Aktuelle Beiträge
Umweltverträgliches und nachhaltiges Licht
Jedes Außenbeleuchtungsprojekt steht vor vielfältigen Anforderungen, die in einer einzigen, effizienten Lösung vereint werden müssen: Gewährleistung von Sicherheit und Schutz bei Nacht durch effektive Beleuchtung, Berücksichtigung lokaler Umweltanforderungen und nahtlose Integration in die Architektur – und gleichzeitig Schaffung eines Lichterlebnisses, das die Sinne emotional anspricht.
Perfekt für moderne Büros
Die neue se:café bar von Sedus ist die Antwort auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt, in der Orte der Begegnung eine wichtige Rolle spielen. Entwickelt vom Designer Konstantin Thomas ist diese Bar ein soziales Instrument, das Kommunikation, Begegnung und Offenheit fördert.
Licht lenken, Klima schützen
In Lindau am Bodensee entsteht mit dem Vierlinden-Quartier auf einer Gesamtfläche von 33.000 Quadratmetern ein zukunftsweisendes Stadtviertel: Das Projekt wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.
Keramik im Wandel
Keramik erlebt ein Comeback – vielseitig, experimentell, überraschend modern. Ob in großformatigen Fassaden, skulpturalen Möbeln oder als schlichte Tasse im Alltag: Immer mehr Architekt:innen und Designer:innen entdecken das Material neu. Auch in Innsbruck, wo man im kürzlich eröffneten Unbound Coffee Shop seinen Flat White aus einem schlichten cera.LAB-Cup genießen kann – weit entfernt von der provokanten Geometrie des „Ugly Cup“, aber mit derselben Haltung: Keramik als Experimentierfeld zwischen Alltag und Kunst. Mit seinem Studio cera.LAB entwickelt der Architektur-Designer und Materialforscher Jan Contala digitale Werkzeuge, die wie eine Verlängerung der Hand funktionieren.
Ein Office mit Start-up-DNA
Für die Wiener Hans(wo)men Group übersetzte Blaha Office die Dynamik eines Start-up-Investors in ein klar gegliedertes Raumkonzept. Auf kompakter Fläche entstand eine Arbeitswelt, die Offenheit, Rückzug und Identität selbstverständlich miteinander verbindet.
Kulinarischer Hochgenuss im Herzen von Prag
Im Prager Stadtteil Dejvice (Prag 6) ist seit Herbst 2025 ein neues gastronomisches Highlight zu finden: das Fischrestaurant Rakin. Wo jahrzehntelang eine Wäscherei und Schnellreinigung untergebracht war, entstand unter der Leitung des Architekturbüros Atelier Neuhäusl Hunal ein Ort, der internationale Fischküche und anspruchsvolles Design vereint.
Froschgrünes Wohnviertel
Wohnen wie die Froschkönige sollen die Bewohner des neuen Mannheimer Stadtquartiers Spinelli Wohnen.Park.Quartier von AllesWirdGut. Das Planerteam mit Büros in Wien und München entwarf hier auf einem ehemaligen Militärareal ein grünes Ensemble mit sieben Baukörpern. Diese ordnen sich rund um einen lebendigen Innenhof an und bilden mit ihrer individuellen Gestaltung ein charakterstarkes Wohnviertel, in dem der öffentliche Raum und die Nachbarschaft im Mittelpunkt stehen.
Orte des Austauschs und der Teilhabe
Ein Schulgebäude ist endlich weit mehr als Klassenzimmer, Gang und Turnsaal. Es ist Lernlandschaft, Lebensraum und sozialer Mikrokosmos. Das Architekturbüro Kronaus Mitterer prägt diesen Wandel heute entscheidend mit. Im Interview sprechen Christian Kronaus und Peter Mitterer darüber, wie sich pädagogische Konzepte in räumliche Strukturen übersetzen lassen – und warum der „Raum als dritter Pädagoge“ dabei keine bloße Metapher ist.
Erhalt zählt
Die Zukunft der Prager Vyšehrad-Eisenbahnbrücke zeigt exemplarisch, wie historische Städte Infrastruktur erneuern können, ohne ihr kulturelles Erbe zu opfern. Ein Streitfall zwischen Abrisslogik, Bürgerengagement und belastbarer Ingenieurskunst. Kaum ein anderer Bau im Prager Bahnnetz bündelt so viele Ebenen wie die Vyšehrad-Eisenbahnbrücke: 1901 als genietete Dreifeldkonstruktion über die Moldau errichtet, ist sie zugleich zentrale Schienenverbindung, Teil der UNESCO-Welterbestätte und ein Fixpunkt im Panorama zwischen Fluss, Stadt und Vyšehrad-Felsen. Jahrzehntelange Vernachlässigung führte jedoch dazu, dass Geschwindigkeiten reduziert, die Brücke als Engpass eingestuft und schließlich ein kompletter Abriss mit dreigleisigem Neubau auf den bestehenden Pfeilern ins Spiel gebracht wurde.
Architektur Fachmagazin Ausgabe 01/2026
Beim „Bauen im Bestand“ spricht man gerne von Sorgfalt, Geduld und Respekt vor dem Vorhandenen. Manchmal geht es aber schlicht darum, den Bestand loszuwerden – nur ein Abschnitt Gründerzeitfassade bleibt als dekoratives Feigenblatt stehen. Der Neubau wird nicht fertig und schließlich wieder rückgebaut, weil er plötzlich im Weg steht und kein tragfähiges Nutzungszenario mehr haben soll. In Wien wurde diese Geringschätzung an prominenter Adresse in der Mariahilfer Straße zur Lektion. Umso wichtiger sind Beispiele, die Alt & Neu nicht als Abfolge von Abriss und Ersatz, sondern als präzise Entwurfsarbeit verstehen.
Solide Basis
Ruhe, Klarheit und zurückhaltenden Luxus strahlt der neue Besprechungsbereich im Wiener Formdepot aus. Im Zentrum der Gestaltung steht ein nach allen Regeln der Kunst verarbeiteter, österreichischer Naturstein. Die Zen Area markiert einen zentralen Ort im Formdepot. Auf einer Fläche von rund 40 Quadratmetern laden – je nach Bedarf – ein Ess- oder Besprechungstisch, eine Theke und ein Sitzbereich zu unterschiedlichen Formen der Interaktion ein.
Wandelbarer Baustoff
Im ehemaligen Sitz der Wiener Wirtschaftskammer, einem Nachkriegsbau von Carl Appel, eröffnete 2024 das Hotel The Hoxton Vienna. Der 2020 unter Denkmalschutz gestellte Bau im 3. Wiener Gemeindebezirk steht für einen sachlichen und ressourcenschonenden Umgang mit vorhandener Substanz und gilt als Paradebeispiel, wie sich ein geschütztes Bürogebäude nachhaltig umnutzen lässt. Das Wiener Büro BWM Designers & Architects setzte auf Anpassung und Weiterverwendung der bestehenden Substanz. Wo möglich und sinnvoll, wurden Bauelemente beibehalten.








