachhaltig und zukunftsorientiert
In Leinfelden-Echterdingen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landeshauptstadt Stuttgart und nahe der Messe Stuttgart sowie des Flughafens, ist aktuell das Projekt „Vision One“ fertiggestellt worden. Neben Büros beherbergt das Projekt ein Apartment-Hotel sowie ein Restaurant für Campus-Nutzer und Gäste. Lasselsberger lieferte für das Objekt über 3.500 m2 Rako-Fliesen, die in allen Nutzungsbereichen zum Einsatz kommen.
Nachhaltiges Bauen für eine lebenswerte Zukunft
Interview: Der Gebäudesektor ist für einen beachtlichen Teil aller CO2-Emissionen verantwortlich - vor diesem Hintergrund rücken nachhaltige Konzepte immer mehr in den Fokus. Recycelte Materialien zum Beispiel bieten ein enormes CO2-Einsparpotenzial und helfen dabei, wertvolle Rohstoff-Ressourcen zu schonen. Im Interview erläutern Architekt Andreas Moser (cyrus moser architekten BDA) und Dr.-Ing. Werner Jager vom Aluminiumsystemhaus WICONA, was nachhaltiges Bauen für sie ausmacht und wie sie die zukünftige Entwicklung einschätzen.
Deutlich schneller
Die Nivelliermasse CA 60 aus dem Hause Murexin ist das jüngste Mitglied der Calciumsulfat-gebundenen Nivelliermassen und das flotteste: Bei Schichtdicken von 2 – 3 mm ist sie bereits nach 12 Stunden belegreif. Damit gelingt der Arbeitsfortschritt deutlich schneller als bei bei herkömmlichen Gipsmassen. Ihr sehr guter Verlauf, die Spannungsfreiheit und ihre extrem glatte Oberfläche zeichnen sie außerdem aus.
Die Zukunft des Bauens ist CO2-negativ
Interview: "Snohetta ist ein Ort, von dem niemand kommt, aber zu dem jeder gehen kann." Was aus einer Arbeitsgemeinschaft aus Architekten und Landschaftsarchitekten begann, ist seiner interdisziplinären Denkweise bis heute treu geblieben. Kollektives Arbeiten auf Augenhöhe - sowohl im Team, als auch mit den Fachplanern und Bauherren - ist für Patrick Lüth, Partner und Managing Director von SNOHETTA Innsbruck, mehr als ein Schlagwort, sondern vielmehr eine Notwendigkeit unserer Zeit. Ein radikales Umdenken im Bauwesen ist für Lüth eine nicht aufzuhaltende Entwicklung. Ein wichtiger Aspekt hierbei: das CO2-negative Bauen.








