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Architektur Fachmagazin Ausgabe 02/2024
Was macht gute Fassaden aus? Die Frage nach der Qualität von Fassaden scheint in der Architekturwelt keine eindeutige Antwort zu finden. Gegensätze wie High-Tech versus Low-Tech oder formaler Aufwand im Kontrast zu schlichtem Design prägen die Diskussion. Dazwischen existiert eine breite Grauzone, vertieft durch vielfältige Materialien, Ideologien und wirtschaftliche Überlegungen, die jeweils in den Kontext der Standorte mit ihren individuellen architektonischen, klimatischen, historischen und gesellschaftlichen Hintergründen eingebettet sind.
Ein Haus mit Weitblick
Bei der Gestaltung eines Privathauses im Süden Wiens setzt der Architekt auf regionalen Naturstein. St. Margarethener Kalksandstein prägt als vielseitiger Werkstoff das gesamte Projekt – als Fassadenbekleidung, Bodenbelag und bei der Innenraumgestaltung.
Aus dem Vollen schöpfen
Naturstein ist mehr als nur eine Zierde am Bau. Wie kein anderer Baustoff vereint er optische und technische Vorzüge gleichermaßen. Die hohe Wertschätzung von Naturstein zeigt nicht zuletzt ein Blick auf Kollektionen der Keramikindustrie. Kein Hersteller, der nicht mindestens ein Natursteinimitat im Sortiment führt, und doch bevorzugen immer mehr Bauherren statt des schönen Scheins die Authentizität des Originals.
Eine enorme Herausforderung
Brian Cody lehrt Energy Design an der Technischen Universität Graz. Warum seiner Meinung nach der Entwurfsparameter Energieeffizienz die Kreativität der Architekten fördern kann, Low-Tech als Dogma in der Architektur kontraproduktiv ist und welche gesellschaftliche Herausforderung eine klimaneutrale Stadt bedeutet, erläuterte er uns im Interview.
In varietate concordia
In varietate concordia - "in Vielfalt geeint", so lautet nicht nur das Europamotto, sondern auch das Leitmotiv eines der aktuell ambitioniertesten Gastronomieprojekte Prags. Realisiert wurde das gut 800 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Projekt von der gastronomieerprobten Kro-Familie in Kooperation mit dem hiesigen Architekten-Duo NEUHÄUSL HUNAL. „Alma“ vereint nicht nur einen historischen Gebäudetrakt samt Gewölbe, einen Betonneubau sowie eine Druckerei aus der Zeit der Ersten Republik unter einem Dach, auch in konzeptueller Hinsicht präsentieren sich die Räumlichkeiten des ehemaligen Kinos Alma im Zentrum der tschechischen Hauptstadt vielgestaltig.
Sanierung und Erweiterung
Das in Langenlois in Niederösterreich gelegene Barockschloss Haindorf, das sich im Eigentum der Bauinnung NÖ befindet, wurde saniert und um einen Baukörper erweitert.
CO2-Bilanz optimiert
Das Aluminiumsystemhaus WICONA – Teil der weltweit agierenden Hydro Gruppe – treibt die Dekarbonisierung des Produktsortiments weiter konsequent voran und hat einen neuen Meilenstein für Hydro CIRCAL 75R erreicht. Die nachhaltige Aluminiumlegierung Hydro CIRCAL 75R wurde bereits 2019 im Markt eingeführt und besteht zu mindestens 75 % aus recyceltem End-of-Life-Material bzw. Aluminiumschrott.
Wiederbelebtes Stadtquartier
Im Jahr 2015 wurde ein Konzept für ein neues Büroquartier am Standort des lange Zeit leerstehenden Bonn Center gesucht, das sich am Schnittpunkt der viel befahrenen Bundesstraße und dem breiten Eisenbahn-Gleiskörper am Bundeskanzlerplatz in Bonn befindet. JSWD erhielt gemeinsam mit Art-Invest Real Estate den Zuschlag für das Projekt.
Sturmsicher und stilvoll
Mit Vento entwickelte der führende Schweizer Sonnenschutzspezialist Griesser einen Schiebeladen, der sich speziell für windexponierte Einbausituationen wie Loggien, Balkone und Pergolen eignet.
Erhalt und Wiedergeburt
Ombú ist das Ergebnis einer innovativen Partnerschaft zwischen dem Architekturbüro Foster + Partners und dem Unternehmen ACCIONA, einem der führenden Anbieter erneuerbarer Energien. Das ambitionierte Projekt zielte darauf ab, das historische Industriegebäude aus dem Jahr 1905 in eine moderne Büro- und Arbeitsumgebung zu verwandeln, die nicht nur den höchsten Standards für Nachhaltigkeit entspricht, sondern auch einen positiven sozialen Beitrag leistet.
Modernes und funktionales Schulgebäude
Im neugebauten Schulzentrum Grundäckergasse in Wien, Österreich, werden derzeit 13 Klassen von Vor- bis Mittelschule geführt, die alle ganztägig unterrichtet werden. Ziel war es, ein modernes und funktionales Schulgebäude zu errichten, das auf die Bedürfnisse der Kinder eingeht und ihnen wie den Lehrenden optimale Unterrichtsbedingen bietet.
(Un-)durchschaubar
Wie baut man einen gemeinschaftlichen Treffpunkt um, ohne ihm seine charakteristischen Eigenschaften zu nehmen? Dieser Frage stellte sich das Londoner [Y/N] Studio im Nordosten der britischen Hauptstadt bei der Revitalisierung eines Bestandsgebäudes. Unter dem Titel Bradbury Works sanierten die Architekten den Komplex am Gillet Square, erweiterten ihn um eine Aufstockung mit auffälliger Aluminium- und Polycarbonat-Fassade und schufen zugleich dringend benötigte Einzelhandels- und Büroflächen.








