Aktuelle Beiträge
Ein Office mit Start-up-DNA
Für die Wiener Hans(wo)men Group übersetzte Blaha Office die Dynamik eines Start-up-Investors in ein klar gegliedertes Raumkonzept. Auf kompakter Fläche entstand eine Arbeitswelt, die Offenheit, Rückzug und Identität selbstverständlich miteinander verbindet.
Kulinarischer Hochgenuss im Herzen von Prag
Im Prager Stadtteil Dejvice (Prag 6) ist seit Herbst 2025 ein neues gastronomisches Highlight zu finden: das Fischrestaurant Rakin. Wo jahrzehntelang eine Wäscherei und Schnellreinigung untergebracht war, entstand unter der Leitung des Architekturbüros Atelier Neuhäusl Hunal ein Ort, der internationale Fischküche und anspruchsvolles Design vereint.
Froschgrünes Wohnviertel
Wohnen wie die Froschkönige sollen die Bewohner des neuen Mannheimer Stadtquartiers Spinelli Wohnen.Park.Quartier von AllesWirdGut. Das Planerteam mit Büros in Wien und München entwarf hier auf einem ehemaligen Militärareal ein grünes Ensemble mit sieben Baukörpern. Diese ordnen sich rund um einen lebendigen Innenhof an und bilden mit ihrer individuellen Gestaltung ein charakterstarkes Wohnviertel, in dem der öffentliche Raum und die Nachbarschaft im Mittelpunkt stehen.
Orte des Austauschs und der Teilhabe
Ein Schulgebäude ist endlich weit mehr als Klassenzimmer, Gang und Turnsaal. Es ist Lernlandschaft, Lebensraum und sozialer Mikrokosmos. Das Architekturbüro Kronaus Mitterer prägt diesen Wandel heute entscheidend mit. Im Interview sprechen Christian Kronaus und Peter Mitterer darüber, wie sich pädagogische Konzepte in räumliche Strukturen übersetzen lassen – und warum der „Raum als dritter Pädagoge“ dabei keine bloße Metapher ist.
Erhalt zählt
Die Zukunft der Prager Vyšehrad-Eisenbahnbrücke zeigt exemplarisch, wie historische Städte Infrastruktur erneuern können, ohne ihr kulturelles Erbe zu opfern. Ein Streitfall zwischen Abrisslogik, Bürgerengagement und belastbarer Ingenieurskunst. Kaum ein anderer Bau im Prager Bahnnetz bündelt so viele Ebenen wie die Vyšehrad-Eisenbahnbrücke: 1901 als genietete Dreifeldkonstruktion über die Moldau errichtet, ist sie zugleich zentrale Schienenverbindung, Teil der UNESCO-Welterbestätte und ein Fixpunkt im Panorama zwischen Fluss, Stadt und Vyšehrad-Felsen. Jahrzehntelange Vernachlässigung führte jedoch dazu, dass Geschwindigkeiten reduziert, die Brücke als Engpass eingestuft und schließlich ein kompletter Abriss mit dreigleisigem Neubau auf den bestehenden Pfeilern ins Spiel gebracht wurde.
Architektur Fachmagazin Ausgabe 01/2026
Beim „Bauen im Bestand“ spricht man gerne von Sorgfalt, Geduld und Respekt vor dem Vorhandenen. Manchmal geht es aber schlicht darum, den Bestand loszuwerden – nur ein Abschnitt Gründerzeitfassade bleibt als dekoratives Feigenblatt stehen. Der Neubau wird nicht fertig und schließlich wieder rückgebaut, weil er plötzlich im Weg steht und kein tragfähiges Nutzungszenario mehr haben soll. In Wien wurde diese Geringschätzung an prominenter Adresse in der Mariahilfer Straße zur Lektion. Umso wichtiger sind Beispiele, die Alt & Neu nicht als Abfolge von Abriss und Ersatz, sondern als präzise Entwurfsarbeit verstehen.
