Aktuelle Beiträge
Verantwortung übernehmen
Christine Sohar ist Senior Associate beim niederländischen Architekturbüro MVRDV. Gegründet 1993 von Winy Maas, Jacob van Rijs und Nathalie de Vries, prägt das in Rotterdam ansässige Büro mit weiteren Standorten in Berlin, Paris, Shanghai und New York sowie rund 300 Mitarbeitenden seit drei Jahrzehnten die Diskussion über urbane Lebensräume. Die aus Graz stammende Architektin, die nach ihrem Studium an der TU Graz und der TU Delft zunächst bei Ole Scheeren in China arbeitete und 2016 zu MVRDV kam, ist seit 2025 Senior Associate. Im Interview spricht sie über die DNA-Elemente, die die Architektursprache des Büros definieren, über den Dialog mit Bauherren zwischen Vision und Kompromiss – und über die Rolle digitaler Werkzeuge im kreativen Prozess.
Schnell realisiert – nachhaltig und kindgerecht
Aufgrund steigender Schülerzahlen benötigte die Stadt Nantes schnell ein neues Grundschulgebäude. Beim Bau der Ecole Alice Milliat setzte die Kommune auf vorgefertigte Holzbauweise und biobasierte sowie recycelte Baustoffe. Einen hohen Stellenwert nahm der Sonnenschutz ein, umgesetzt mit Warema Raffstoren.
Vorfertigung trifft Anschlusskompetenz
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile Ges.m.b.H den Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen: Das Unternehmen erweitert seine Fachkompetenz im Bereich Dämmen und Tragen um intelligente Anschlusslösungen für eine moderne Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad, wie das serielle, modulare und elementierte Bauen. Mit wegweisenden Produktneuheiten sowie kunden- und objektspezifischen Lösungen setzt Schöck damit neue Maßstäbe im Bauwesen.
Licht, das Produkte lebendig macht
EDEKA zählt zu den bedeutendsten Lebensmittelhändlern Deutschlands. Für die Standorte in Regensburg und Gaimersheim entwickelt Molto Luce nun ein umfassendes Retail-Lichtkonzept: Die Projekte verdeutlichen, wie präzise sich die spezifischen Anforderungen des Lebensmittelhandels durch einen gezielten Einsatz der passenden Leuchten, Spezial-Lichtfarben und Akzentuierungen einzelner Zonen im Geschäft erfüllen lassen. Professionelle Lichtplanung führt zu individuellen Konzepten, die sowohl funktional als auch langfristig wirtschaftlich überzeugen.
Kontaktabstand
Ein ehemaliges Sanitärgebäude aus den 1820er-Jahren wurde in ein zeitgenössisches Künstleratelier verwandelt – jedoch nicht durch Transformation, sondern durch bewusste Zurückhaltung. Das Butler Gallery Garden Studio in Kilkenny, Irland zeigt eindrucksvoll, wie Alt und Neu koexistieren können, wenn die Architektur lernt, sich zurückzunehmen.
Wohnen im Holzbau
Am Rande des Dorfzentrums der Gemeinde Holzgau im Lechtal wurden von der Alpenländischen Gemeinnützigen Wohnbau GmbH zwei Wohnhäuser in Holzbauweise errichtet: Basierend auf der Planung der Arbeitsgemeinschaft DIN A4 Architektur und Architekturstube Lechtal beherbergen zwei kompakte dreigeschossige Baukörper fünf Mietwohnungen, sieben Wohnungen für betreutes Wohnen sowie vier Startwohnungen für junge Menschen.
Weiche Formen, Komfort und Stil
Mit den richtigen Farben, Materialien, Formen und Lichtquellen lässt sich selbst ein nüchternes Büro in eine inspirierende Umgebung verwandeln. Schon kleine Details durchbrechen sterile Grau- und Weißtöne und verleihen dem Büro Behaglichkeit.
Modularität, die Räume schafft
Mit CUBUS präsentiert NUSSER Stadtmöbel ein modulares Gestaltungssystem, das den urbanen Außenraum neu denkt. Die Serie verbindet Sitz- und Liegeflächen sowie Pflanzgefäße zu einem flexiblen Baukasten, der sich präzise an die Anforderungen moderner Stadt- und Freiraumgestaltung anpassen lässt.
Revitalisierung ohne Stillstand
Die Bestandsfenster eines elfgeschossigen Bürogebäudes in Frankfurt aus den 1960er-Jahren wiesen zahlreiche Schäden auf – dies verursachte Energieverluste, minderte den Schallschutz und sorgte für punktuelle Einregnungen. Da auch ein wirksamer Sonnenschutz fehlte, überhitzten zudem die Innenräume im Sommer. Statt eines kompletten Fassadentauschs mit rund acht Monaten zusätzlicher Bauzeit sowie Mietausfällen und Ausweichanmietungen fiel die Entscheidung auf eine selektive Revitalisierung der Fenster, die den laufenden Betrieb weitgehend unbeeinträchtigt lässt.
Zeitschichten
Manche Gebäude erzählen Geschichte – andere machen Zeit sichtbar. Mit dem Brewery Yard im Central Park von Sydney gelingt Tzannes eine seltene Synthese aus industriellem Erbe, zeitgenössischer Architektur und nachhaltiger Energieinfrastruktur. Wo einst Bier gebraut wurde, entsteht heute ein urbanes Kraftwerk – räumlich, kulturell und ökologisch. Der Umbau zeigt, wie Alt und Neu nicht konkurrieren, sondern sich als lesbare Schichtung von Zeit gegenseitig verstärken.
Vom Campus ins Büro
Der Berufseinstieg in die Architektur ist ein Sprung ins kalte Wasser: echte Fristen, echte Verantwortung, echte Budgets. Das Graphisoft Young Professional Program (YPP) sorgt dafür, dass Ihre Software Sie sicher über Wasser hält.
Schwarze Bühne, roter Ziegel
In der Linzer Tabakfabrik haben die Haubenköche Sebastian Rossbach und Marco Barth ihre Pizzeria 22k eröffnet. Der Name spielt augenzwinkernd auf die Ablösesumme des Lokals an und setzt damit schon vor dem ersten Gang einen Ton zwischen Ironie und Präzision. Für das Interior zeichnet destilat verantwortlich – und die Entwurfsentscheidung ist so klar wie konsequent: Aus einem nur 50 m² großen Raum wird eine pointierte, fast bühnenhafte Kulisse für eine lässige kulinarische Spielwiese.








