Aktuelle Beiträge
Optisch ansprechende Parkplatzschilder selbst gestalten
Wer ein Gebäude plant oder saniert, fokussiert sich meist auf Fassade und Energieeffizienz. Parkplatzschilder werden oft erst am Ende als Standardzubehör bedacht. Doch sie sind das erste Element, mit dem Besucher oder Bewohner in Kontakt treten. Ein hochwertiges Leitsystem hinterlässt einen professionellen Eindruck und sorgt für eine reibungslose Parkraumlogistik. Gerade für Immobilientypen mit heterogener Nutzerstruktur – Mehrfamilienhäuser mit mehreren Parteien, Ärztehäuser mit Patientenparkplätzen und Mitarbeiterflächen, Gewerbeobjekte mit gemischter Nutzung – ist eine klare, individuell beschriftete Parkraumbeschilderung notwendig.
Mutige Entscheidungen & individuelle Lösungen
Sabrina Mehlan, Petra Meng und Stefanie Wögrath – dieses Frauentrio steht hinter illiz architektur. Das 2008 gegründete Büro hat Standorte in Wien und Zürich und besteht inzwischen aus einem 20 bis 30-köpfigen Team. Im Gespräch geben die drei Architektinnen Einblick in ihre Herangehensweise an unterschiedliche Bauaufgaben und erläutern, wie es zu ihrem Fokus auf Bildungs-, Sport- und Kommunalbauten kam. Außerdem sprechen sie über realisierte Projekte, ihren Mut zu kontroversen Entscheidungen und die größten Unterschiede, die dem Büro beim Bauen in Österreich und der Schweiz begegnen.
Maschinelle Abdichtungslösungen für moderne Dachflächen
Die Anforderungen an moderne Bauprojekte steigen stetig – von Nachhaltigkeit und Effizienz bis hin zu Langlebigkeit und verlässlicher Planbarkeit. Genau hier setzt die innovative Maschinentechnik Triflex SAM an. Sie ermöglicht eine schnelle, präzise und ressourcenschonende Abdichtung großer Dachflächen und unterstützt Architekten, Planer und Verarbeiter dabei, höchste Qualitätsstandards sicher umzusetzen.
Serielle Stadtlandschaft
Wie viel Stadt steckt im seriellen Wohnbau – und wie viel Gemeinschaft lässt sich in einem System aus rund 1.700 Betonfertigteilen organisieren? Inmitten der Plattenbaulandschaft von Marzahn-Hellersdorf entfaltet die Lion-Feuchtwanger-Straße 61 ein präzise gerastertes Wohnensemble, das aus einem einzigen konstruktiven Prinzip hervorgeht und daraus eine erstaunlich vielschichtige urbane Welt aus Höfen, Laubengängen, Townhouses und gemeinschaftlichen Plateaus entwickelt. Die serielle Struktur wird zur architektonischen DNA eines Ortes, der weit mehr bietet als reine Verdichtung.
Hang, Haus, Fuge
Zwischen Bachufer und Wald, am Ende einer Streusiedlung in den niederösterreichischen Kalkalpen, steht ein kleines Bauernhaus mit rund zweihundertjähriger Geschichte. In der Besitzerfamilie wird es liebevoll „HÄUSL.“ genannt. Über Generationen als Ferienhaus genutzt, immer wieder ergänzt und notdürftig instandgesetzt, hatte sich die bauliche Situation zuletzt zu einem Bündel aus Substanzproblemen, provisorischen Zubauten und einem dauerhaft wirksamen Gegner verdichtet: drückendem Hangwasser.
4 Nominierungen zur Baumit Life Challenge 2026
Zum siebten Mal kürt Baumit Europas außergewöhnliche Fassaden. Die Shortlist steht fest – und Österreich ist gleich in vier von sechs Kategorien nominiert. Im Mai 2026 werden die Auszeichnungen im Rahmen der prestigeträchtigen Veranstaltung in Budapest vor den Augen von renommierter Baumit-Architekten, Investoren und Partner vergeben.
Die neue Freiheit des Bodendesigns
Mit der UNIQUE DESIGN eröffnet PROJECT FLOORS eine neue Dimension der Bodengestaltung. Wie schon die Vorgängerin verabschiedet sich auch die Neuauflage der Kollektion bewusst von klassischen Holz- und Steininterpretationen und setzt stattdessen auf abstrakte Designs und kraftvolle Farben, die inspirieren und Emotionen wecken.
Neue Direktorin des Architekturzentrum Wien
Das Architekturzentrum Wien hat Doris Kleilein als künftige Direktorin vorgestellt. Die Bestellung ist das Ergebnis eines mehrstufigen internationalen Auswahlverfahrens, in dem sich Kleilein gegen mehr als 44 Bewerber*innen aus dem In- und Ausland durchsetzte. Sie folgt auf Angelika Fitz, die ihre Position nach zehn Jahren mit Ende 2026 aus gesundheitlichen Gründen zurücklegt. Ab 2027 wird Kleilein das Haus gemeinsam mit Geschäftsführerin Karin Lux leiten.
Lichtkörper – Wie Boris Podrecca das Immaterielle baut
Ein persönlicher Essay über das Werk eines Architekten, der Licht als Baumaterial denkt – und Hospitalityräume so komponiert, dass Atmosphäre zum tragenden Bauteil wird. Zwischen dem gedämpften, introvertierten Licht des Orients und der mitteleuropäischen Klarheit entsteht eine Poetik, die weder dekoriert noch beleuchtet, sondern baut und berührt.
Mit britischem Charme
Der Stadtentwicklungsgesellschaft Hansestadt Herford lag viel daran, die Originalsubstanz des ehemaligen Kasernengebäudes zu erhalten und das Gebäude zügig nutzbar zu machen. Mit der Start-Up Lounge sollte darin ein belebter und vielseitiger Treffpunkt im Zentrum des Quartiers für Kongresse, Lesungen oder Meetings entstehen.
Das große Potenzial passiver Kühlstrategien
Wie gelingt es, bei steigenden Durchschnittstemperaturen und dichten Gebäudehüllen Wohnräume mit passiven Kühlstrategien das ganze Jahr angenehm kühl zu halten? Zu dieser Frage wurden nun erstmals empirische Daten im Rahmen eines Forschungsprojekts erhoben. Die Lösung liegt oft näher als gedacht – in einer durchdachten Fensterplanung und gezielter Nachtlüftung.
Form follows Vision
Seit über 30 Jahren prägen Christoph Pichler und Johann Traupmann als PxT die österreichische Architekturszene. Entstanden in der Meisterklasse von Wilhelm Holzbauer, basiert ihre Partnerschaft auf einem unermüdlichen Dialog und einem gemeinsamen Arbeitsethos, das Architektur als intellektuelle Disziplin begreift. Im Gespräch blicken die beiden Architekten auf die Anfänge in Wien zurück, erklären, warum ein produktives Missverständnis oft besser ist als der ursprüngliche Plan und warum ihr dialogisches Prinzip auch in einem Büro mit 30 Mitarbeitenden noch funktioniert.








