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Welche Bodenbeläge sind nachhaltig und modern?
Die Wahl des richtigen Bodenbelags beeinflusst nicht nur die Atmosphäre und das Raumgefühl, sondern wirkt sich auch unmittelbar auf den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes aus, was bei heutigen Bauprojekten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wer 2026 ein Bauprojekt plant oder eine Renovierung ansteht, kommt an der Frage nach umweltverträglichen Materialien kaum vorbei.
Sonderheft PEOPLE #8
Was passiert, wenn man Architekt:innen lange genug zuhört? Man erfährt erstaunlich viel – über Verantwortung, über Räume, über Kreisläufe, über Schönheit und manchmal auch über die kleinen Katastrophen des Alltags. Vor allem aber begegnet man Persönlichkeiten. Nicht Renderings, nicht Grundrissen, sondern echten Menschen mit Haltungen, Zweifeln, Ideen und Momenten, die einen zum Nachdenken bringen. Für die achte Ausgabe unserer PEOPLE Reihe haben wir uns wieder genau auf diese Begegnungen eingelassen.
Ideen für funktionale und ästhetische Essbereiche
Der Essbereich ist weit mehr als nur ein Ort, an dem die Familie ihre täglichen Mahlzeiten einnimmt, denn er erfüllt im Alltag zahlreiche weitere Funktionen. Hier treffen Familienmitglieder aufeinander, Freunde verbringen gesellige Abende und Kinder erledigen Hausaufgaben. Genau deshalb verdient dieser Raum bei der Gestaltung besondere Aufmerksamkeit, da er so viele unterschiedliche Funktionen erfüllt und als zentraler Treffpunkt im zuhause dient.
Eine tragfähige Verbindung
Schneller, leichter und ökologischer bauen – eine neuartige Holz-Stein-Verbunddecke löst mehrere Herausforderungen der Baubranche. Beim Stone Demonstrator in London erlebte das neuartige System seine große Premiere. Es steht für eine deutliche Reduktion grauer Emissionen, für eine serielle, trockene und kreislauffähige Bauweise und für eine neue architektonische Ausdrucksform des nachhaltigen Bauens. Für das System haben die beteiligten Partner – das Bamberger Natursteinwerk gemeinsam mit der Friedrich Verbundsysteme GmbH aus Helmbrechts – ein Patent angemeldet. Bamberger-Geschäftsführer Hermann Graser erläutert es.
Campus Steinzentrum Wunsiedel
Weg vom Dekormaterial, hin zum konstruktiven Baustoff: Ein Architekturwettbewerb an der Technischen Universität Dortmund bot Studenten die Gelegenheit, sich mit den Vorteilen des Bauens mit Naturstein zu befassen. Das Projekt ist ein Plädoyer für Nachhaltigkeit und Regionalität.
Traumhaus für Architekt:innen
Das Gespür für das Potenzial eines Gebäudes ist für Architekten zentral. In einem sanierungsbedürftigen Wohnhaus von 1976 erkannte ein Architekt:innenpaar das Haus ihrer Träume – und verwandelte es in ein modernes Familiendomizil mit ca. 320 Quadratmetern.
Warmwasser nach Bedarf und ohne Kompromisse
Die neue Wohnungsstation Combi Port E-Hybrid (HIU) ist die nächste Generation der Trinkwasserhygienelösung für den Niedertemperaturbetrieb. Sie macht eine Warmwasserzirkulationsleitung überflüssig und kombiniert hohe Hygiene mit verbessertem Nutzerkomfort.
Zeit, Außenräume neu zu inszenieren
Mit den ersten milden Tagen verändert sich nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Art, wie Räume genutzt werden. Plätze sind belebter, Terrassen öffnen, und Außenbereiche werden erneut zu Orten des Austauschs. Auch Büro- und Verwaltungsgebäude entdecken ihre Außenflächen neu: Dachterrassen, Innenhöfe oder Vorzonen werden zu informellen Meetingpoints, Rückzugsorten oder kreativen Arbeitsbereichen im Freien - nicht als saisonales Add-on, sondern als integralen Bestandteil moderner Arbeitswelten.
Neue Wege über alten Gleisen
Mit „Francis“ ist am Franz-Josefs-Bahnhof im 9. Wiener Gemeindebezirk ein markantes Beispiel urbaner Architekturtransformation entstanden. Delugan Meissl Associated Architects (DMAA) und Josef Weichenberger Architects (JWA) haben den Kopfbahnhof samt Büroaufbau aus dem Bestand heraus neu definiert – und damit gezeigt, dass Weiterbauen eine echte Alternative zum Abriss sein kann. Das Projekt bildet heute das transparente, offene Zentrum des neuen Althan Quartiers und demonstriert, wie viel Potenzial in der Revitalisierung großer Gebäudestrukturen steckt.
Innovation im leistbaren Wohnraum
Leistbares Wohnen und gleichzeitiger Wohnkomfort: Die Bauteilaktivierung gewinnt an Beliebtheit, wie zahlreiche aktuelle Bauvorhaben und ein jüngst abgeschlossenes Forschungsprojekt zeigen. Wien erweist sich als Vorreiter für leistbaren Wohnraum mit klugen Energiekonzepten, auch gemeinnützige Bauträger und die Stadt Wien setzten vermehrt auf Bauteilaktivierung zum Heizen und Kühlen der Wohnungen.
Kreislaufwirtschaft trifft innovative Wendefenster-Lösung
Im Rahmen der Gesamtsanierung der Schule für Gestaltung in Bern wird derzeit auch die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes erneuert. Errichtet zwischen 1968 und 1971, zählt die Schule zu den bedeutendsten Berufsfachschulen im Kanton Bern und bietet gestalterisch-künstlerische sowie gestalterisch-handwerkliche Ausbildungen.
Architektur, die bleibt
Interview: Much Untertrifaller ist ein Mann der ersten Stunde. Seit den 1980er Jahren prägt er die europäische Architekturlandschaft – von wegweisenden Schulbauten in Vorarlberg und Frankreich über das Bregenzer Festspielhaus bis hin zu aktuellen Großprojekten. 100-Stunden-Wochen waren für ihn als junger Architekt keine Seltenheit, sieben Tage die Woche zu arbeiten ist für ihn bis heute normal – nicht aus Zwang, sondern aus Begeisterung für das Entwerfen. Untertrifaller denkt konsequent im Raum. Während andere schöne Pläne zeichnen, fragt er: „Wie steht es dann da? Was kann das? Für wen ist es?“








