Kategorie: Kolumnen
Mobiles arbeiten: Büro2Go
Wer heute nur mit einem Ordner bewaffnet zum Ortstermin eilt, gilt fast schon als antiquiert. Mobile PCs und Kommunikationstechniken versprechen mehr Effizienz bei der Erfassung, Verteilung und Ablage mobiler Daten. Mobile Computing – der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien – ermöglicht an jedem Ort und zu jeder Zeit über Mobilfunknetze oder drahtlose lokale Netzwerke auf die Daten anderer stationärer oder mobiler Computer oder auf das Internet zuzugreifen.
Ländliche Leerstände
Während weltweit die Städte im Wachsen begriffen sind, haben ländliche Regionen mehr und mehr mit Leerständen zu kämpfen. Durch den Strukturwandel der Landwirtschaft verlieren (ursprünglich) landwirtschaftlich genutzte Gebäude zunehmend an Funktion. Die Zahl der brachliegenden Ställe, Stadel und Scheunen wird allein in den Voralpen auf einige Zehntausend geschätzt.
Vermengung von geladenem und nicht offenem Wettbewerb
Einen geladenen Wettbewerb zusätzlich noch als „nicht öffentlichen“ Wettbewerb zu veröffentlichen, führt zur Nichtigkeit des Wettbewerbsverfahrens.
Wohnen mit Design – Polka
Es gibt in der Theorie viele Zugänge zum Themenkreis Design: Aber alle – und seien sie noch so unterschiedlich – beinhalten auch eine ästhetische Komponente des Designs. Und wenn man den Begriff „Ästhetik“ als die Lehre vom Erscheinen der Dinge erklärt (und das ist eigentlich heute so üblich), dann befindet man sich sogleich in der Welt von POLKA. Die Dinge erscheinen, haben einen ihnen eigenen Glanz und eine Ausstrahlung. Sie wirken durch und auf die Sinne der Menschen.
Wahl der Leuchtmittel in der Fassadenbeleuchtung
LED oder traditionelle Leuchtmittel? Den hohen Erwartungen der Bauherren an eine vermeintlich wartungsfreie LED-Lichtanlage stehen eine Reihe von Fakten gegenüber, die in jedem Projekt genau zu untersuchen und abzuwägen sind. Jedes Projekt ist im Detail zu planen und erfordert eine individuelle Lösung, aus der sich die geeigneten Mittel zur Umsetzung ableiten lassen.
BIM: Der Architekt als Building Information Manager
Alter Wein in neuen Schläuchen oder Basis für eine rationellere, disziplinübergreifende Projektbearbeitung? Building Information Modeling (BIM) ist in aller Munde, spielt aber in der Praxis vieler Planungsbüros noch kaum eine Rolle. Wofür steht BIM, wie weit ist diese Technologie heute und was ändert sich für Planer?
Zulieferer oder Subunternehmer?
Ist ein Unternehmer, der ein technisches Gerät zuliefert und auch auf der Baustelle montiert, ein bloßer Zulieferer oder bereits Subunternehmer?
Robotic architecture?!
In der Diskussion um die aktuelle Forschung in der Architektur trifft man immer häufiger auf den Begriff „Robotic Architecture“. So auch zuletzt in einem von der TU Graz angekündigten Symposium, bei dem Automatisierungsexperten der Industrie und Architekten aufeinandertrafen.
Paper Crease oder der gefaltete Raum – Tobias Eglauer
Tobias Eglauer ist in Eichstätt in Bayern geboren, und war schon früh von Architektur fasziniert. Dies äußerte sich mit zehn Jahren in vielen Zeichnungen und ‚Plänen’ und etwas später in dem Wunsch Architekt zu werden. Nach seinem Schulabschluss begann er zunächst in Karlsruhe Architektur zu studieren.
Die Raummacherin – Nin Prantner
„Mein Vater war ‚bausüchtig‘, er hat überall, wo er konnte und sobald Geld da war, Räume gebaut, verändert, weggerissen, neu dazu gestaltet. Zum Schluss waren es statt der ursprünglich kleinen Mühle, in der wir angefangen haben, mehrere Häuser, in denen wir ständig um- und herumgezogen sind. Es war immer eine Unmenge von Baumaterial vorhanden, und ich hab gesehen, wie Räume entstehen.“Und so war sie dann eigentlich vom Architekturstudium enttäuscht, ihr Bild vom Architekten war das einer Bautätigkeit und nicht nur der Theorie. Sie wollte Räume vor Ort entwickeln, nicht nur vorzeichnen und dann von jemand anderen bauen lassen.
„Caravans are cool again!“ – Mehrzeller
Caravans are cool again! Dieses Statement prangt verwegen auf der Website des Projektes „Mehrzeller“. In allen IndividualistInnen unter uns schreit sogleich ein lautes „Nein“ auf. Die Ursprungsidee der Wohnwagen hingegen rührt gerade von individuellen Unabhängigkeitswünschen, beispielsweise nach zeitlicher Ortsungebundenheit, her.Die sommerlichen Bilder auf den überfüllten Reisetransitrouten mit all den gleich anmutenden Wohnwagen wiederum sprechen eine andere Sprache hinsichtlich Individualität und Gestaltungsvielfalt. Der Thematik der guten alten „Caravans“ scheint von jeher eine gewisse Widersprüchlichkeit innezuwohnen.








