Kategorie: Projekte
Verbündete Visionäre
Den Wald in die TEAM 7 WELT bringen – so die kurz gefasste Vorgabe des Bauherren an den mit dem Neubau betrauten Architekten Andreas Matulik. Die direkte Verbindung zur Natur und zum Wald darf im neuen Headquarter des Herstellers von Öko-Möbeln entsprechend Ausdruck finden.
Gedrucktes Korallenriff
In einem wegweisenden Projekt vor der Küste Ecuadors haben rrreefs, eine Organisation aus der Schweiz, und Melitta, bekannt für ihre nachhaltigen Initiativen, gemeinsam mit Conservación Marina Ecuador (CONMAR) eine bemerkenswerte Partnerschaft geschmiedet. Ihr Ziel: die Regeneration zerstörter Korallenriffe mithilfe modernster 3D-Drucktechnologie.
Blended-Use Vorbild
Im Herzen der Houthavens von Amsterdam, einem aufstrebenden Industriegebiet umgeben von neuen Büros und Wohngebäuden, steht DB55 – ein ehemaliges Holzlagerhaus, das von dem kreativen Studio D/DOCK in ein innovatives und multifunktionales Zentrum verwandelt wurde. Das Projekt verkörpert die Prinzipien der gemischten Nutzung, Kreislaufwirtschaft, biophiler Gestaltung und benutzerzentrierten Architektur.
Versteinerte Hülle, hölzerner Kern
Nachhaltig, zirkulär und zukunftsorientiert – Powerhouse Company realisierte auf dem Campus der Universität Tilburg laut eigenen Angaben den ersten Bildungsbau Europas, der komplett in Massivholz ausgeführt ist. Das Marga Klompé-Gebäude bietet mit einem Auditorium, 13 Hörsälen und weiteren Lehrräumen Platz für 1.000 Studierende. Dabei ist der Neubau fast komplett energieneutral und soll mit seiner ressourcenschonenden Bauweise zum richtungsweisenden Leuchtturmprojekt auf dem Universitätsgelände werden.
Leer(n)raum
Das Duo Alberto Bottero und Simona Della Rocca vom Turiner BDR bureau hat in Macerata eine neue Vorschule geplant, die auf typologischen Merkmalen und einfachen Konstruktionslösungen basiert. Der Holzbau besteht aus einer Reihe eigenständiger Volumen, die ein großzügiges Satteldach eint. Die interne Verflechtung und die Beziehung zwischen Innen- und Außenraum sollen den Kindern ein offenes Lernumfeld und zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Entdeckungen bieten.
Nachhaltig geformt
Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit – dafür steht das italienische Familienunternehmen Bonfiglioli. In Calderara de Reno bei Bologna realisierte das Büro Peter Pichler Architecture den neuen Bonfiglioli Hauptsitz: Das Gebäude fällt nicht nur durch seine intelligent geformte Geometrie und plissierte Aluminiumgewebe-Fassaden auf, sondern entspricht auch der nachhaltigen Firmenphilosophie.
Dynamisches Ensemble
Der Standort bestimmt die Perspektive und damit das Erscheinungsbild: Die beiden Baukörper der Wohnhausanlage mit dem pittoresken Namen „Pünktchen und Anton“ in Wien-Donaustadt bieten ein abwechslungsreiches optisches Erlebnis. Je nachdem, wo man steht, erscheinen die beiden bogenförmigen, auf einem Sockel sitzenden Bauteile entweder als schlanke, stehende oder als flache, liegende Baukörper. Und auch sonst bietet das Gebäudeensemble spannende, alles andere als monotone Architektur. Da gibt es geschwungene Bauteile ebenso wie rechte und stumpfe Winkel, Vorsprünge und zurückversetzte Fronten, Fassadenöffnungen in unterschiedlichen Formaten.
Raum für kreative Köpfe
Mit dem InnoDom Cologne hat das Team von kadawittfeldarchitektur ein Gebäude geschaffen, das nicht nur durch seine funktionale und ästhetische Gestaltung überzeugt, sondern auch als Katalysator für Innovation und Zusammenarbeit dient. Die partizipativ entwickelte Arbeitslandschaft bietet eine Umgebung, die den kreativen Austausch fördert und gleichzeitig den hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gerecht wird.
Topografie der Werte
Pichler & Traupmann Architekten haben mit dem Aist Business Center ein anspruchsvolles neues Kompetenzzentrum für eine Raiffeisenregionalbank geschaffen, dass die Prinzipien von Natur und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt. Unter dem Leitmotiv „Schwingungen der Natur“ manifestiert sich eine Architektur, die tief in der Geschichte und den Werten des Unternehmens verwurzelt ist.
Ein Dorf für Kinder
Finden statt erfinden – Bernardo Bader und sein Team versuchen stets offen und unvoreingenommen an neue Aufgaben heranzugehen. Im Mittelpunkt stehen bei allen Überlegungen zuerst der Ort und die späteren Nutzergruppen: „Wir greifen auf, was schon da ist, und fügen dem etwas möglichst Stimmiges hinzu.“ Dieses Konzept gilt auch für das Kinderhaus im Park in Egg, einer Bregenzerwälder Marktgemeinde mit nicht einmal 4.000 Einwohner:innen.
Offen für neue Arbeitswelten
Einem Unternehmen, das jährlich rund 20.000 Tonnen an flüssigen und schlammartigen Abfällen behandelt und den größten Teil davon als sauberes Wasser zurück in die Umwelt leitet, dem wird der Ökologiegedanke nicht fremd sein. So wie dem Entsorger und Brennstoffhändler Ekos aus Südtirol, der sich entschloss, seine Geschäftsbereiche an einem Ort zu versammeln und dafür einen neuen Firmensitz in Massivholzbauweise zu errichten.
Verjüngungskur mit Weitblick
Das Architekturbüro Moser und Hager hat erneut seine Expertise in der Revitalisierung von Bestandsobjekten bewiesen. Ihr jüngstes Projekt, das Haus im Hausruck, vereint gekonnt alte Substanz mit moderner Architektur und gehobenen Ansprüchen an Wohnkomfort. Das Haus, das in den 1950er- und 1980er-Jahren erbaut wurde, ist ein Sinnbild für viele ältere Gebäude, die eine dringende Modernisierung benötigen, um den aktuellen Lebensstilen, dem demografischen Wandel und energieeffizienten Standards gerecht zu werden.








