Aktuelle Beiträge
Architektonisches Juwel des Rondokubismus erstrahlt in neuem Glanz
Die Villa Čerych in Česká Skalice, ein architektonisches Juwel aus der Moderne der Zwischenkriegszeit, tritt in eine neue Etappe ihrer Geschichte ein: Nach Jahren des Verfalls wurde die Villa einer sorgfältigen Sanierung unterzogen, initiiert von der neuen Besitzerin Eliška Kaplicky Fuchsová, und im Oktober 2025 als Kaplicky Creative Centre eröffnet. An der Instandsetzung war auch die tschechische Marke RAKO maßgeblich beteiligt, die sowohl moderne Keramikfliesen als auch authentische Repliken der ursprünglichen Mosaikteile, die sogenannten Piskoty, lieferte. Die elegante Sanitärausstattung, in der sich die Badezimmer heute präsentieren, stammt von der Marke RAVAK. Die Zusammenarbeit der zwei tschechischen Marken RAKO und RAVAK symbolisiert hier eine neue Ära des Hauses als gelungene Verbindung von tschechischem Design, hoher Qualität und dem Respekt vor der Historie des Ortes.
Architektur Fachmagazin Ausgabe 06/2025
Oberflächlich – ein Wort, das meist abwertend klingt. Es weckt Assoziationen von Leere, von einem Mangel an Tiefe, von etwas, das man leicht übersehen oder gar ignorieren könnte. In unserer gebauten Umwelt sind Oberflächen leider oft genau das: eine bloße Haut, die die vermeintlich wichtigeren Strukturen umhüllt und verbirgt. Doch sie können viel mehr sein – Sie sind sinnlich, intelligent, erzählerisch. Sie geben Räumen Charakter, erzeugen Haptik, Lichtspiel und Atmosphäre. Sie sind Träger von Erinnerung, Ausdruck von Kultur, Spiegel unserer menschlichen, technologischen und ökologischen Ansprüche.
Dunkle Hülle warmer Kern
Wer in Gars am Kamp wohnt, hat die Burg stets im Blick. Für die Familie, die auf einem verwilderten Hanggrundstück oberhalb der Ortschaft ihr Zuhause errichtet hat, wurde die mittelalterliche Festung zum Leitmotiv des Entwurfs. Denn das Massivholzhaus von Backraum Architektur ist nicht nur ein privates Refugium, sondern auch eine Loge für die Freiluftopern der Burg. Von der Terrasse, dem Wohnraum oder sogar vom Atelier der Kinder aus öffnen sich die Sichtachsen direkt auf die Bühne am anderen Ufer des Kamps.
Wohnbau in Holz-Hybrid Bauweise
Mit dem LeopoldQuartier entsteht im 2. Wiener Gemeindebezirk Europas erstes großmaßstäbliches Stadtquartier in Holz-Hybrid-Bauweise. Geplant vom Grazer Büro Gangoly & Kristiner Architekten, gilt es als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung. Mit rund 6.600 m³ verbautem Holz – davon 3.800 m³ allein in den Wohnbauten mit 253 Apartments – entsteht so Österreichs größtes Holz-Beton-Hybridquartier.
Altes Mauerwerk, neuer Geist
Im Grazer Einzugsgebiet, dem heutigen Rosenhain, wurde im 17. Jhdt. ein stattliches barockes Gebäude errichtet, das eine wechselhafte Geschichte bis hin zur Ruine in der Neuzeit erlebte. Unter Denkmalschutz gestellt wurde es als Jesuitenrefektorium am Rosenhain der Universität Graz zugeordnet, und nach vielen Überlegungen entschloss man sich, das Baujuwel von Leb-Idris architektur aus seinem Dornröschenschlaf erwecken zu lassen. Als wichtiger Begleiter für das Projekt war dabei die Cooperative Leichtbeton eingebunden.
Weiße Vulkanlandschaft
Mit einem ersten Flagship-Store in Barcelona betritt das spanische Modelabel ALOHAS die Bühne des stationären Handels – und setzt dabei auf eine architektonische Inszenierung, die über reines Retail-Design hinausgeht. Clap Studio aus Valencia entwickelte auf rund 100 Quadratmetern ein Konzept, das die Identität der Marke in eine räumliche Erfahrung übersetzt.
Rückzugsort
In Brixen, hat das Atelier bergmeisterwolf einen ehemaligen Hühnerstall zu einem intimen Rückzugsort transformiert. Das Projekt mit dem Titel „In der Mauer“ versteht sich als Weiterbauen, als sensibler Eingriff in den Bestand, der Umbau, Ergänzung und Umnutzung miteinander verbindet.
Sichere Terrassen- und Fassadenentwässerung
Moderne Architektur verlangt nicht nur stilvolle Gestaltung, sondern auch höchste Funktionalität – besonders wenn es um den Schutz vor Feuchtigkeit geht. Mit der neuen ACO Profiline 2.0 bringt ACO eine weiterentwickelte Lösung auf den Markt, die Architekt*innen, Planer*innen und Verarbeiter*innen bei der sicheren Entwässerung von Dächern, Fassaden, Balkonen und Terrassen besser unterstützt.
Bauen in über 2.000 Metern Höhe
In 2.315 m Höhe, ausschließlich per Gondel erreichbar, bietet das Berghotel Rudolfshütte am Ufer des Weißsees seinen Gästen ein außergewöhnliches Urlaubserlebnis. Die steigende Nachfrage erforderte einen architektonisch geschickt in die Landschaft integrierten Erweiterungsbau, der ästhetisch ansprechend dem Gestaltungskonzept des Hauptgebäudes Rechnung trägt und sich mit diesem gefällig in die angrenzende Bergwelt einfügt.
Gegen das Vergessen
Mitten in Lyon, unweit des Bahnhofs Perrache – Ausgangspunkt zahlreicher Deportationszüge während der NS-Zeit wurde im Frühjahr das Shoah-Mahnmal „The Rails of Memory“ eröffnet. Das von Quentin Blaising und Alicia Borchardt entworfene Projekt ist das Ergebnis von zwanzig Jahren Engagement der „Association pour l’édification d’un Mémorial de la Shoah à Lyon“, unterstützt von ehemaligen Deportierten und Überlebenden von Auschwitz.
Zwischen Schatten und Patina
Das Museum Bezau in Vorarlberg steht exemplarisch für den sensiblen Umgang mit Material, Oberfläche und Licht in der Architektur. Der Umbau und die Erweiterung durch Innauer Matt Architekten demonstrieren, wie Tradition und Moderne, handwerkliche Qualität und sinnliche Erfahrung ein kohärentes Zusammenspiel bilden – bis ins Detail und in jedem Bauteil spürbar.
Fußbodenheizungssystem für den Trockenbau
Niedrige Aufbauhöhe und schneller Baufortschritt – das Trockenbausystem Uponor Siccus 16 revolutioniert Modernisierungsprojekte ohne Bauverzögerung. Das System bietet eine komplette Fußbodenheizung mit niedriger Aufbauhöhe, einer minimalen Anzahl von Komponenten und kann auf verschiedenen vorhandenen Untergründen realisiert werden.








