Aktuelle Beiträge
TISCHE Stipendien 2012 zur Förderung junger ArchitektInnen
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur schreibt die "TISCHE- Stipendien" für das Jahr 2012 aus. Ziel des TISCHE-Programms ist es, jungen ArchitektInnen unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung künstlerische und berufliche Erfahrungen in einem kleineren, anerkannten Architekturbüro außerhalb Österreichs zu ermöglichen. Zu diesem Zweck vergibt das BMUKK bis zu zehn Stipendien für die Dauer von jeweils sechs Monaten.
Architekturschulen
Der vierte „überholz“-Universitätslehrgang startete an der Kunstuniversität Linz, der internationale Architektur- und Designwettbewerb „Daylight Spaces“ wird vom Department für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems 2011 zum dritten Mal ausgeschrieben, in der Kategorie MONOGRAFIE EINES GEBÄUDES erging der DAM Architectural Book Award an die Fachhochschule Kärnten und der New Yorker Architekt Hani Raschid übernahm die Leitung des Studios Architekturentwurf 3 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.
Bauherrenpreis-Verleihung 2011
Die Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs (ZV) war ursprünglich die Standesvertretung der Architekturschaffenden, heute ist sie eine kulturelle Vereinigung, die für Architekturqualität eintritt. Sie regt Diskussionen zur Architektur und zum Städtebau an und gibt Impulse, das Berufsbild der ArchitektInnen weiterzuentwickeln.
Unterwasserbrücke – Architekten RO&AD
Ist es eine Brücke oder nicht? Oder einer dieser Tricks? Die Menschen gehen unter Wasser trockenen Fußes von einem Ufer zum anderen. Die Lösung ist recht einfach, aber auch verblüffend: Die „West-Brabantsche Wasserlinie“ in Holland war eine Verteidigungslinie aus dem Jahr 1628, bei der einige Städte und Dörfer mit Sand- und Steinwällen befestigt und verbunden wurden.
Der „Sanddollar“ als Prinzip
Letztes Jahr war es die Seeanemone (Heft 7/10), heuer ist es der Seeigel. Auch im Sommersemester 2011 realisierten das Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart wieder einen temporären bionischen Versuchsbau aus Holz. Dieses Jahr erforschte das Projekt die Übertragung biologischer Strukturbildungsprinzipien der Plattenskelette von Seeigeln in die Architektur mittels neuartiger computerbasierter Entwurfs- und Simulationsverfahren sowie computergesteuerter Fertigungsmethoden für deren bauliche Umsetzung.
Raiffeisenbank Zürich – ARGE Drexler Guinand Jauslin Architekten AG & NAU Zürich
Die Raiffeisenbank Zürich eröffnete im Februar 2011 eine neue Geschäftsstelle am Kreuzplatz in Zürich. Optisches Highlight in den von der ARGE Drexler Guinand Jauslin Architekten AG und NAU Zürich gestalteten, repräsentativen Räumlichkeiten ist die Wandverkleidung: Sie ist aus dem Mineralwerkstoff HI-MACS® gefertigt. Die elegante Wandverkleidung (entwickelt vom Designbüro Rippmann Oesterle Knaus) trennt die verschiedenen Bereiche der Raiffeisenbank gekonnt ab.
Widerruf eines geladenen Wettbewerbs
Kann eine Gemeinde einen geladenen Wettbewerb mit der Begründung widerrufen, dass die Jury gegen das Transparenzgebot verstoßen hat - obwohl der Wettbewerb (nur) die Grundlage für ein folgendes Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe bilden sollte?
Shanghai Oriental Sports Center – gmp . Architekten
Anlässlich der 14. Weltmeisterschaft des Schwimmweltverbands FINA im Juli 2011 wurde das Shanghai Oriental Sports Center (SOSC) in China eröffnet. Die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) gewannen 2008 den Wettbewerb, und in nur knapp zweieinhalb Jahren wurde der Sportkomplex realisiert. Er besteht aus einem Hallenstadion für mehrere Sportarten sowie Kulturveranstaltungen, einem Natatorium (Schwimmhalle), Außenschwimmbecken und einem Medienzentrum.
Der planlos2011 Award
Zehn Jahre IG Architektur - das bedeutet ein Jahrzehnt Interessenvertretung für Österreichs Architekturschaffende, ein Jahrzehnt gelebte Solidarität und, nicht zuletzt, ein Jahrzehnt öffentliche Einmischung in Debatten zu Architekturpolitik und Stadtplanung. Aus diesem Anlass wird am 10. November 2011 – beim großen Fest anlässlich des 10 jährigen Jubiläums - erstmals der planlos2011 Award für die der planerischen Vernunft am wenigsten zugängliche Entscheidung in der Baukultur vergeben.
Museum Jeongok – X-TU Architects
Von alpinen Latschen und Rhododendren oberhalb der Baumgrenze im Nordgebirge bis zum subtropischen Bambus, Lorbeer und Kamelien an der warmen Südküste, ist in Südkorea alles zu finden. Die Kultur des Landes blickt auf eine über dreitausendjährige Geschichte zurück. Sie hat Einflüsse aus dem gesamten asiatischen Raum, insbesondere aus China aufgenommen, dabei aber einen ganz eigenständigen Charakter entwickeln können. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwunges des Landes in den letzten Jahren ist keineswegs erstaunlich, dass hier ein futuristisch anmutendes Museum für prähistorische Kultur gebaut wurde. Die aus Paris stammenden Architekten X-TU errichteten in der Provinz Gyeonggi eine Architektur, die modern ist und trotzdem Emotionen in den Besuchern auslöst.








