Aktuelle Beiträge
Die Küche als Ganzes gedacht
Die Küche hat sich vom funktionalen Arbeitsraum zum integralen Bestandteil moderner Architektur entwickelt. Offene Grundrisse, fließende Übergänge zwischen Kochen, Essen und Wohnen stellen neue Anforderungen. Geräte sollen leistungsstark sein, intuitiv funktionieren und sich gleichzeitig so selbstverständlich in die Gestaltung integrieren.
Wetterunabhängiger Outdoor-Komfort
In der Mannheimer Innenstadt bietet die ROOF Bar auf der Dachterrasse eines Premiumhotels eine großzügige Außengastronomie in urbaner Atmosphäre. Für mehr Gästekomfort und eine verlängere Nutzungssaison erhielt der 75 m² große, L-förmig geschnittene Außenbereich ein Upgrade mit einer individuell geplanten Sonnen- und Wetterschutzlösung von Warema, die den Anforderungen der windbelasteten Dachterrasse gerecht wird.
Re-Form
Was bleibt von einem Gebäude, wenn man es nicht abreißt, sondern weiterdenkt? Bei „Trace” in London wird die alte Backsteinfassade in diesem Sinn zum Ausgangsmaterial einer neuen Gebäudehülle. Damit zeigen Bureau de Change, dass kreislauffähiges Bauen nicht nur eine Frage des Bewahrens, sondern auch des Übersetzens ist: von Bestand in Zukunft, von Abbruchmaterial in Architektur, von Erinnerung in neue Nutzung.
Hüllen für morgen
Wie kann die Gebäudehülle künftig aktiv zu Klimaschutz und Energieeffizienz beitragen? Dieser Frage widmet sich der erstmals ausgeschriebene Future Skins Award der R+T 2027. Studierende aus Architektur, Bauingenieurwesen und verwandten Fachrichtungen sind eingeladen, neue Konzepte für klimapositive Fassaden und Gebäudehüllen zu entwickeln und damit die Schnittstelle zwischen Innenraum, Architektur und Klima neu zu denken.
Klingendes Haus
Das denkmalgeschützte Hagenhaus am Ortsrand von Nendeln hatte Glück. Die historische Hofstätte fand mit der Musikakademie Liechtenstein einen idealtypischen Nutzer und mit Cukrowicz Nachbaur Architekten, die den wertvollen Bestand sehr behutsam wesensgemäß sanierten. Die Freiraumgestaltung von Vogt Landschaftsarchitekten verwebt die vier Bauten zum Ensemble.
Neue Landmarke in London
2 Finsbury Avenue ist ein aktuelles Bauprojekt im Londoner Finanzviertel, mit dem die Architekten von 3XN die Gebäudezertifizierung „BREEAM Outstanding“ und „Net Zero Carbon“ anstreben. Der Bau und der der spätere Betrieb des Gebäudes sollen durch hybride Energiesysteme, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und die präzise vorgefertigte Elementfassade einen minimierten CO2-Fußabdruck erzeugen.
Büro mit Wirkung
Mit dem North America Headquarters von HSBC in New York zeigt M Moser Associates, wie sich ein Unternehmenssitz als anpassungsfähige, ressourcenschonende und nutzerorientierte Arbeitswelt neu denken lässt. Das Projekt befindet sich in The Spiral am Hudson Yards und bündelt zuvor auf mehrere Standorte verteilte Funktionen in einer gemeinsamen Zentrale.
Ein Materiallager für die Zukunft
Wie lässt sich ein Bürogebäude bauen, das langfristig mehr Energie erzeugt, als für seinen Betrieb benötigt wird, nahezu ohne Beton auskommt und eines Tages vollständig in Materialkreisläufe zurückgeführt werden kann? Mit dem Projekt „Hortus” in Allschwil haben Herzog & de Meuron gemeinsam mit der Bauherrin Senn Resources AG eine Antwort formuliert. Der fünfgechossige Büroneubau basiert auf einer Holzrahmenkonstruktion ohne ein konventionelles Kellergeschoss, um den Einsatz von Beton zu vermeiden. Er versteht sich als Experimentierfeld für eine postfossile Architektur und beweist, dass Kreislauffähigkeit keine Einschränkung bedeutet, sondern neue architektonische Möglichkeiten eröffnet.
Die Dachlandschaft als fünfte Fassade
In der Schimmelgasse 5 wird der Dachausbau zur präzise gegliederten Architekturschicht. Großformatige Fensterkombinationen, Einzelfenster und Kniestockelemente bilden eine differenzierte Dachlandschaft, die das Erscheinungsbild ebenso prägt wie die Räume darunter. So entstehen helle Wohnbereiche mit weiten Blickbeziehungen und eine fünfte Fassade mit eigenem Rhythmus.
Dunkle Fassaden sicher realisieren
Intensive, dunkle Farbtöne prägen die zeitgenössische Architektur, stellen Fassaden jedoch vor bauphysikalische Herausforderungen. Hohe Oberflächentemperaturen durch starke Sonnenabsorption können Spannungen, Rissbildung und Materialverformungen begünstigen. Mit StoColor X-black bietet Sto eine Fassadenfarbe, die genau hier ansetzt und für mehr Sicherheit bei der Umsetzung dunkler Farbkonzepte sorgt.
Trinkwasserhygiene als Planungsaufgabe
Öffentliche und gewerbliche Sanitärräume sind hoch beanspruchte Funktionsbereiche. Für Architekten und Fachplaner geht es dabei nicht nur um robuste Ausstattung, intuitive Nutzung und Wasserersparnis. Entscheidend ist ein Sanitärkonzept, das Trinkwasserhygiene, Nutzerhygiene, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bereits in der Planung zusammenführt. Hier setzt das SCHELL Wassermanagement-System SWS mit der cloudbasierten Erweiterung SMART.SWS an.
Temporäres Zuhause
Das von hirner & riehl architekten stadtplaner bda geplante Jugendwohnhaus in Straubing reagiert auf eine Aufgabe, die über die Bereitstellung von Schlafplätzen hinausgeht: Es verbindet temporäres Wohnen für Auszubildende mit gemeinschaftlichen, pädagogisch nutzbaren Räumen und einer auf Effizienz ausgelegten Holzbauweise. Das Haus dient dem Berufsschulverband Straubing-Bogen als Unterkunft für Jugendliche, die während des Blockunterrichts nicht täglich an ihren Wohnort zurückkehren können.