Solide Basis
Ruhe, Klarheit und zurückhaltenden Luxus strahlt der neue Besprechungsbereich im Wiener Formdepot aus. Im Zentrum der Gestaltung steht ein nach allen Regeln der Kunst verarbeiteter, österreichischer Naturstein. Die Zen Area markiert einen zentralen Ort im Formdepot. Auf einer Fläche von rund 40 Quadratmetern laden – je nach Bedarf – ein Ess- oder Besprechungstisch, eine Theke und ein Sitzbereich zu unterschiedlichen Formen der Interaktion ein.
Wandelbarer Baustoff
Im ehemaligen Sitz der Wiener Wirtschaftskammer, einem Nachkriegsbau von Carl Appel, eröffnete 2024 das Hotel The Hoxton Vienna. Der 2020 unter Denkmalschutz gestellte Bau im 3. Wiener Gemeindebezirk steht für einen sachlichen und ressourcenschonenden Umgang mit vorhandener Substanz und gilt als Paradebeispiel, wie sich ein geschütztes Bürogebäude nachhaltig umnutzen lässt. Das Wiener Büro BWM Designers & Architects setzte auf Anpassung und Weiterverwendung der bestehenden Substanz. Wo möglich und sinnvoll, wurden Bauelemente beibehalten.
Optisch ansprechende Parkplatzschilder selbst gestalten
Wer ein Gebäude plant oder saniert, fokussiert sich meist auf Fassade und Energieeffizienz. Parkplatzschilder werden oft erst am Ende als Standardzubehör bedacht. Doch sie sind das erste Element, mit dem Besucher oder Bewohner in Kontakt treten. Ein hochwertiges Leitsystem hinterlässt einen professionellen Eindruck und sorgt für eine reibungslose Parkraumlogistik. Gerade für Immobilientypen mit heterogener Nutzerstruktur – Mehrfamilienhäuser mit mehreren Parteien, Ärztehäuser mit Patientenparkplätzen und Mitarbeiterflächen, Gewerbeobjekte mit gemischter Nutzung – ist eine klare, individuell beschriftete Parkraumbeschilderung notwendig.
Mutige Entscheidungen & individuelle Lösungen
Sabrina Mehlan, Petra Meng und Stefanie Wögrath – dieses Frauentrio steht hinter illiz architektur. Das 2008 gegründete Büro hat Standorte in Wien und Zürich und besteht inzwischen aus einem 20 bis 30-köpfigen Team. Im Gespräch geben die drei Architektinnen Einblick in ihre Herangehensweise an unterschiedliche Bauaufgaben und erläutern, wie es zu ihrem Fokus auf Bildungs-, Sport- und Kommunalbauten kam. Außerdem sprechen sie über realisierte Projekte, ihren Mut zu kontroversen Entscheidungen und die größten Unterschiede, die dem Büro beim Bauen in Österreich und der Schweiz begegnen.
Maschinelle Abdichtungslösungen für moderne Dachflächen
Die Anforderungen an moderne Bauprojekte steigen stetig – von Nachhaltigkeit und Effizienz bis hin zu Langlebigkeit und verlässlicher Planbarkeit. Genau hier setzt die innovative Maschinentechnik Triflex SAM an. Sie ermöglicht eine schnelle, präzise und ressourcenschonende Abdichtung großer Dachflächen und unterstützt Architekten, Planer und Verarbeiter dabei, höchste Qualitätsstandards sicher umzusetzen.
Serielle Stadtlandschaft
Wie viel Stadt steckt im seriellen Wohnbau – und wie viel Gemeinschaft lässt sich in einem System aus rund 1.700 Betonfertigteilen organisieren? Inmitten der Plattenbaulandschaft von Marzahn-Hellersdorf entfaltet die Lion-Feuchtwanger-Straße 61 ein präzise gerastertes Wohnensemble, das aus einem einzigen konstruktiven Prinzip hervorgeht und daraus eine erstaunlich vielschichtige urbane Welt aus Höfen, Laubengängen, Townhouses und gemeinschaftlichen Plateaus entwickelt. Die serielle Struktur wird zur architektonischen DNA eines Ortes, der weit mehr bietet als reine Verdichtung.








