Aktuelle Beiträge
Zu neuem Leben erweckt
Was tun mit einem schwerfälligen Verwaltungsbau aus den 1970er-Jahren, dessen architektonische Qualitäten diskutierbar sind? In Uppsala stand genau diese Frage im Raum, als die schwedische Lebensmittelbehörde ihre ehemaligen Büros im Hugin-Komplex aufgab. Das Gebäude galt als nicht sanierungsfähig: zu geringe Deckenhöhen, zu kleine Fenster, schlechte Dämmung, kein Bezug zur Straße. Die Empfehlung lautete Abriss. Doch das Projekt Lumi beweist, dass auch vermeintlich unbrauchbare Gebäude das Zeug zur Transformation haben – und zu einem architektonischen Beitrag zur Klimawende werden können.
Zirkuläres Bauen als Zukunftsperspektive
In Offenbach am Main wird derzeit eine der prägnantesten Architekturikonen der 1990er-Jahre umfassend modernisiert: das Omega Haus im Stadtteil Kaiserlei. Die Sanierung des markanten Bürokomplexes, der ursprünglich von Novotny Mähner Assoziierte für die Landesbank Hessen-Thüringen geplant wurde, erfolgt unter der Prämisse von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und zirkulärem Bauen.
Naturstein neu denken
In der Diskussion um nachhaltiges Bauen wird Naturstein zunehmend neu bewertet: nicht als nostalgisches Material, sondern als relevante Alternative zu konventionellen Baumethoden mit Stahlbeton. Vor allem die gute Ökobilanz, die niedrige graue Energie und die sortenreine Trennbarkeit sprechen dafür, Naturstein stärker zu nutzen.
Natur-Bausatz
Oslotre Architekten realisierten mit HasleTre ein Bürogebäude, das den gesamten Lebenszyklus der verbauten Materialien berücksichtigt. Wie ein Baukasten wurde das Haus vollständig demontierbar und wiederverwendbar umgesetzt. Das Projekt kombiniert traditionelle Handwerkskunst mit modernen, industriellen Techniken, verzichtet weitgehend auf Stahl und weist damit den Weg in eine zirkuläre Holzbauzukunft.
Zurück in die Zukunft
Die Van-der-Nüll-Gasse 22 im 10. Wiener Bezirk ist ein Gründerzeithaus von 1885, das im Rahmen des Pilotprojekts VDN22 zur Blaupause für zirkuläres und nachhaltiges Bauen werden soll. Die Sedlak Immobilien GmbH testet gemeinsam mit der Baufirma DI Sedlak GmbH, SCALE und Digital Findet Stadt, wie sich ein sanierungsbedürftiger Altbau konsequent nach den Kriterien der EU-Taxonomie modernisieren lässt – inklusive Materialwiederverwendung, BIM-gestützter Dokumentation, digitaler Gebäuderessourcenpässe und rückbaufähiger Planung.
Lernen fürs Leben
Im Nordwesten von Valencia in einer Art Schlucht gelegen und eingebettet in einen Pinienhain wird die Natur in der Imagine Montessori School neben den jungen Nutzern zur Protagonistin. Die spanischen Gradolí & Sanz Arquitectes entwickelten das Schulhaus ganz aus natürlichen Materialien, verzichteten dabei auf überflüssige Details und Verkleidungen und machten das Gebäude so selbst zu einem Teil des pädagogischen Konzepts. Außenräume und ein Gründach fügen den Bau dezent in seine Umgebung ein und runden das naturnahe Lernerlebnis stimmig ab.
Schatten für die Stadt von morgen
Gerade bei der Entwicklung nachhaltiger Städte zeigt sich, dass die automatisierte Außenbeschattung alternativlos ist. Sie ist klar im Vorteil gegenüber Klimaanlagen, wenn es um die Nachhaltigkeit geht. Letztere verbrauchen nicht nur Energie, sondern tragen durch die warme Abluft auch direkt zur Erwärmung des urbanen Raumes bei. Zudem sind großflächige Verglasungen heute fester Bestandteil moderner Architektur und machen effektiven Sonnenschutz unverzichtbar. So auch im Munich Urban Colab, das Raum für innovative, branchenübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet.
Sozial nachhaltig & kreislaufgerecht
Um dem Aussterben des Ortskerns entgegenzuwirken, startete das Büro Schlicht Lamprecht Kern Architektur Stadtplanung im Auftrag der Gemeinde Niederwerrn ein Projekt zur Neubelebung des Zentrums. Unter dem Titel MittenIm setzte man dabei zunächst ein Ensemble aus zwei Neubauten, revitalisierten Bestandsgebäuden, Außenflächen und einem zentralen Dorfplatz um. Das neue Herzstück der unterfränkischen Gemeinde bildet mit dem zirkulären Bürgerzentrum ein Haus, das weitgehend aus recycelten Materialien besteht. Essenziell für die Umsetzung waren die Mittel der Städtebauförderung, mit der der Bund Transformationsprojekte im ländlichen Raum finanziell unterstützt.
Aufmaß-Apps: 3D-Scanner für die Hosentasche
3D-Aufmaß-Apps erfassen Räume oder Objekte schnell und für viele Einsatzbereiche hinreichend genau. Die Mess- und Fotodaten können anschließend für Machbarkeits-Studien, Präsentationen oder Angebote verwendet werden. Worauf sollte man achten?
intelligente Beschattung für zukunftsfähige Architektur
VALETTA bietet eine optimierte Planung der Beschattung von Bauvorhaben vom Entwurf bis zur Fertigstellung. Ob Neubau oder Sanierung – Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und architektonische Ästhetik müssen perfekt harmonieren. Das Produktspektrum reicht von klassischen Rollläden und Raffstores über Markisen und innovative ZIP-Beschattungen bis hin zu integrierten Insektenschutzsystemen – alle gefertigt am Standort Linz.
Tische mit Charakter
Mit wave präsentiert Einrichtungsexperte Selmer ein Tischsystem, das frische Impulse in Konferenzräume, Bürowelten und die gehobene Gastronomie bringt. Die elegante Serie überzeugt nicht nur durch ihre skulpturale Formensprache, sondern auch durch ein hohes Maß an Individualisierbarkeit.
Langes Leben fürs Gründach
Ein begrüntes Dach wird besonders im städtischen Umfeld immer beliebter – aufgebaut als Umkehrdach kann es seine Stärken voll ausspielen. Sicherheit gibt die Dämmung mit XPS, denn sie schützt die Dachabdichtung im Flachdach vor Beschädigungen. Der ÖXPS-Verband sichert die Qualität.








